Aktuelles

Kuba wehrt sich!

Eine lateinamerikanische Perspektive: Kuba wehrt sich. Von Frei Betto* / Übersetzung: Volker Hermsdorf
Foto: Xinhua

Es gibt nur wenige Menschen, die meine Solidarität mit der kubanischen Revolution nicht kennen. Seit 40 Jahren besuche ich die Insel häufig für berufliche Verpflichtungen und Einladungen zu Veranstaltungen. Lange Zeit vermittelte ich die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den katholischen Bischöfen und der kubanischen Regierung, wie in meinen Büchern "Fidel und die Religion" (Fontanar/Companhia das Letras) und "Das verlorene Paradies – Reisen in die sozialistische Welt" (Rocco) beschrieben.

ICAP ehrt Cuba sí mit der Freundschaftsmedaille

Das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) gratuliert zum 30-jährigen Bestehen von Cuba sí. Aus den Händen vom S.E. Botschafter Ramón Ripoll nahm Koordinatorin Miriam Näther die Freundschaftsmedaille entgegen.
S.E. Botschafter Ramón Ripoll übergibt Koordinatorin Miriam Näther die Freundschaftsmedaille, Foto: Cuba sí

Am 23. Juli 1991 wurde die Arbeitsgemeinschaft Cuba sí in der Partei DIE LINKE (damals Partei des Demokratischen Sozialismus – PDS) gegründet. Das sind 30 Jahre gelebte Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik Kuba – ein Rück- und Vorausblick. Die Feier des Jubiläum wurde am 24 Juli 2021 anlässlich der Fiesta de Solidaridad (Pandemie bedingt im kleinen Rahmen) im FMP1 (nd-Gebäude) durchgeführt.

Kuba steht nicht allein

Solidaritätsaktionen zum 26. Juli: Russland schickt tonnenweise Hilfsgüter, Kampagne fordert in US-Zeitung ein Ende der Blockade – von Volker Hermsdorf
Eine AN-124 wird am 25. Juli 2021 in Havanna entladen. Foto: Ismael Batista Ramírez

Der "Tag der Nationalen Rebellion" in Kuba wird an diesem Montag mit "symbolischen Erinnerungsaktionen" gefeiert, wie die Gewerkschaftszeitung Trabajadores am Sonnabend ankündigte. Ein zentraler Festakt, um den Angriff einer Gruppe junger Guerilleros auf die Kasernen "Moncada" in Santiago de Cuba und "Carlos Manuel de Céspedes" in Bayamo am 26. Juli 1953 zu würdigen, kann angesichts neuer Rekordzahlen von Infektionen mit dem Coronavirus nicht durchgeführt werden. Die Aktion scheiterte damals zwar militärisch, gilt aber als Startsignal für die Kubanische Revolution.

Unser Geburtstagsgeschenk: Ein Sachspendencontainer für Kuba!

Zum 30. Geburtstag unserer Organisation Cuba sí am 23. Juli 2021 und kurz vor dem Nationalfeiertag Kubas am 26. Juli haben wir uns und unseren Freunden und Partnern in Kuba ein großes wertvolles Geschenk gemacht - wir haben den nächsten Sachspendencontainer beladen!
Wieder ein Container der Solidarität, der die US-Blockade durchbrechen wird!

Ziel des 40-Fuß-Containers ist unser landwirtschaftliches Projekt in Mayabeque. Verladen haben wir Arbeitsgeräte für die Landwirtschaft, Arbeitskleidung und Werkzeug, Betriebsmittel für die von uns unterstützte Fleischerei, aber auch Autoersatzteile für das Projektfahrzeug und mehr als 30 Fahrräder. Weiterhin waren Anstrichfarbe und Malerbedarf, Büroausstattung und Haushaltsgeräte sowie Geschirr für die Betriebskantinen dabei.

30 Jahre Cuba sí – 30 Jahre gelebte Solidarität

Am 23. Juli 1991 wurde die Arbeitsgemeinschaft Cuba sí in der Partei DIE LINKE (damals Partei des Demokratischen Sozialismus – PDS) gegründet. Das sind 30 Jahre gelebte Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik Kuba – ein Rück- und Vorausblick.

Wir haben ein Faltbatt zum Jubiläum "30 Jahr Cuba sí – 30 Jahre gelebte Solidarität" erstellt.

 

Pressemeldungen zu 30 Jahre Cuba sí:

Hackerangriffe und gezielte Meinungsmache gegen Kuba

Onlineportal Cubadebate aus USA attackiert. Ausland versucht mit Falschinformationen Stimmung gegen Havanna zu machen.
Screenshot aus der Videodokumentation von Cubainformacion.tv - Das Foto angeblicher Massenproteste in Havanna wurde tatsächlich 2011 in Ägypten aufgenommen! Quelle: Youtube
Ein Artikel von Volker Hermsdorf

Das größte kubanische Onlineportal Cubadebate meldete am Donnerstag (Ortszeit) einen hauptsächlich aus den USA erfolgten Cyberangriff auf seine Webseite. Durch solche auch als DDoS-Attacken (»Distributed-Denial-of-Service«) bezeichneten Angriffe wollten Gegner Kubas den Server der Informationsplattform gezielt durch so viele Zugriffe mit gefälschten IP-Identitäten (Spoofing-Anfragen) bombardieren, dass das System die Aufgaben nicht mehr bewältigen kann und zusammenbricht.

Fake news aufgedeckt: So funktioniert die Medienkampagne gegen Kuba

Das spanische Nachrichtenportal cubainformacion.tv klärt auf, welche Lügen hinter den Fake news gegen Kuba stecken. Was wird hier wirklich zensiert?
Screenshot aus der Videodokumentation von Cubainformacion.tv - Das Foto angeblicher Massenproteste in Havanna wurde tatsächlich 2011 in Ägypten aufgenommen! Quelle: Youtube

Hier geht es zur Videodokumentation (in spanischer Sprache mit spanischen Untertiteln).

Übersetzung:

Die US-Wirtschaftsblockade hat zusammen mit der Pandemie und der Krise im Tourismus das kubanische Volk in Not und Mangel geführt.

Fake News und Doppelmoral: Kampagne gegen Kuba

Westliche Medien hetzen mit Falschmeldungen gegen die sozialistische Insel
Tausende Menschen versammelten sich in Havanna und anderen Orten, um sich zu ihrer Regierung, ihrem Land und dessen Gesellschaftsordnung zu bekennen. Westliche Medien schweigen dazu. Foto: cubadebate

Während die innenpolitische Lage in Kuba seit den Protesten vom Wochenende, bei denen eine Person ums Leben kam, in den vergangenen Tagen stabil geblieben ist, setzen westliche Medien ihre Fake-News-Kampagne fort. So verbreiteten Nachrichtenagenturen am Donnerstag Meldungen über die Festnahme von »mehr als 5.000 Menschen, darunter mindestens 120 Aktivisten und Journalisten«.

Solidarität mit dem sozialistischen Kuba!

Aufruf zu einer Soli-Kundgebung am Mittwoch, 14. Juli 2021, 13:30 Uhr an der Botschaft der Republik Kubas, Stavanger Str. 20, Berlin.
Viva Cuba socialista! Foto: Juvenal Balán

Liebe Kubafreundinnen und Kubafreunde,

anlässlich der Informationen und Desinformationen über Kuba der letzten Tage
rufen die Kuba-Solidaritätsgruppen Euch alle auf zu einer

SOLIDARITÄTSKUNDGEBUNG 

Wir trauern um Esther Bejarano

Wir trauern um die Ehrenpräsidentin der Bundesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Esther Bejarano war eine unermüdliche Kämpferin für Antifaschismus, Frieden und Völkerverständigung - und eine große Kubafreundin.
Esther Bejarano (1924-2021). Foto: Webseite VVN-BdA

In der Nacht zum 10. Juli 2021 ist die Ehrenpräsidentin der Bundesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Esther Bejarano ruhig und friedlich eingeschlafen.

aus dem Nachruf der VVN-BdA:

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