Menschenrechte

Obama, give me five!

Internationale Solibewegung fordert in Washington die Freilassung der noch inhaftierten Cuban 5
Demonstranten fordern vor dem US-Kongress in Washington die Freilassung der Cuban 5 (Quelle: Azize Tank)

Zum bereits dritten Mal hatte das Internationale Komitee für die Freilassung der Cuban 5 zu einer internationalen Aktionswoche in der US-Hauptstadt aufgerufen. Mit Demonstrationen, Diskussionsrunden, einer Fachkonferenz und kulturellen Veranstaltungen wurde auf die Ungerechtigkeit im Fall der fünf kubanischen Antiterroristen aufmerksam gemacht.

Europa geht anders: sozial, friedlich, demokratisch

Unsere Empfehlung: Am Sonntag DIE LINKE wählen!
Alexis Tsipras, Spitzenkandidat der Europäischen Linken: Europa soll seinen Völk
Alexis Tsipras, Spitzenkandidat der Europäischen Linken: Europa soll seinen Völkern gehören!

Am 25. Mai wird das Europäische Parlament gewählt. DIE LINKE tritt zu dieser Wahl an, um Europa zu verändern:

Danke für Eure Unterstützung!

René González am Cuba Sí-Stand auf der Buchmesse in Havanna

Bei seinem Besuch der Buchmesse in Havanna besuchte René González auch den Stand von Cuba Sí. Mit einer Videobotschaft möchte er sich bei der deutschen Solibewegung für die jahrelange Unterstützung im Kampf um Gerechtigkeit für die Cuban 5 bedanken.

Internationale Untersuchungskommission tagt am 7. und 8. März in London zum Fall der Cuban Five

Ein internationales Expertengremium sowie Vertreter der weltweiten Kuba-Solidaritätsbewegung wollen den Druck auf die US-Regierung erhöhen und die Medienblockade zu diesem Justizskandal durchbrechen.
Die Solidarität mit den Cuban Five ist international (Karikaur: Falco, Kuba)
Die Solidarität mit den Cuban Five ist international (Karikaur: Falco, Kuba)

Seit gestern tagt in London die Internationale Untersuchungskommission zum Fall der Cuban Five. Mit dieser Veranstaltung soll der Druck auf die US-Regierung erhöht werden, die sich noch in Haft befindlichen kubanischen Helden freizulassen. Außerdem sollen die internationalen Medien gezwungen werden, endlich über diese schon mehr als 15 Jahre andauernde Ungerechtigkeit zu berichten.

Konzert für Fernando

Kubanische Künstler präsentierten auf der Freitreppe der Universität von Havanna ein Begrüßungskonzert für Fernando González.
René (links) und Fernando (2.v.r.) mit Familienangehörigen
René (links) und Fernando (2.v.r.) mit Familienangehörigen inmitten der Konzertgäste

1. März, 20.30 Uhr, Havanna: Auf der großen Freitreppe der Universität von Havanna begann vor Tausenden von Menschen eine große musikalische Ehrung für die Cuban Five. Ehrengast an diesem Abend war Fernando González, der am 27. Februar aus der US-Haft entlassen wurde und einen Tag später nach Kuba zurückkehren konnte. Viele bekannte Künstler Kubas standen auf der Bühne und vereinten ihre Stimmen für die Unterstützung der fünf kubanischen Helden. Mit dabei waren u.a.

Fernando González ist frei!

Nach 15 Jahren, 5 Monaten und 15 Tagen in US-Gefängnissen ist Fernando González nach René González der zweite der Cuban Five, der aus der Haft entlassen wurde und nach Kuba zurückkehren konnte.
Herzliches Willkommen in Kuba: Präsident Raúl Castro und Fernando González
Herzliches Willkommen in Kuba: Präsident Raúl Castro schließt Fernando González in die Arme.

Prensa latina meldet: „Havanna, 28. Februar. Der kubanische Kämpfer gegen den Terrorismus, Fernando González Llort, traf heute in Kuba ein, nachdem er nach Verbüßung einer langen und ungerechten Strafe in den Vereinigten Staaten aus dem Gefängnis entlassen wurde. González verließ gestern das Bundesgefängnis in Safford, Arizona, und musste dann der Einwanderungsbehörde zur Verfügung stehen, um den Prozess seiner Überstellung nach Kuba einzuleiten. Freitag Mittag traf er in Kuba ein.“

Lateinamerika – Inspiration für linke Politik in Europa

Ein Rückblick auf den CELAC-Gipfel in Havanna und ein Ausblick auf den EU-Wahlkampf der LINKEN
Neues Selbstbewusstsein in Lateinamerika (Karikatur: Juventud Rebelde, Kuba)
Neues Selbstbewusstsein in Lateinamerika (Karikatur: Juventud Rebelde, Kuba)

Für so manch einen war es eine politische Sensation. Vom 28. bis 29. Januar trafen sich die Staats- und Regierungschefs der 33 Mitgliedsländer der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) in Havanna zu ihrem 2. Gipfeltreffen. „Eine so große Präsenz von Regierungsvertretern hat es in der Geschichte Latein­amerikas noch nicht gegeben“, sagte die zukünftige Präsidentin Chiles, Michelle Bachelet.

Der Traum von Simon Bolivar und José Martí ist in Gefahr!

Cuba Sí verurteilt den erneuten Putschversuch in Venezuela! Wir rufen auf zur Solidarität mit dem Volk von Venezuela und seinem demokratisch gewählten Präsidenten Nicolás Maduro. Wir rufen auf zur Solidarität mit dem Integrationsprozess in Lateinamerika!
Viva la Revolución bolivariana! Viva el Presidente Nicolás Maduro!
Viva la Revolución bolivariana! Viva el Presidente Nicolás Maduro!

Seit mehreren Tagen provoziert die venezolanische Opposition Unruhen und Gewaltakte in Venezuela, bei denen schon drei Menschen ums Leben kamen und mehr als 30 verletzt wurden. Die gegenwärtige Situation erinnert an die Tage im April 2002, als mit Unterstützung der USA versucht wurde, den gewählten Präsidenten Hugo Chávez aus dem Amt zu jagen, sowie an die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen im April 2013, als die rechte Opposition mit der Nichtanerkennung der Wahlergebnisse einen Staatsstreich gegen die Regierung Maduro inszenieren wollte.

Wandel durch Kultur

Vertreter von Gastland Ecuador mit deutlichen politischen Statements auf Buchmesse in Havanna
Vertreter aus Kuba und Ecuador bei der Eröffnung der Buchmesse
Vertreter aus Kuba und Ecuador bei der Eröffnung der Buchmesse

Die Internationale Buchmesse in Havanna hat in diesem Jahr einen deutlichen politischen Charakter. Das liegt zum einen an den gewalttätigen Ausschreitungen eines Teils der Opposition in Venezuela, gegen den sich Schriftsteller und Künstler in Havanna täglich aussprechen, um sich mit der gewählten Regierung von Präsident Nicolás Maduro zu solidarisieren. Zum anderen haben sich hochrangige Vertreter des Gastlandes Ecuador in ihren Beiträgen deutlich für den Integrationsprozess der progressiven Staaten und gegen die neoliberale Misswirtschaft ausgesprochen.

„Das kubanische Volk hat in den Herzen der Menschen Afrikas einen besonderen Platz“

Am 5. Dezember 2013 starb der Kämpfer gegen die Apartheid, Friedensnobelpreisträger, erste schwarze Präsident Südafrikas und gute Freund Kubas, Nelson Mandela. Einige Gedanken, die in den offiziellen Nachrichtensendungen fehlen.
Nelson Mandela und Fidel Castro am 26.Juli 1991 in Matanzas, Kuba.
Nelson Mandela und Fidel Castro am 26.Juli 1991 in Matanzas, Kuba. Foto: Prensa Latina

Die ganze Welt trauert um Nelson Mandela. Aber es wirkt schon ein wenig merkwürdig, wenn auch Repräsentanten jener Staaten, die das Südafrika der Apartheid bis zum Schluss unterstützten, die Nachrichtensendungen mit ihren Tränen füllen. „Heute hat Südafrika viele neue Freunde“, schrieb 2005 Thejiwe Mtintso, Botschafterin Südafrikas in Kuba. „Gestern haben diese Freunde unsere Führer und Kämpfer noch Terroristen genannt. ... Diese gleichen Freunde wollen heute, dass wir Kuba denunzieren und es isolieren.

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