Blockade

Aktuelle Kurzberichte – Solibrigade Guantánamo

Vom 4. bis 25. März 2020 hält sich eine Solidaritätsbrigade auf den Agrarprojekten “Milch für Kubas Kinder” von Cuba Sí und ACPA in Yateras (Provinz Guantánamo) auf. Hier findet Ihr kurze Meldungen und Berichte der Teilnehmer*innen.
Vor dem Rückflug am 30. März 2020, Foto: Cuba Sí
  • 5.3.
    Gestern
    ist die Brigade gut in Yateras angekommen. Der neue Jeep hat uns auch abgeholt! (Claudia)
  • 7.3.

Unterstützung für Cuba in Zeiten der Corona-Pandemie

Spendenaufruf des Netzwerks Cuba

Wir alle haben die Bilder des britischen Kreuzfahrtschiffes mit Covid-19-Infizierten vor Augen, das nach vielen Absagen anderer Staaten am 17. März 2020 im Hafen Mariel (Kuba) anlegen durfte. Die Passagiere und Teile der Mannschaft wurden dann unter großen Vorkehrungen von Havanna aus ausgeflogen und bedankten sich überschwänglich über ihre Rettung.

Kuba im Europäischen Parlament: Group of Friendship and Solidarity

Mitte Februar 2020 hat sich eine Freundschafts- und Soligruppe Kuba im Europäischen Parlament konstituiert: Group of Friendship and Solidarity with the People of Cuba. Es handelt sich um einen informellen Zusammenschluss von Europaabgeordneten der Fraktionen GUE/NGL, Grüne und S&D.
Bild: Martirena


Vorsitzender ist:


Vize-Vorsitzende sind:

Psychologischer Krieg gegen Kuba: Auf der Suche nach Tiefe, um dem Echo zu entkommen

Wir in Kuba sind im Fadenkreuz der Maschinerie des psychologischen Krieges. Darüber müssen wir uns bewusst sein, dass wenn wir Partei ergreifen, wir dies in dem Wissen tun, dass jeder von uns sich auf dem Schlachtfeld befindet, auf dem dieser schonungslose Kampf ohne Unterlass ausgefochten wird. Autor: Ernesto Estévez Rams, internet@granma.cu
Foto: El Periódico

Der italienische Philosoph und Semiotiker Umberto Eco, der aber mehr als Autor von Romanen bekannt wurde, sagte kurz vor seinem Tod, dass eine neue nützliche Funktion der Zeitungen die Analyse der Websites sein könnte. Diese Dienstleistung, so argumentierte Eco, sei wegen der explosiven Ausbreitung von Informationen gerechtfertigt, die das Web ohne jede Validierung hervorbringe, was dazu führe, dass die Leser mit wirklich idiotischen Inhalten überschwemmt würden.

Container mit Fährrädern ist in Havanna angekommen

Der am 12. November 2019 in Berlin mit 114 gespendeten Fahrrädern gefüllte Cont­ainer wurde am 23. Januar 2020 nach langer Fahrt in Havanna ausgeladen.
Der Container ist geöffnet. Foto: Cuba Sí/ACPA Havana

Dank an alle Spender! – Spendenziel für „unser“ Krankenhaus in Kuba übererfüllt

23. Dezember 2019: Container-Ladung Nr. 10 für die Geburtsklinik „Ramón ­González Coro“, Foto: Cuba Sí

Im Jahr 2019 sind 92 749,34 Euro für die Unterstützung der Geburtsklinik „Ramón ­González Coro“ in Havanna auf unserem Spendenkonto eingegangen.
Ein besonderer Dank geht an die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Cuba Sí in Thüringen, die 10 000 Euro überwiesen haben.

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Das Hauptziel unseres Krankenhausprojektes „Ramón González Coro“ in Havanna ist die Unterstützung der personellen und materiellen Ressourcen in der Neugeborenenversorgung in diesem Lehrkrankenhaus, um zur Steigerung der Überlebensraten beizutragen, die von dieser Einrichtung erzielt wurden, für Ergebnisse, auf die das kubanische Gesundheitssystems zu Recht stolz sein kann.
Havanna, 29. Oktober 2019, Intensivstation der Geburtsklinik "Ramón González Coro", Untersuchung eines Neugeborenen mit einem Ultraschallgerät, das von der Kuba-Solidaritätsorganisation "Cuba Sí" in Deutschland gespendet wurde

Was kann wichtiger sein als das Recht auf Leben?

Der Kauf dieses Gerätes mit einem Wert von EUR 18.351,00 wurde durch die Spende vieler deutscher Freunde und Kollegen auch aus anderen Ländern möglich, die in der Solidarität mit dem kubanischen Volk und mit seiner Revolution den Sinn ihres Lebens sehen.

Die Welt votiert für Kuba

UN-Vollversammlung verurteilt US-Blockade mit 187 gegen drei Stimmen
Klares Resultat: Fast alle Staaten der Welt stimmten am Donnerstag gegen die Blockade, Foto: UN Live Web TV

 

"Bevölkerung leidet täglich unter der Blockade"

USA haben seit Jahrzehnten Kuba im Visier. UN-Vollversammlung diskutiert über Antrag, diese Politik zu verurteilen. Ein Gespräch mit Norman Paech (Norman Paech ist emeritierter Professor für Völkerrecht an der Universität Hamburg). Interview: Volker Hermsdorf


Am Mittwoch und Donnerstag behandelt die UN-Vollversammlung in New York den Antrag Kubas, die von den USA seit fast 60 Jahren verhängte Blockade zu verurteilen. Was erwarten Sie von der diesjährigen Abstimmung?

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass die 193 Mitgliedsländer der UN wie jedes Jahr seit 1992 auch in diesem Jahr die US-Blockade nahezu geschlossen verurteilen und ihre Beendigung fordern werden. Ebenso sicher ist aber auch, dass sich die Regierung in Washington weiterhin über das Votum hinwegsetzen wird.

USA erpressen Staaten

Erklärung des kubanischen Außenministers im Vorfeld der UN-Abstimmung über die Blockade

Das kubanische Außenministerium veröffentlichte am 5. November 2019 auf seiner Homepage eine Erklärung, die Ressortchef Bruno Rodríguez am Vorabend in Havanna abgegeben hatte:

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