Aktuelles

Klimawandel in Kuba: "Menschen werden ihr gesamtes Land verlieren"

Kubas Küsten sind vom Klimawandel besonders betroffen. Der Nationale Plan für Aufforstung und Kreislaufwirtschaft will die Auswirkungen mildern.
ein Moped fährt über eine überflutete Straße in einem kubanischen Dorf
Unter Wasser: Als Inselstaat ist Kuba besonders stark vom Klimawandel betroffen (Guanímar, 28.8.2023, Foto: Tageszeitung junge Welt)

Ein Gespräch mit Odalys Caridad Goicochea Cardoso, Leiterin der Generaldirektion für Umwelt des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA). Zuvor war sie Referentin und Leiterin für Umweltfragen in der CITMA-Delegation in Havanna. Gegenwärtig ist sie für die Gestaltung der kubanischen Umweltpolitik und die Kontrolle ihrer Umsetzung verantwortlich.

Geburtstagsfeier für Che Guevara

Anlässlich des Geburtstags des argentinisch-kubanischen Revolutionärs am 14. Juni 2024 wurde mit einem Zeitzeugen gefeiert.
Volles Haus im Stadtteilladen Zielona Gora in Berlin-Friedrichshain, als Zeitzeuge Dr. Rolando Medrano mit dem Linke-Abgeordneten Ferat Kocak über seine Erinnerungen an den Revolutionär berichtete. Foto: Cuba sí
Anlässlich des Geburtstags von Che Guevara lud Cuba sí Berlin zu einer kulturpolitischen Veranstaltung in den Stadtteilladen Zielona Gora im Bezirk Friedrichshain ein.
 

Medizin-Stipendium für syrische Jugendliche

Humanismus trotzt Blockade: Kuba ermöglicht 20 syrischen Jugendlichen ein kostenloses Medizinstudium.
In Vorfreude und mit vielen Fragen informierten sich rund 20 syrische Jugendliche über ihr besvorstehendes Medizinstudium in Kuba. Foto: Prensa Latina

Während eines Treffens Mitte Juni 2024 in der kubanischen Botschaft in Damaskus hatten die Stipendiaten aus verschiedenen syrischen Provinzen und ihre Eltern die Gelegenheit, sich mit syrischen Fachleuten auszutauschen, die in den letzten 30 Jahren selbst in Kuba studiert und in verschiedenen Fachrichtungen promoviert haben.

Der Vorsitzende der Vereinigung syrischer Hochschulabsolventen in Kuba, George Bittar, erläuterte den Anwesenden das hohe Bildungsniveau und die damit verbundenen Anforderungen an Disziplin, Fleiß und das Erlernen der spanischen Sprache.  

Che hat Geburtstag!

Feiert mit uns den besten Geburtstag der Welt!
Grafik: Cuba sí

Am 14. Juni 2024 hätte Comandante Ernesto "Che" Guevara de la Serna seinen 96. Geburtstag gefeiert. Diesen Tag würdigen wir mit einem spannenden Kubaprogramm:

Nach einem kubanischen Essen spricht der Berliner Abgeordnete Ferat Koçak (Die Linke) mit Dr. Rolando Medrano über CHE, den dieser während seines Studiums auf Kuba kennengelernt hat.

Danach feiern wir mit kubanischer Musik, Cocktails, Rum und Zigarren den besten Geburtstag der Welt!

Datum: Freitag, 14. Juni 2024, ab 19:30 Uhr

Schulmöbel für Kuba

Schule in Kleinmachnow bei Berlin spendet Tische und Stühle für Schule in Havanna
Nur ein Bruchteil der Schultische und Stühle, der hier vor dem Versand nach Kuba zunächst in das Sachspendenlager von Cuba sí umzieht. Foto: Cuba sí

Viel Muskelkraft mussten die ehrenamtlichen Cuba sí-Aktivisten Anfang Juni 2024 investieren in die Abholung und Verladung von 30 Schultischen und 60 Schulstühlen aus einer Schule in Kleinmachnow. Diese stellte die Möbel kostenlos als Spende bereit.

Gelohnt hat es sich! Das wertvolle Mobiliar wird in einem der nächsten Soli-Container von Cuba sí die Schülerinnen und Schüler einer Schule in El Cano erreichen. El Cano ist ein Stadtteil im Bezirk La Lisa in Kubas Hauptstadt Havanna.

"Wir schicken weder Polizei noch Streitkräfte"

Über die anhaltende Aggression der USA, BRICS als Perspektive und lateinamerikanische Integration. Ein Gespräch mit dem kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel.
Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel (re.) im Interview mit dem spanischen Journalisten Ignacio Ramonet. Foto: Cuba Minrex

Von Ignacio Ramonet

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel ist skeptisch, ob sich an der feindseligen Haltung Washingtons gegenüber seinem Land nach den US-Präsidentschaftswahlen etwas ändern wird. Statt dessen setzt er auf engere Beziehungen zu Russland, eine mögliche Mitgliedschaft im BRICS-Bündnis und die Stärkung der lateinamerikanischen Integration.

Anhaltend verschärfte Belagerung

„Die US-Blockade beeinträchtigt das kubanische Ernährungs- und Gesundheitssystem und behindert das Leben der Bevölkerung, um die Legitimität der Regierung zu untergraben, was einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt.“
Klare Forderung an US-Präsident Biden: Kuba fördert nicht den Terrorismus - Kuba muss von der US-Terrorliste gestrichen werden! Foto: CPC Kanada

Mit diesen klaren Worten verurteilte Kubas Außenminister Bruno Rodríguez am 1. Juni 2024 einmal mehr die seit mehr als 60 Jahren währende Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen sein Land.

Nächster Blockadebrecher unterwegs

Am 11. Mai 2024 beluden Cuba sí-Aktivisten den zweiten Überseecontainer mit wertvollen Sachspenden für Kuba.
Freude und Stolz nach mehreren Stunden anstrengender Beladung. Foto: Cuba sí

Hochwertiges medizinisches Material für verschiedene Einrichtungen des kubanischen Gesundheitswesens geht in diesen Tagen ebenso auf die Reise über den großen Teich wie Schulmöbel, Spielzeug und Veranstaltungstechnik für zwei Schulen und ein Kulturhaus in der Gemeinde El Cano am Stadtrand von Havanna.

Einsatz zielgenau zum Wohl des kubanischen Volks

Die Verteilung erfolgt in enger Abstimmung mit dem kubanischen Gesundheitsministerium. Die Ansprechpartner dort kennen die Bedarfe im Land ganz genau.

Fahrräder für Kinder in Sancti Spíritus

Leuchtende Augen: Die kleinen und großen Bewohner des Kinder- und Waisenhauses in Sancti Spíritus erhielten am 14. Mai 2024 Fahrräder von Cuba sí.
Stolz zeigen die Kinder ihre neuen fahrbaren Untersätze, die von Cuba sí gespendet wurden. Foto: ACPA Sancti Spiritus

Juan Carlos Valdívia, Vorsitzender der Kubanischen Vereinigung für Tierproduktion (ACPA) in der Provinz Sancti Spíritus, ließ es sich nicht nehmen, die Kinderfahrräder persönlich in der Einrichtung zu übergeben. Dabei erklärte er den Jungen und Mädchen die Aufgaben von ACPA und schilderte, wie die Solidarität der Arbeitsgemeinschaft Cuba sí vor Ort wirkt.

Zum 8. Mai 2024 – Für den Frieden zu kämpfen bedeutet, die Menschheit zu retten

Am 5. Mai 2024 wurde in Kubas östlichster Provinz Guantánamo mit der Verlesung der Abschlusserklärung das 8. Internationale Seminar für Frieden und die Abschaffung von Militärbasen beendet.
Mehr als 80 Delegierte aus 30 Ländern nahmen am 8. Seminar für Frieden und die Abschaffung von Militärbasen in Guantánamo teil. Foto: Radio Rebelde Cuba

„Eine Welt des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit ist notwendig“, lautete die einhellige Forderung der mehr als 80 Delegierten aus 30 Ländern. Die Zusammenkunft war geprägt durch eine breite Debatte der Stimmen der Völker, die das Recht auf Leben und Frieden verteidigen angesichts der Bedrohung durch imperialistische Mächte, die die Souveränität der Nationen angreifen.

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