Solidarität

"Einer schaut solidarisch nach dem anderen"

Warum sich ein Intensivmediziner im Ruhestand für Kuba einsetzt. Ein Gespräch mit Rainer Lindemann.
Havanna, 29. Oktober 2019, Intensivstation der Geburtsklinik „Ramón González Coro“, Untersuchung eines Neugeborenen mit einem Ultraschallgerät, das „Cuba Sí“ aus Spendenmitteln nach Kuba schicken konnte. Foto: Cuba Sí
  • Ihre Gruppe von hauptsächlich im medizinischen Bereich tätigen Menschen in der AG »Cuba Sí« unterstützt die Geburtsklinik Ramón González Coro in Havanna durch Beschaffung von Medizintechnik. Ist das Gesundheitssystem des sozialistischen Inselstaats durch die verschärfte Handels- und Wirtschaftsblockade der USA gefährdet?

Aktuelles Beispiel gefällig?

Solidarität mit allen fortschrittlichen Kräften in Lateinamerika!

Schluss mit den Einmischungs- und Destabilisierungsversuchen durch die USA und der Regierungen einzelner EU-Länder in Lateinamerika und weltweit! – Stellungnahme des Koordinierungsrates der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE –

Zwei Wochen nach dem reaktionären Putsch in Bolivien verurteilte der Parteivorstand der Partei DIE LINKE den Putsch gegen die rechtmäßige Regierung von Präsidenten Evo Morales in Bolivien und solidarisierte sich mit Evo Morales und den Protestierenden gegen den Putsch. Bereits am 17. November hatte dies der Bundesausschuss der Partei getan.

Nach der Nichtbehandlung unseres Solidaritätsantrages mit Venezuela auf dem Bonner Parteitag im Februar dieses Jahres ist das hingegen ein gutes Signal in die notwendige Richtung.

Bundesvereinigung der VVN-BdA Gemeinnützigkeit entzogen

Eine Online-Petition mit dem selbsterklärendem Namen "Die VVN muss gemeinnützig bleiben" ruft zur Solidarität auf. Esther Bejarano schreibt an Finanzminister Scholz.
VVN-BdA-Fahne beim Protest gegen einen Nazi-Gedenkaufmarsch am 19. August 2017 in Berlin, Foto Christian-Ditsch.de

Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. ist die Gemeinnützigkeit entzogen worden. Einen entsprechenden Beschluss hatte das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin bereits am 4. November gefasst, wie am Freitag bekannt wurde. Der Entzug betrifft die Bundesvereinigung, damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden. Weitere erhebliche Nachforderungen sind zu erwarten und auch zukünftig drohen wesentlich höhere steuerliche Belastungen.

Evo und Bolivia stören das Imperium

Wenn noch jemand an der Beteiligung der aktuellen Regierung der USA und der OAS an der Organisation des Putsches in Bolivien Zweifel haben sollte, gehe er auf das Twitter Konto von Donald Trump und dort wird er lesen: „Diese Ereignisse senden ein starkes Signal an die unrechtmäßigen Regime in Venezuela und Nicaragua“. Autor: Oscar Sánchez Serra
Foto: TELESUR

In 13 Jahren riss eine Regierung ein Land, das das ärmste in seiner Region war, aus der Armut, gab seinen indigenen Wurzeln Würde und verhalf ihm zu internationaler Anerkennung; sie errichtete 5.000 Schulen, über tausend Gesundheitseinrichtungen, schuf mit der Rente der Würde eine Beihilfe für ältere Bürger und mit dem Bonus Juancito Pinto für die Kinder und trug so entscheidend zur Reduzierung des Schulabbruchs bei; es ist das Land mit dem höchsten Wirtschaftswachstum der Region, das sein BIP zur Zeit auf bis zu 43 Milliarden Dollar anheben konnten, das sind 9 Milliarden mehr, als bei ihre

ELAM: 20 Jahre Treue zu Fidels humanistischem Denke

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez nahm am Jahrestag dieses Werkes der Solidarität mit den Völkern der Welt teil. Autor: Redacción Nacional, Granma
Díaz-Canel gratulierte José Miyar Barruecos zu seinem Honoris Causa-Titel. Photo: Jose M. Correa

 

Der Präsident Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, hatte den Vorsitz der Veranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum der Lateinamerikanischen Medizinschule (ELAM) inne, „die ein visionäres Projekt zur Verbesserung der Lebensqualität derer darstellt, die geborenen wurden und verstarben, ohne je einen Arzt zur Verfügung zu haben.“

Fahrräder helfen die US-Blockade zu durchbrechen

Cuba Sí schickt am 12. November 2019 einen Container mit 114 gespendeten Fahrrädern nach Kuba.

Am 12. November 2019 wurde in Berlin wieder ein Cont­ainer mit Fahrrädern für Kuba von Cuba Sí-Aktivisten beladen. Es ist bereits der zweite in diesem Jahr. In den letzten Jahren hat Cuba Sí mehr als 1.000 gespendete Fahrräder nach Kuba gebracht. Dies war nur möglich, weil viele Kuba-Freunde (z.B. in Dresden, Bad Salzungen, Chemnitz, Erkner, Magdeburg, Schildow bei Berlin) diese Aktion tatkräftig unterstützen. Allen Spendern ein sehr herzlicher Dank!

Die Welt votiert für Kuba

UN-Vollversammlung verurteilt US-Blockade mit 187 gegen drei Stimmen
Klares Resultat: Fast alle Staaten der Welt stimmten am Donnerstag gegen die Blockade, Foto: UN Live Web TV

 

Regionalgruppentreffen der AG Cuba Sí verabschiedet Abschlusserklärung

Beim diesjährigen Bundestreffen vom 18. bis 20. Oktober haben die Regionalgruppen der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE erneut ihre politische und materielle Solidarität mit dem sozialistischen Kuba, mit der legitimen Regierung des Präsidenten Maduro in Venezuela und mit allen weiteren antiimperialistischen und emanzipatorischen Volksbewegungen in Lateinamerika und der Karibik gegen den anhaltenden hegemonialen Anspruch der US-Administration und gegen die Einmischungsversuche europäischer Regierungen in die inneren Angelegenheiten der Länder dieser Region bekräftigt.

 

Vortragsreise „Mais Médicos“ – kubanische Ärztin zu Gast in der Bundesrepublik

Die kubanische Ärztin Dr. Indira Garcia Redondo berichtet in mehreren Städten Deutschlands über ihren Einsatz in Brasilien
Die kubanische Ärztin Dr. Indira Garcia Redondo beim Auftakt ihrer Vortragsreise in Bochum

Die Humanitäre Cuba Hilfe e.V. (HCH) aus Bochum ist der Organisator einer dreiwöchigen Vortragsrundreise mit der kubanischen Ärztin Dr. Indira Garcia Redondo. Dr. Indira ist 33 Jahre alt, hat in Venezuela und zuletzt in Brasilien im Programm „Mais Médicos“ (Mehr Ärzte) in sozialen Brennpunkten gearbeitet. Sie ist Fachärztin für integrale Allgemeinmedizin und arbeitet zur Zeit in Kuba im Policlinico Docente Universitario „Mario A. Pérez“ in Sagua la Grande in der Provinz Villa Clara.

Frische Infos aus Kuba

Einladung zu einem interessanten Info-Abend mit der jungen kubanische Abgeordneten Lisara Liliam Corona Oliveros.
Impression von der Jugendkonferenz in Bonn am zurückliegenden Wochenende

Zu Gast in der Bundesrepublik ist derzeit die junge kubanische Abgeordnete des nationalen Parlaments Kubas (Asamblea Nacional), Lisara Liliam Corona Oliveros. Sie ist von Beruf Ärztin und war an der Ausarbeitung der neuen Verfassung Kubas beteiligt.

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