Standpunkt

Kubas Gesundheitswesen ist stark, aber nicht unverwundbar

Unterstützen Sie das Gesundheitswesen Kubas mit einer Spende!
Die kubanischen Ärzt*innen sind Botschafter der Solidarität in aller Welt - seien auch wir solidarisch mit Kubas Gesundheitswesen! Foto: escambray.cu
Aus Kuba erreichte die Solidaritätsbewegung die Bitte, das nationale Gesundheitswesen mit Verbrauchsmaterial, medizinischen Geräten und Medikamenten zu unterstützen. Denn das kubanische Gesundheitssystem und damit die medizinische Versorgung der Menschen stehen aktuell extrem unter Druck.


Durch die Konzentration aller verfügbaren Ressourcen auf die Bekämpfung der Pandemie und die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Corona-Virus hat Kuba zwar fünf eigene Impfstoffe entwickeln können und die Pandemie

Fidel in der Welt, die Welt in Fidel

Heute, am 13. August 2022, wäre Fidel Castro 96 Jahre alt geworden. Fidel hat Kuba mit großer Intensität in der Welt vertreten - getragen durch die überwältigende Unterstützung des kubanischen Volkes und mit der weltweiten Solidarität formte er Kubas Diplomatie gegen den Strom der mächtigsten Kräfte, die der US-Imperialismus zu seiner Verhinderung einsetzte.
Foto: Juventud Rebelde

Im „Discurso de Intensidad“, einem außergewöhnlichen Essay von Cintio Vitier, wird - Lezama Lima zitierend - darauf hingewiesen, dass "die historische Bedeutung eines Landes nicht auf seiner Ausdehnung, sondern auf seiner Intensität beruht". Wie konnte eine kleine Karibikinsel, die vor 1959 Millionen von Menschen in der Welt unbekannt war, eine so herausragende internationale Bedeutung erlangen und zu einem Land mit großem Ansehen und Einfluss werden? Viele der Antworten auf diese Frage führen zu Fidel Castro, dem wichtigsten Inspirator und Architekten der kubanischen Revolution.

US-Subversion und Infiltration gegen Kuba geht weiter

Pressemitteilung des Netzwerks Cuba zum 11. Juli 2022
Schluss mit der US-finanzierten Subversion gegen einen souveränen Staat! Karikatur: granma.cu

Das Netzwerk Cuba mit seinen bundesweit vierzig Mitgliedsorganisationen erinnert hier an die Proteste, die am 11. Juli 2021 in mehreren Städten in Kuba stattfanden. Sie brachten den Unmut über die schwierige Versorgungslage inmitten der Corona-Pandemie zum Ausdruck. Sie sorgten dafür, dass die staatlichen Stellen noch intensiver an der Lösung der Probleme arbeiten.

Lateinamerika im Umbruch - Einblicke und Perspektiven

Einen aktuellen Einblick in die gegenwärtigen spannenden Entwicklungen in Lateinamerika bietet die Lateinamerikakonferenz in Frankfurt/Main am 2. Juli, die Cuba sí Hessen zusammen mit zahlreichen lateinamerikanischen und deutschen Bündnispartnern organisiert.
Eine neue Chance für die Integration Lateinamerikas bieten die jüngsten Wahlerfolge progressiver Kräfte u.a. in Kolumbien. Foto: Granma

Álvaro García Linera, der langjährige Vizepräsident Boliviens und Vertrauter Evo Morales', schrieb in seinem Aufsatz zur zweiten progressiven Welle Lateinamerikas:

"Die Welt befindet sich in einem strukturellen politisch-ökonomischen Wandel. Der alte durch die Globalisierung gekennzeichnete Konsens der freien Märkte, der Sparmaßnahmen und der Privatisierungen, der die Weltgesellschaft 30 Jahre lang geblendet hat, sieht heute müde aus und lässt den Optimismus für die Zukunft vermissen."

"Der Amerikagipfel zeigt imperialistische Dominanz und Ausschluss"

Erklärung der kubanischen Regierung zum Amerikagipfel, der vom 6. bis 10. Juni in Los Angeles stattfand.

Havanna, am 6 Juni 2022. Die US-Regierung hat, in Missbrauch ihres Privilegs als Gastgeberland, schon früh beschlossen, Kuba, Venezuela und Nicaragua vom 9. Gipfeltreffen der Amerikas auszuschließen, das jetzt im Juni in der Stadt Los Angeles stattfinden wird. Sie hat sich geweigert, den berechtigten Forderungen zahlreicher Regierungen zur Abänderung dieser diskriminierenden und inakzeptablen Haltung nachzukommen.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Anlässlich des Tages der Befreiung vom Hitlerfaschismus am 8. Mai 2022 fand ein Gedenkakt der Cuba sí-Delegation im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) in Sancti Spíritus statt, an dem auch Genoss*innen der Freundschaftsgesellschaft Kuba-Italien aus Umbrien und der Freundschaftsgesellschaft Schweiz-Kuba teilnahmen.
Gedenken zum 8. Mai - Mitglieder der Cuba sí-Delegation mit Freundinnen und Freunden der Kubasolidaritätsorganisationen aus der Schweiz und Italien. Foto: Cuba sí

Dazu sprach unser Delegationsmitglied, der Vorsitzende des Revolutionären Freundschaftsbundes (RFB) e.V., Albrecht Geißler:  

„Wir gedenken heute am 8. Mai 2022 zusammen mit allen Kommunist*innen, Sozialist*innen, Antifaschist*innen und Friedensliebenden in aller Welt der Heldentaten der heroischen Roten Armee, die im Rahmen der Antihitlerkoalition Europa und Deutschland von der barbarischen Herrschaft des Hitlerfaschismus befreit hat.

Erster offizieller Termin unter Freunden

Von Schloss Bellevue direkt zum Bundestreffen der AG Cuba sí: Die kurz zuvor von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier akkreditierte neue Botschafterin der Republik Kuba, Juana Martínez, nahm vom 8. bis 10. April 2022 am Bundestreffen der Arbeitsgemeinschaft Cuba sí teil.
Juana Martínez (Mitte) berichtet auf dem Bundestreffen über aktuelle Entwicklungen in Kuba. Foto Cuba sí

Juana Martínez führte die hochkarätige Delegation der kubanischen Botschaft an. Am Vortag erst war sie offiziell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in ihrem Amt bestätigt worden: "Ich freue mich sehr, dass mein allererster offizieller Termin als Botschafterin das Bundestreffen von Cuba sí ist und ich viele Kubafreundinnen und Kubafreunde kennenlerne." Begleitet wurde sie von der Botschaftsrätin Ivet López und der Wirtschaftsrätin der Botschaft, Anamary Suárez.

"Kuba setzt sich für eine Lösung ein, die die Sicherheit und Souveränität aller garantiert".

Erklärung der revolutionären Regierung
Quelle: minrex.gob.cu

Die Entschlossenheit der USA, die schrittweise Erweiterung der NATO in Richtung der Grenzen der Russischen Föderation fortzusetzen, hat zu einem Szenario mit unvorhersehbaren Folgen geführt, das hätte vermieden werden können.

Glückwunsch! 75 Jahre junge Welt sind …

… 75 Jahre aktive Solidarität mit Kuba und ein klarer Standpunkt: Kubas sozialistisches Gesellschaftsmodell muss verteidigt werden!
Für aufgeklärte Menschen statt Humankapital - jW lesen! Foto: UZ-Pressefest/FB jW

Mit der Begleitung der revolutionären Prozesse im Kuba und Lateinamerika setzt die junge Welt dem Verzerren, Verschweigen und Verhöhnen in den bürgerlichen Medien dringend benötigte Gegeninformationen entgegen.

Die Arbeitsgemeinschaft Cuba sí gratuliert der Tageszeitung junge Welt herzlich zum 75jährigen Bestehen - Weiter so, bleibt unbequem!

20 Jahre Guantánamo: Lager der Lügen

US-Folterlager auf Kuba besteht seit 20 Jahren. Kein US-Präsident hat es trotz aller Versprechen geschlossen, der "wertebasierte" Westen schaut weg
Protest vor der US-Botschaft in Berlin gegen das US-Lager Guantanamo. Quelle: Heinrich Bücker, Berlin

Menschenrechtsexperten und Politiker mehrerer Parteien in Deutschland haben zum wiederholten Male die Schließung des seit 20 Jahren bestehenden US-Gefangenenlagers auf der Marinebasis Guantánamo Bay auf Kuba gefordert.

Dort würden seit zwei Jahrzehnten Menschenrechte systematisch verletzt, heißt es in einer Erklärung von Amnesty International. Das Lager sei zum "Sinnbild für brutale Exzesse des Anti-Terror-Kampfes der USA geworden", so ein offener Brief von gut einem Dutzend Bundestagsabgeordneter verschiedener Fraktionen.

Inhalt abgleichen