Kubanische Revolution

Der Sozialismus muss antirassistisch sein

Die nach dem Sieg im Januar 1959 ergriffenen Maßnahmen versetzten den strukturellen Komponenten des Rassismus einen vernichtenden Schlag. Die andere große Schlacht geht über die Verbreitung erzieherischer und kultureller Methoden, die zu einer neuen Subjektivität beitragen. Autor: Pedro de la Hoz
Werk des kubanischen Künstlers Raúl Martínez

An einem Stand auf der Buchmesse erweckte die Aufschrift auf einem T-Shirt meine Aufmerksamkeit: „Die Rassen gibt es nicht, den Rassismus aber doch“. Fernando Ortiz schrieb 1946 in El engaño de las razas, ein bedeutendes Essay in der Evolution eines anthropologischen Denkens, das ihn dazu führte, die kubanische Ethnie als völlige Integration vorzustellen. Der Weise demontierte wissenschaftlich und konzeptuell die Anwendung rassischer Standards, um die Menschen zu klassifizieren und zu versuchen, die Überlegenheit einiger über andere aufgrund der Hautfarbe zu rechtfertigen.

Silvester noch nichts vor? - Feier mit uns 60 Jahre kubanische Revolution!

Am 31. Dezember 1958 fiel Santa Clara als letzte Stadt im Befreiungskampf auf Kuba und die Revolutionäre begaben sich in der Silvesternacht auf den Weg in die Hauptstadt Havanna. Am 1. Januar 1959 floh der Diktator Batista in die Dominikanische Republik. Für Kuba begann eine neue Zeitrechnung.

Seitdem hält das Land trotz aller Schwierigkeiten daran fest, seinen selbstbestimmten Weg zu gehen. Das ist für uns ein Grund zu feiern. Deshalb lädt die Solibewegung ein zur FIESTA CUBANA in das Schloss 19 in der Schloßstraße nach Charlottenburg.

Gastgeber ist die FBK Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba in Kooperation mit Cuba Sí, La Estrella de Cuba, der Botschaft der Reopublik Kuba und der Tageszeitung Junge Welt, mit Unterstützung des Netzwerk Cuba sowie Melodie & Rhythmus.

Eintrittspreis: 19,59 €

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