15.05.2024 Druckversion

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Am 11. Mai 2024 beluden Cuba sí-Aktivisten den zweiten Überseecontainer mit wertvollen Sachspenden für Kuba.
Freude und Stolz nach mehreren Stunden anstrengender Beladung. Foto: Cuba sí
Freude und Stolz nach mehreren Stunden anstrengender Beladung. Foto: Cuba sí

Hochwertiges medizinisches Material für verschiedene Einrichtungen des kubanischen Gesundheitswesens geht in diesen Tagen ebenso auf die Reise über den großen Teich wie Schulmöbel, Spielzeug und Veranstaltungstechnik für zwei Schulen und ein Kulturhaus in der Gemeinde El Cano am Stadtrand von Havanna.

Einsatz zielgenau zum Wohl des kubanischen Volks

Die Verteilung erfolgt in enger Abstimmung mit dem kubanischen Gesundheitsministerium. Die Ansprechpartner dort kennen die Bedarfe im Land ganz genau.

Bettwäsche, Handtücher, medizinisches Verbrauchsmaterial wie Kanülen, Spritzen und Handschuhe sowie Hygieneartikel, Tragen und hochwertige technische Ausrüstung wie Systeme zur Blutwäsche, ein Sterilisator für medizinische Instrumente und ein Röntgengerät sind bestimmt für u.a. das Provinzkrankenhaus "Camilo Cienfuegos" in der Provinzhauptstadt Sancti Spíritus, das Provinzkrankenhaus "Dr. Agostinho Neto" in Guantánamo-Stadt, das Nationale Institut für Onkologie und Radiobiologie und die Zahnklinik "Nguyen Van Troi" in Havanna.

Ein Haploskop und verschiedene Prismen zur Behandlung des Schielens werden die "Schule 14. Juni" in Guantánamo erreichen. In der Kinderklinik in Güines (Provinz Mayabeque) und in der Poliklinik "1. Januar" in Consolación del Sur (Pinar del Río) werden diverse  Betten und Behandlungsstühle schon mit Freude erwartet.

Schulmöbel für zwei Schulen in Randbezirk Havannas

Für die Grund- und Sekundarschule im Stadtteil El Cano, der zum Bezirk La Lisa in Havanna gehört, sind zahlreiche Schulmöbel bestimmt. Cuba sí unterstützt neben den beiden Schulen auch das örtliche Kulturhaus und die Bibliothek. Die gespendete Veranstaltungstechnik, didaktisches Spielzeug, Bastelmaterial und Küchenausrüstung werden hier wertvolle Dienste leisten.

Die Gemeinde mit mehr als 4.000 Einwohnern war 1962 der erste Ort Kubas, der sich sozialistisch erklärte. Durch seine Lage am Stadtrand und eine unzureichende Infrastruktur ist El Cano heute einer jener vulnerablen Bezirke, die die kubanische Regierung besonders fördert.

Der Container war der zweite von sechs geplanten Solidaritätscontainern in diesem Jahr.

Allen Helfern und Spendern ein herzliches Dankeschön!

Veröffentlicht in Gegen die Blockade | Tags: El Cano, Gesundheitswesen, Kultur