Solidarität

Die politische Solidarität mit Kuba stärken

Gegenwärtig weilt eine Cuba Sí-Delegation zu politischen Gesprächen in Havanna. Mitglieder der Delegation sind Anke Schneider, sie vertritt die Regionalgruppen von Cuba Sí, Harri Grünberg (Koordinierungsrat von Cuba Sí, Harri ist zudem Vorsitzender des Netzwerk Cuba e.V. und Mitglied des Parteivorstandes der LINKEN) sowie Jörg Rückmann, einer der drei Koordinatoren im Büro des Koordinierungsrates.
Die Cuba Sí-Delegation während des Besuches im ICAP: Jörg Rückmann, Harri Grünberg, ICAP-Präsident Fernando González Llort, Anke Schneider und Yodier Cabrera (v.l.n.r.).

Ein umfangreiches und interessantes Besuchsprogramm absolviert unsere Cuba Sí Delegation gegenwärtig in der kubanischen Hauptstadt (13. – 24. November). Es geht bei den Terminen in Havanna vor allem um den Gedankenaustausch über die Ausrichtung der Solidaritätsarbeit von Cuba Sí in den kommenden Jahren.

Hilfsgüter für Mayabeque unterwegs

Am 26. Oktober 2017 beluden die fleißigen Cuba Sí-Aktivist*innen den nächsten Solicontainer für Kuba. Mit dabei waren diesmal v.a. medizinische Verbrauchsgüter, Klinikbedarf, Matratzen, Haushaltswaren und vieles, vieles mehr.
Wertvolle Fracht wird hier zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Mayabeque verladen

Das Cuba Sí-Sachspendenlager platzte aus allen Nähten, als es am 26. Oktober 2017 endlich wieder hieß, einen Container mit wertvollen Sachspenden zu beladen und auf die Reise nach Kuba zu schicken.

US-Blockade endlich beenden!

(Fast) die ganze Welt verurteilte am 1. November 2017 in der UN-Vollversammlung die US-Blockade gegen Kuba. Nur die USA und Israel stimmten gegen die Resolution Kubas.

Jedes Jahr im Herbst bringt Kuba eine Resolution zur Verurteilung der US-Blockade in die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) ein – in diesem Jahr bereits zum 26. Mal. Und jedes Jahr stimmt fast die ganze Welt gegen die seit 1962 bestehenden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen den sozialistischen Nachbarn. 191 der 193 UN-Mitglieder unterstützten in diesem Jahr die von Kuba eingebrachte Resolution. Die USA und Israel stimmten dagegen.

Zur Erinnerung an Tania und Che

Vor 50 Jahren haben Tamara Bunke und Ernesto Che Guevara im revolutionären Kampf ihr Leben gelassen. Das Netzwerk Cuba, der Dachverband der Kuba-Solidarität in der Bundesrepublik, lädt anlässlich der 50. Todestage von Tania und Che am 28. Oktober 2017 zur Veranstaltung „Che Presente“ ein.

Ende August 2017 ging die Meldung durch die Medien, in Ches Geburtsstadt Rosario in Argentinien sollen die Gedenktafel an seinem Elternhaus, ein Wandgemälde und ein 2008 errichtetes Denkmal des Guerilleros entfernt werden. Auch einen historischen Stadtrundgang auf den Spuren des Che soll es nach dem Willen der liberalen Stiftung „Bases“, die bei ihrem Vorhaben von der deutschen „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ unterstützt wird, in Rosario nicht mehr geben.

Kuba-Solidarität mit vereinten Kräften

Der Verein „Netzwerk Cuba“, der Dachverband der Kuba-Solidarität in der Bundesrepublik, traf sich am Sonnabend, dem 30. September 2017, in Düssedorf zu seiner Mitgliederversammlung
Natalie Benelli, Volker Hermsdorf und Tobias Kriele
Natalie Benelli, Volker Hermsdorf, Filmemacher Tobias Kriele und Moderatorin Stephanie Remus (v.l.n.r.) während der Diskussionsrunde

Im „Jungen Schauspielhaus“ in Düsseldorf trafen sich am gestrigen Sonnabend (30.9.) Vertreter*innen aus den Gruppen des „Netzwerk Cuba“ zu ihrer Mitgliederversammlung. Mit dabei waren u.a. die Freundschaftsgesellschaften BRD-Kuba und Berlin-Kuba, Soli Cuba e.V., die Humanitäre Cubahilfe Bochum (HCH) und Ecomujer. Auch Cuba Sí ist Mitglied des Netzwerks und war am Sonnabend mit Angelika und Jörg vertreten.

Ein sozialistischer Ort an der belgischen Küste

Eine Delegation von Cuba Sí nimmt an diesem Wochenende (16./17.9.2017) an der „Manifiesta“ in Bredene aan Zee (Belgien) teil.
Aktion gegen die Blockade auf der Manifiesta
Die ganze Welt wird die US-Blockade beseitigen – auch wenn Trump sich dagegen wehrt. Symbolische Aktion vor dem Che-Presente Zelt.

Das linke Volksfest Manifiesta, dieser (temporäre) sozialistische Ort an der belgischen Küste, lockt jedes Jahr Tausende Besucher*innen an. Cuba Sí hat in den vergangenen Jahren gute Beziehungen zur belgischen Solidaritätsorganisation „Cubanismo“ (vormals Iniciativa Cuba Socialista) aufgebaut. Die belgischen Freund*innen nahmen im Juli auch an unserer Fiesta de Solidaridad in Berlin teil.

Gemeinsame Hilfe für Kuba nach Hurrikan „Irma“

Kuba kann die immensen Schäden durch Hurrikan „Irma“ nicht allein beseitigen. Das Land braucht die Hilfe alle Kubafreund*innen in der Bundesrepublik. Cuba Sí unterstützt den Spendenaufruf des Netzwerk Cuba e.V., das ein Spendenkonto eingerichtet hat. Bitte beachtet auch den "Wichtigen Hinweis für die Spender*innen von Cuba Sí" am Ende des Textes!
Hurrikan "Irma" hat in Kuba große Schäden angerichtet.
Hurrikan "Irma" mit einem Durchmesser von mehr als 500 km auf seinem Weg durch die Karibik

Hurrikan „Irma“ hat große Gebiete an der Nordküste Kubas zerstört. Windstärken bis zu 250 km/h, starker Regen und meterhohe Wellen haben Wohnungen zerstört, Infrastruktur beschädigt und Ernten vernichtet. Man sieht die Bilder im Internet, liest die Meldungen in der Presse – aber was solch ein Hurrikan tatsächlich für die Menschen in den betroffenen Regionen bedeutet, ist für uns nur schwer vorstellbar.

Gute Infos, gute Gespräche, gute Mojitos

Cuba Sí ist mit vielen Infoständen beim Wahlkampf der LINKEN dabei.
 Interessierte Besucher am Cuba Sí-Stand beim Altstadtsommer in Bad Belzig
Interessierte Besucher am Cuba Sí-Stand beim Altstadtsommer in Bad Belzig

Am vergangenen Wochenende (25./26. August) war Cuba Sí wieder mit Infoständen im Lande unterwegs. So zum Beispiel beim Altstadtsommer in Bad Belzig. Im historischen Zentrum der Stadt wird auf vielen Innenhöfen Kunst, Kultur und auch Politischs geboten. Auf dem Hof der LINKEN hatte Cuba Sí seinen Infostand aufgebaut, es spielte die kubanische Band „Proyecto Son Batey“, und die Gäste konnten sich an leckeren Cocktails laben. Auf der Bühne des LINKEN-Hofes präsentierten wir die Projektarbeit unserer Arbeitsgemeinschaft.

Brigaden nach Kuba (Teil 2)

Zweiter Bericht unserer Sondierungsbrigade, die gegenwärtig in Kuba zahlreiche Gespräche mit Vertretern verschiedener Organisationen führt. Ziel ist die Vorbereitung mehrmonatiger Brigaden in Kuba und ein langfristiger politischer Austausch.
Cuba Sí und Interbrigadas organisieren Brigaden nach Kuba
Besuch bei der Kubanischen Bewegung für den Frieden und die Selbstbestimmung der Völker (Movimiento cubano por la paz y la soberania de los pueblos)

Unsere sechsköpfige Sondierungsbrigade läuft erfolgreich weiter, und wir haben vier Tage intensiver Gespräche und Besuche hinter uns. Wir konnten uns mit Vertretern wichtiger kubanischer Organisationen und Institutionen treffen und haben viel erfahren über die Geschichte der Revolution, die Anstrengungen der sozialistischen Regierung und über die Entwicklungen der letzten Jahre.

Brigaden nach Kuba (Teil 1)

Für drei Wochen weilen derzeit Kuba-Aktivist/-innen aus verschiedenen Organisationen auf der sozialistischen Insel, um gemeinsame Brigaden zu initiieren.
Lucie (Interbrigadas) und Flo (Cuba Sí) auf dem Platz der Revolution in Havanna
Lucie (Interbrigadas) und Flo (Cuba Sí) auf dem Platz der Revolution in Havanna

Zusammen mit jeweils zwei Mitgliedern vom Sportverein #RoterStern und vom Verein #Interbrigadas sind wir am 28. Juli nach La Habana, Kuba aufgebrochen. Drei Wochen werden wir uns mit verschiedenen kubanischen Organisationen treffen, um gemeinsame Brigaden zu initiieren und damit einen langfristigen politischen Austausch zu realisieren. Gespräche sind geplant zum Beispiel mit dem kubanischen Institut für Völkerfreundschaft, der KP Kubas, dem Jugendverband sowie mit verschiedenen Kulturinstitutionen.

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