Aktuelles

Unser Geburtstagsgeschenk: Ein Sachspendencontainer für Kuba!

Zum 30. Geburtstag unserer Organisation Cuba sí am 23. Juli 2021 und kurz vor dem Nationalfeiertag Kubas am 26. Juli haben wir uns und unseren Freunden und Partnern in Kuba ein großes wertvolles Geschenk gemacht - wir haben den nächsten Sachspendencontainer beladen!
Wieder ein Container der Solidarität, der die US-Blockade durchbrechen wird!

Ziel des 40-Fuß-Containers ist unser landwirtschaftliches Projekt in Mayabeque. Verladen haben wir Arbeitsgeräte für die Landwirtschaft, Arbeitskleidung und Werkzeug, Betriebsmittel für die von uns unterstützte Fleischerei, aber auch Autoersatzteile für das Projektfahrzeug und mehr als 30 Fahrräder. Weiterhin waren Anstrichfarbe und Malerbedarf, Büroausstattung und Haushaltsgeräte sowie Geschirr für die Betriebskantinen dabei.

30 Jahre Cuba sí – 30 Jahre gelebte Solidarität

Am 23. Juli 1991 wurde die Arbeitsgemeinschaft Cuba sí in der Partei DIE LINKE (damals Partei des Demokratischen Sozialismus – PDS) gegründet. Das sind 30 Jahre gelebte Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik Kuba – ein Rück- und Vorausblick.

Wir haben ein Faltbatt zum Jubiläum "30 Jahr Cuba sí – 30 Jahre gelebte Solidarität" erstellt.

 

Pressemeldungen zu 30 Jahre Cuba sí:

Hackerangriffe und gezielte Meinungsmache gegen Kuba

Onlineportal Cubadebate aus USA attackiert. Ausland versucht mit Falschinformationen Stimmung gegen Havanna zu machen.
Screenshot aus der Videodokumentation von Cubainformacion.tv - Das Foto angeblicher Massenproteste in Havanna wurde tatsächlich 2011 in Ägypten aufgenommen! Quelle: Youtube
Ein Artikel von Volker Hermsdorf

Das größte kubanische Onlineportal Cubadebate meldete am Donnerstag (Ortszeit) einen hauptsächlich aus den USA erfolgten Cyberangriff auf seine Webseite. Durch solche auch als DDoS-Attacken (»Distributed-Denial-of-Service«) bezeichneten Angriffe wollten Gegner Kubas den Server der Informationsplattform gezielt durch so viele Zugriffe mit gefälschten IP-Identitäten (Spoofing-Anfragen) bombardieren, dass das System die Aufgaben nicht mehr bewältigen kann und zusammenbricht.

Fake news aufgedeckt: So funktioniert die Medienkampagne gegen Kuba

Das spanische Nachrichtenportal cubainformacion.tv klärt auf, welche Lügen hinter den Fake news gegen Kuba stecken. Was wird hier wirklich zensiert?
Screenshot aus der Videodokumentation von Cubainformacion.tv - Das Foto angeblicher Massenproteste in Havanna wurde tatsächlich 2011 in Ägypten aufgenommen! Quelle: Youtube

Hier geht es zur Videodokumentation (in spanischer Sprache mit spanischen Untertiteln).

Übersetzung:

Die US-Wirtschaftsblockade hat zusammen mit der Pandemie und der Krise im Tourismus das kubanische Volk in Not und Mangel geführt.

Fake News und Doppelmoral: Kampagne gegen Kuba

Westliche Medien hetzen mit Falschmeldungen gegen die sozialistische Insel
Tausende Menschen versammelten sich in Havanna und anderen Orten, um sich zu ihrer Regierung, ihrem Land und dessen Gesellschaftsordnung zu bekennen. Westliche Medien schweigen dazu. Foto: cubadebate

Während die innenpolitische Lage in Kuba seit den Protesten vom Wochenende, bei denen eine Person ums Leben kam, in den vergangenen Tagen stabil geblieben ist, setzen westliche Medien ihre Fake-News-Kampagne fort. So verbreiteten Nachrichtenagenturen am Donnerstag Meldungen über die Festnahme von »mehr als 5.000 Menschen, darunter mindestens 120 Aktivisten und Journalisten«.

Solidarität mit dem sozialistischen Kuba!

Aufruf zu einer Soli-Kundgebung am Mittwoch, 14. Juli 2021, 13:30 Uhr an der Botschaft der Republik Kubas, Stavanger Str. 20, Berlin.
Viva Cuba socialista! Foto: Juvenal Balán

Liebe Kubafreundinnen und Kubafreunde,

anlässlich der Informationen und Desinformationen über Kuba der letzten Tage
rufen die Kuba-Solidaritätsgruppen Euch alle auf zu einer

SOLIDARITÄTSKUNDGEBUNG 

Wir trauern um Esther Bejarano

Wir trauern um die Ehrenpräsidentin der Bundesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Esther Bejarano war eine unermüdliche Kämpferin für Antifaschismus, Frieden und Völkerverständigung - und eine große Kubafreundin.
Esther Bejarano (1924-2021). Foto: Webseite VVN-BdA

In der Nacht zum 10. Juli 2021 ist die Ehrenpräsidentin der Bundesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Esther Bejarano ruhig und friedlich eingeschlafen.

aus dem Nachruf der VVN-BdA:

Wie beim Kampf um die Befreiung der Cuban Five geben wir nicht auf, bis die US-Blockade gegen Kuba gebrochen ist!

Der US-amerikanische Unabhängigkeitstag am 4. Juli war erneut Anlass für eine Protestkundgebung gegen die US-Blockade gegen Kuba. Am 2. Juli 2021 forderten rund 55 Teilnehmer*innen aus Leipzig, Gera, Chemnitz, Berlin und dem Saalekreis vor dem US-Generalkonsulat in Leipzig ein Ende der Blockade und die Solidarität mit Kuba.
Kubafreundinnen und -freunde aus Leipzig, Chemnitz, Gera, Berlin und dem Saalekreis protestierten gegen die US-Blockade vor dem Generalkonsulat der US-Botschaft in Leipzig.

Harri Grünberg (DIE LINKE und Koordinierungsrat Berlin) und Gudrun Schmidt (Cuba si-Regionalgruppe Leipzig) prangerten in ihren Beiträgen die 243 durch Ex-Präsident Trump verhängten verschärften Blockademaßnahmen (z. B. Verbot des Imports medizinischer Hilfsgüter, Benzin sowie die Verweigerung von Geldüberweisungen für Kuba auch durch europäische Kreditinstitute) als mörderisch und menschenverachtend an.

Die Bundesregierung muss ihren Worten Taten folgen lassen!

Am 23. Juni 2021 berichtete Kuba in der Vollversammlung der Vereinten Nationen über die wirtschaftlichen und immateriellen Schäden, die die US-Blockade verursacht. Erneut beantragte es eine Resolution, in der die überwältigende Mehrheit der Staaten für ein Ende der Blockade votierte. Auch die Bundesrepublik Deutschland stimmte dafür. In einer Kundgebung vor dem Bundestag forderte Cuba sí, es nicht bei Lippenbekenntnissen zu belassen.
Mehrere Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag unterstützten die Cuba sí-Kundgebung vor dem Reichstag am 24.6.2021

In einer Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude forderten am 24. Juni 2021 Mitglieder der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Aktivist*innen unserer AG Cuba sí sowie anderer Berliner Solidaritätsgruppen die Bundesregierung auf, ihrem Abstimmungsverhalten bei der UN-Vollversammlung auch Taten folgen zu lassen und sich aktiv in ihrer Politik für ein Ende der Blockade einzusetzen.

Politischer und moralischer Sieg für Kuba

Erneut stimmte die überwältigende Mehrheit der Staatengemeinschaft in der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 23. Juni 2021 für ein Ende der US-Blockade gegen Kuba. Dass von der neuen US-Regierung unter Joe Biden wenig Änderung im harten Kurs gegen Kuba zu erwarten ist, zeigte das Abstimmungsergebnis.
Eindeutiger geht es kaum: Lediglich die USA und Israel stimmten für ein Fortbestehen der US-Blockade. Foto: Telesur

Mit 184 zu 2 hat am Mittwoch eine überwältigende Mehrheit der UN-Generalversammlung die seit 1962 bestehende Blockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba verurteilt. Nur die USA und Israel stimmten gegen die von Kuba seit 1992 jedes Jahr vorgebrachte Resolution zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen. Brasilien, Kolumbien und die Ukraine enthielten sich.

Inhalt abgleichen