Menschenrechte

Die Lüge ist oft besser gekleidet als die Wahrheit

Gespräch mit dem kubanischen Journalisten Iroel Sánchez Espinosa zum Thema Medien in Kuba. Die Fragen stellten Miriam Näther und Jörg Rückmann (AG Cuba Sí); aus: DISPUT 8-2015
Iroel Sánchez auf der Fiesta de Solidaridad
Auf der Fiesta de Solidaridad im Juli 2015: Iroel Sánchez, Dolmetscher Thomas Leinhos, Moderator Jörg Rückmann, Hans Modrow und Harri Grünberg (Präsident des Netzwerk Cuba e.V.), v.r.n.l.

Nach über 50 Jahren haben die USA und Kuba begonnen, ihre zwischenstaatlichen Beziehungen zu verbessern. Wie ist die Stimmung im Land?

Eine neue Wette aus Wülfrath ...

... aber diesmal hatte nicht unser Cuba Sí-Mitstreiter Klaus Jann die Idee dazu, sondern seine langjährige, geheimnisumwobene Wettpartnerin, die „Unternehmerin mit dem linken Herzen“.
Immer auf Achse für Kubas Kinder: Klaus Jann aus Wülfrath.
Immer auf Achse für Kubas Kinder: Klaus Jann aus Wülfrath.

Der Anlass für diese Wette ist ein feierlicher: Klaus Jann, das linke Urgestein aus Wülfrath, wird am 27. August 75 Jahre alt. Das muss, und das wird gefeiert! Aber genau jetzt wollen die Ärzte unseren Klaus ärgern und ihm ein wenig die Party verderben. Deshalb hatte seine langjährige Wettpartnerin, die geheimnisumwobene „Unternehmerin mit dem linken Herzen“, eine Idee: Sie wettet, dass Klaus in den Tagen um seinen Geburtstag mindestens 500 Glückwünsche in seinem Briefkasten findet.

Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag

Heute, am 13. August, feiert Fidel Castro seinen 89. Geburtstag
Fidel Castro am 1. Mai 2005
Fidel Castro am 1. Mai 2005

Lieber Compañero Fidel Castro Ruz,

Ein politischer und diplomatischer Erfolg Kubas

Stellungnahme der AG Cuba Sí zum Kuba-Besuch des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland Frank-Walter Steinmeier vom 16. bis 17. Juli 2015

Der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, besucht auf Einladung seines kubanischen Amtskollegen Bruno Rodríguez Parilla vom 16.-17. Juli 2015 die Republik Kuba. Den Minister begleiten Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie zahlreiche Medienvertreter.

Gegen Doppelmoral und für die gerechte Sache der Völker

Rede des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez fand deutliche Worte gegen Doppelmoral, Scheinheiligkeit und Missbrauch der UNO-Institutionen durch die Industrienationen. Foto: A. Ernesto EPA

Bruno Rodríguez Parrilla, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Minister für Auswärtige Beziehungen, sprach am 2. März 2015 auf der 28. Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen in Genf, Schweiz.

Sehr geehrter Herr Präsident!

Gerardo, Ramón und Antonio, willkommen zu Hause!

Die Cuban Five sind frei! Gerardo Hernández, Ramón Labañino und Antonio Guerrero sind heute, nach 16 Jahren US-Haft, in ihre Heimat zurückgekehrt. Raúl Castro und Barack Obama kündigten in gleichzeitig gehaltenen Fernsehansprachen eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern an.
Willkommen zu Hause!
Willkommen zu Hause! (Foto: Granma)

Was für ein Tag! Für Kuba. Und für die internationale Solidaritätsbewegung. Heute, am 17. Dezember 2014, 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr in Deutschland), haben der Präsident der Republik Kuba, Raúl Castro, und der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, in parallel gehaltenen Fernsehansprachen die Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern angekündigt. Kuba und die USA wollen die Zusammenarbeit bei Themen wie z.B. Umweltschutz, Einwanderung oder Drogenbekämpfung ausbauen.

Freiheit für die Cuban 5!

Solidaritätsveranstaltung zum Internationalen Tag der Menschenrechte
Weltweit fordern Menschen die Freilassung der 3 noch inhaftierten Cuban 5

Am 10. Dezember 1948 wurde in der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verlesen. Jedes Jahr zum Internationalen Tag der Menschenrechte wird die Menschenrechtssituation weltweit verstärkt kritisch hinterfragt und von zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen begleitet.

Auch Cuba Sí und das Netzwerk Cuba, der Dachverband der deutschen Kubasolidaritätsorganisationen, machen in diesem Zusammenhang auf den skandalösen Fall der Cuban 5 aufmerksam, einen Fall, der in hiesigen Medien totgeschwiegen wird.

Widersprüche und Wut in Mexiko

Heike Hänsel nahm als internationale Beobachterin teil am Permanenten Tribunal der Völker, das über die Folgen von 20 Jahren Freihandelspolitik in Mexiko beriet.
entwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Heike Hänsel
Die entwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Heike Hänsel (3.v.l.) in Mexiko während des Permanenten Tribunals der Völker.

Von Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Solidarität mit Kuba und mit dem linken Lateinamerika!

Gegen TTIP, gegen die imperialistische Aggression im Nahen Osten!
Eine bessere Welt ist möglich - die TeilnehmerInnen am Bundestreffen der AG Cuba Sí
Erklärung der Teilnehmer des Bundestreffens der Regionalgruppen der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE

Die Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí übt seit nunmehr 23 Jahren politische und materielle Solidarität mit dem sozialistischen Kuba. Dieser kleine Inselstaat hat der gesamten Menschheit bewiesen: Un mundo mejor – eine bessere Welt – ist möglich. Seinen eigenständigen und unabhängigen Weg verteidigt Kuba seit mehr als einem halben Jahrhundert erfolgreich gegen alle Aggressionen, Einmischungs- und Erpressungsversuche.

Einsatz kubanischer Ärzte gegen Ebola-Epidemie würdigen!

Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag begrüßen Kubas humanitären Einsatz
Kubas Präsident Raúl Castro verabschiedet die erste Ärzte-Brigade nach Sierra Leone. Foto: Granma

Seit Februar dieses Jahres werden zahlreiche Staaten Afrikas von einer Ebola-Epidemie bisher ungeahnten Ausmaßes heimgesucht. In den westafrikanischen Staaten Guinea, Liberia, Sierra Leone und im Senegal sowie in Nigeria sind nach offiziellen Angaben bisher mehr als 3900 Menschen an der tödlichen Seuche gestorben; mehr als 8000 Menschen nicht nur in Afrika gelten mittlerweile als infiziert.

Die Dunkelziffer der Opfer und Infizierten dürfte allerdings erheblich höher liegen und alleine in Sierra Leone wurden bislang 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger unter Quarantäne gestellt.

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