DIE LINKE

30 Jahre Cuba sí – 30 Jahre gelebte Solidarität

Am 23. Juli 1991 wurde die Arbeitsgemeinschaft Cuba sí in der Partei DIE LINKE (damals Partei des Demokratischen Sozialismus – PDS) gegründet. Das sind 30 Jahre gelebte Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik Kuba – ein Rück- und Vorausblick.

Wir haben ein Faltbatt zum Jubiläum "30 Jahr Cuba sí – 30 Jahre gelebte Solidarität" erstellt.

 

Pressemeldungen zu 30 Jahre Cuba sí:

Die Bundesregierung muss ihren Worten Taten folgen lassen!

Am 23. Juni 2021 berichtete Kuba in der Vollversammlung der Vereinten Nationen über die wirtschaftlichen und immateriellen Schäden, die die US-Blockade verursacht. Erneut beantragte es eine Resolution, in der die überwältigende Mehrheit der Staaten für ein Ende der Blockade votierte. Auch die Bundesrepublik Deutschland stimmte dafür. In einer Kundgebung vor dem Bundestag forderte Cuba sí, es nicht bei Lippenbekenntnissen zu belassen.
Mehrere Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag unterstützten die Cuba sí-Kundgebung vor dem Reichstag am 24.6.2021

In einer Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude forderten am 24. Juni 2021 Mitglieder der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Aktivist*innen unserer AG Cuba sí sowie anderer Berliner Solidaritätsgruppen die Bundesregierung auf, ihrem Abstimmungsverhalten bei der UN-Vollversammlung auch Taten folgen zu lassen und sich aktiv in ihrer Politik für ein Ende der Blockade einzusetzen.

Hände weg von Kuba!

(…) Wir fordern die Europäische Union und ihr Parlament auf, sich von der konfrontativen Politik der Vereinigten Staaten zu distanzieren, die eine Bremse für die Entwicklung des kubanischen Volkes und ein Hindernis für die Verbesserung der bilateralen Beziehungen zwischen der Karibikinsel und der Europäischen Union sind (…) Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker! Stellungnahme des Koordinierungsrats der AG Cuba Sí, 13. Januar 2021
Foto: Cuba Sí / screenshot

Ein Video der AG Cuba Sí zur aktuellen Diskussion in der LINKEN.

Stilles Gedenken an Rosa und Karl

Am 14. März 2021 hatte die Partei DIE LINKE zum Stillen Gedenken aufgerufen, um 102 Jahre nach ihrer Ermordung Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu ehren. Ehrensache, dass sich auch die AG Cuba Sí daran beteiligte. Die sozialen Fragen des 20. Jahrhunderts sind auch heute noch immer brandaktuell.
Foto: Cuba Sí / Matthias Gutsch

Deshalb nahmen die Compañeras und Compañeros von Cuba Sí den Tag zum Anlass, um im Rahmen der Kampagne Unblock Cuba das Ende der US-Blockade gegen Kuba zu fordern.

Die Solidarität mit Kuba ist unteilbar!

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Cuba sí der Partei DIE LINKE zum Beschluss des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE vom 23. Januar 2021
Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker – Manifestation für Kuba auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2020, Foto: junge Welt/Christian Mang

Der 23. Januar 2021 könnte eine Zäsur in der bisherigen Politik der Partei DIE LINKE gegenüber dem sozialistischen Kuba bedeuten. Der Parteivorstand (PV) beschloss an diesem Tag mit großer Mehrheit den Antrag „Solidarität mit Kuba“, in dem die „Fortsetzung des Dialogs in Kuba mit kritischen Künstler*innen und Aktivist*innen zur Demokratisierung der kubanischen Gesellschaft“ eingefordert wird.

Hier spricht Cuba Si Gera!

Am 31. Jaunar 2021 wurden wertvolle Sachspenden, gesammelt von der AG Cuba Sí-Gera, für das kubanische Gesundheitswesen in Gera abgeholt.
Foto: CubaSí-Gera

Genauso, wie wir 2020 beendeten, geht auch im neuen Jahr 2021 die Solidarität mit Kuba uneingeschränkt weiter! Auf Initiative von Theresia, Helmut und Uwe wurden weitere 15 Pakete für das Krankenhausprojekt auf Kuba gepackt und spanisch beschriftet. Inhalt der Kisten sind u.a. Hygiene- und Stomaartikel, Spritzen und Blutdruckmessgeräte.
Die Pakete wurden am 31.1.2021 abgeholt und in das Berliner Sachspendenlager transportiert.

Viva Cuba!

 

Glückwunsch an das venezolanische Volk nach der Wahl zur Nationalversammlung am 6. Dezember 2020

Die AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE gratuliert dem venezolanischen Volk zum Ausgang der Parlamentswahlen am 6. Dezember 2020. Mehr als 300 internationale Beobachter begleiteten die Entwicklung an diesem Wahltag. Trotz Einladung durch den CNE, der venezolanischen Wahlbehörde, lehnte die EU die Entsendung von Wahlbeobachtern ab.

Trotz der schwierigen ökonomischen Lage, die maßgeblich durch die Blockadepolitik der USA und der EU hervorgerufen wurde, sowie den coronabedingten Einschränkungen sind über sechs Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner zur Wahl gegangen. Das sind immerhin 31 Prozent der Bevölkerung. Im EU-Land Rumänien waren es ebenfalls nur 31 Prozent, die zur Wahl schritten. Im Falle Rumäniens wird allerdings weder von den bürgerlichen Medien noch von der Politik die demokratische Legitimität des Wahlganges hinterfragt. Im Falle Venezuelas hingegen wird die Wahl als undemokratisch bezeichnet.

Politisches Schwergewicht treibt europäische Kubasolidarität voran

Heinz Bierbaum hat sich als Vorsitzender der Europäischen Linken zum Ziel gesetzt, den Dialog mit Kuba und die Solidaritätsbewegung auf europäischer Ebene zu stärken.
Heinz Bierbaum, Vorsitzender der Europäischen Linken, Foto: european-left

Bitte stelle Dich und Deine politischen Erfahrungen unseren Lesern kurz vor.

110 für Kuba gespendete Fahrräder in Container verladen

Der Container ist mit 110 gespendeten Fahrrädern beladen, Foto: Elke Lier

Im Beisein von Ivet Lopez, Botschaftsrätin und stellvertretende Botschafterin der Republik Kuba in Deutschland, wurden am 27. Juli 2020 in Gera-Lusan 110 Fahrräder in einen Container verladen, der nun nach Kuba eingeschifft wird. Den größten Teil der Fahrräder sammelten und reparierten – wenn nötig – Mitglieder des Radfahrerklubs Solidarität 1895 Gera e.V. Sie stellten auch die Transportfähigkeit der Räder her. Weitere verladene Fahrräder sammelten Cuba Sí Chemnitz und Berlin. Von Cuba Sí Berlin unterstützten 9 Mitstreiter die Aktion vor Ort.

Zu allen guten Dingen gehören DREI! – Solidarität mit Kuriosität

Dan Radtke vom Frankfurter Radsportclub 90 e.V. bei der Prüfung eines Rades. Er war Teilnehmer und Zweitplatzierter bei einer Cuba-Rundfahrt in den 1980er Jahren. Foto: Wolfgang Frotscher

Am 16. Juli 2020 wurde der zweite von der Regionalgruppe Frankfurt (Oder) mit gespendeten Fahrrädern maximal gefüllte Transporter von Cuba Sí nach Berlin gebracht. Bisher haben wir 42 Räder wegfahren lassen! - Vor dem Transport wurden sie mit großer Unterstützung u.a. vom Frankfurter Radsportclub 90 e.V. auf „Alltagstauglichkeit“ überprüft und wo notwendig auch repariert. Dank an Dan Radtke (In den 1980er Jahren Zweitplatzierter bei einer Cuba-Rundfahrt!) und seinem Sportfreund Lothar Piede. Geholfen haben uns auch die Firmen „Fahrrad Rentsch“, „Fahrrad Schondau“ und das „bbw“.

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