Menschenrechte

Konferenz „Internationalismus im 21. Jahrhundert“

Vom 17. bis 24. Oktober findet in Berlin die Konferenz „Internationalismus im 21. Jahrhundert“ statt. Nehmt teil an den spannenden Diskussionen mit Akteuren der internationalistischen Arbeit.

Die Konferenz (Video ansehen!) soll ein Anstoß sein, um die Debatte unter lateinamerikanischen und europäischen Organisationen, Bewegungen und interessierten Personen anzuregen. Lateinamerika ist heute ein besonderer, hoffnungsstiftender Schauplatz der Anstrengungen um ein menschenwürdigeres Leben, sei es durch starke soziale Bewegungen, militante Aufstände, progressive Regierungen oder einer Mischung aus alldem.

13000 Besucher auf der „Manifiesta“ im belgischen Bredene

Nun schon zum fünften Mal präsentierte sich Cuba Sí auf dem linken Volksfest Manifiesta in Bredene aan Zee (Belgien).
Gerardo Hernández von den Cuban Five mit Töchterchen Gema im Che-Presente-Zelt auf der „Manifiesta“

Vertreter unserer Arbeitsgemeinschaft nahmen am vergangenen Wochenende an dem großen linken Volksfest „Manifiesta“ (18./19. Septenber) im belgischen Bredene aan Zee teil. Die „Manifiesta“ wird jährlich im September von der Partei der Arbeit, der Gewerkschaft sowie von der Organisation „Ärzte für das Volk“ ausgerichtet. Ein linkes Volksfest, und alle kommen: 13000 Besucher waren es diesmal, die trotz der unsichenren Wetterprognosen in Bredene dabei sein wollten.

Solidarisch mit Flüchtlingen

Cuba Sí hat nun schon zum zweiten Mal jugendlichen Flüchtlingen einen schönen Tag an der Ostsee organisiert.
Die jungen Flüchtlinge auf ihrer Tour an die Ostsee
Die jungen Flüchtlinge auf ihrer Tour an die Ostsee

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker – dieser Satz ist für die vielen Mitstreiter unserer Arbeitsgemeinschaft nicht nur eine schöne Losung, sondern ein Lebensgefühl. Cuba Sí hat deshalb minderjährige Flüchtlinge unterstützt, die ohne Begleitung ihrer Eltern auf der Flucht vor Krieg und Hunger in Berlin gestrandet sind. „Auf Reisen“ zu sein bedeutete für diese jungen Leute bisher immer nur – ein für uns unvorstellbarer - Horror.

Die Lüge ist oft besser gekleidet als die Wahrheit

Gespräch mit dem kubanischen Journalisten Iroel Sánchez Espinosa zum Thema Medien in Kuba. Die Fragen stellten Miriam Näther und Jörg Rückmann (AG Cuba Sí); aus: DISPUT 8-2015
Iroel Sánchez auf der Fiesta de Solidaridad
Auf der Fiesta de Solidaridad im Juli 2015: Iroel Sánchez, Dolmetscher Thomas Leinhos, Moderator Jörg Rückmann, Hans Modrow und Harri Grünberg (Präsident des Netzwerk Cuba e.V.), v.r.n.l.

Nach über 50 Jahren haben die USA und Kuba begonnen, ihre zwischenstaatlichen Beziehungen zu verbessern. Wie ist die Stimmung im Land?

Eine neue Wette aus Wülfrath ...

... aber diesmal hatte nicht unser Cuba Sí-Mitstreiter Klaus Jann die Idee dazu, sondern seine langjährige, geheimnisumwobene Wettpartnerin, die „Unternehmerin mit dem linken Herzen“.
Immer auf Achse für Kubas Kinder: Klaus Jann aus Wülfrath.
Immer auf Achse für Kubas Kinder: Klaus Jann aus Wülfrath.

Der Anlass für diese Wette ist ein feierlicher: Klaus Jann, das linke Urgestein aus Wülfrath, wird am 27. August 75 Jahre alt. Das muss, und das wird gefeiert! Aber genau jetzt wollen die Ärzte unseren Klaus ärgern und ihm ein wenig die Party verderben. Deshalb hatte seine langjährige Wettpartnerin, die geheimnisumwobene „Unternehmerin mit dem linken Herzen“, eine Idee: Sie wettet, dass Klaus in den Tagen um seinen Geburtstag mindestens 500 Glückwünsche in seinem Briefkasten findet.

Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag

Heute, am 13. August, feiert Fidel Castro seinen 89. Geburtstag
Fidel Castro am 1. Mai 2005
Fidel Castro am 1. Mai 2005

Lieber Compañero Fidel Castro Ruz,

Ein politischer und diplomatischer Erfolg Kubas

Stellungnahme der AG Cuba Sí zum Kuba-Besuch des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland Frank-Walter Steinmeier vom 16. bis 17. Juli 2015

Der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, besucht auf Einladung seines kubanischen Amtskollegen Bruno Rodríguez Parilla vom 16.-17. Juli 2015 die Republik Kuba. Den Minister begleiten Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie zahlreiche Medienvertreter.

Gegen Doppelmoral und für die gerechte Sache der Völker

Rede des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez fand deutliche Worte gegen Doppelmoral, Scheinheiligkeit und Missbrauch der UNO-Institutionen durch die Industrienationen. Foto: A. Ernesto EPA

Bruno Rodríguez Parrilla, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Minister für Auswärtige Beziehungen, sprach am 2. März 2015 auf der 28. Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen in Genf, Schweiz.

Sehr geehrter Herr Präsident!

Gerardo, Ramón und Antonio, willkommen zu Hause!

Die Cuban Five sind frei! Gerardo Hernández, Ramón Labañino und Antonio Guerrero sind heute, nach 16 Jahren US-Haft, in ihre Heimat zurückgekehrt. Raúl Castro und Barack Obama kündigten in gleichzeitig gehaltenen Fernsehansprachen eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern an.
Willkommen zu Hause!
Willkommen zu Hause! (Foto: Granma)

Was für ein Tag! Für Kuba. Und für die internationale Solidaritätsbewegung. Heute, am 17. Dezember 2014, 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr in Deutschland), haben der Präsident der Republik Kuba, Raúl Castro, und der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, in parallel gehaltenen Fernsehansprachen die Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern angekündigt. Kuba und die USA wollen die Zusammenarbeit bei Themen wie z.B. Umweltschutz, Einwanderung oder Drogenbekämpfung ausbauen.

Freiheit für die Cuban 5!

Solidaritätsveranstaltung zum Internationalen Tag der Menschenrechte
Weltweit fordern Menschen die Freilassung der 3 noch inhaftierten Cuban 5

Am 10. Dezember 1948 wurde in der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verlesen. Jedes Jahr zum Internationalen Tag der Menschenrechte wird die Menschenrechtssituation weltweit verstärkt kritisch hinterfragt und von zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen begleitet.

Auch Cuba Sí und das Netzwerk Cuba, der Dachverband der deutschen Kubasolidaritätsorganisationen, machen in diesem Zusammenhang auf den skandalösen Fall der Cuban 5 aufmerksam, einen Fall, der in hiesigen Medien totgeschwiegen wird.

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