Cuba Sí unterstützt das Krankenhaus „Ramón González Coro“ in Havanna

Ein kleiner Patient in „unserem“ Krankenhaus in Havanna
Ein kleiner Patient in „unserem“ Krankenhaus in Havanna

Im Dezember 2018 hat die AG Cuba Sí ein neues Projekt für das kubanische Gesundheitswesen gestartet: Wir unterstützen die Neugeborenen-Intensivstation im Krankenhaus „Ramón González Coro“ in Havanna.

Die gute und vor allem kostenfreie medizinische Versorgung in Kuba ist eine der großen Errungenschaften der kubanischen Revolution. Die Regierung Kubas betrachtet den freien Zugang zu einer um­fassenden medizinischen Versorgung als eines der fundamentalen Menschenrechte. Und insbesondere den kleinsten Patienten schenkt Kuba die größte Aufmerksamkeit. In der Geburtsklinik „Ramón González Coro“ in Havanna kommen jährlich bis zu 4 000 Kinder zur Welt. Die Intensivstation der Klinik ist von beson­derer nationaler Bedeutung, da hier Neu­geborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1 500 Gramm sowie Säuglinge von Müttern mit bestimmten Vorerkrankungen ­behandelt werden können. Sie spielt damit eine wichtige Rolle in dem Bestreben, die Säuglingssterblichkeit weiter zu senken (derzeit liegt sie bei 4,1 pro tausend Lebendgeburten). Die Station hat eine Kapazität von 30 Betten und ist meist zu 100 Prozent ausgelastet. Eine Behandlung auf der Intensivstation ist aufwendig und wegen der umfangreichen medizintechnischen Notwendigkeiten sehr teuer.

Aufgrund der US-Blockade ist es für Kuba sehr schwierig, vor ­allem hochwertige Medizin­technik auf dem internationalen Markt direkt zu kaufen. In den Blockadegesetzen der USA ist festgeschrieben, dass Geräte, die mehr als 10 Prozent US-amerikanische Komponenten enthalten, nicht nach Kuba verkauft werden dürfen. Gegenwärtig versuchen die USA mit der ­Aktivierung von Teil drei des Helms-Burton-Gesetzes in noch größerem Umfang als bisher, internationale Unternehmen aus dem Kubageschäft zu drängen. 

Die Cuba Sí-Aktion für das Krankenhaus findet riesigen Anklang bei unseren Spenderinnen und Spendern. Dies zeigt sich sowohl in der großen Bereitschaft, das Projekt finanziell zu unterstützen, als auch in den vielen ­Angeboten zur materiellen Hilfe. Im Jahr 2019 kann Cuba Sí für dieses Projekt rund 65 000 Euro bereitstellen. (siehe Cuba Sí-Revista 2-2019)

Von den Ärztinnen und Ärzten, den Schwestern und Pflegern und von der Krankenhausdirektion wissen wir, wie wichtig und notwendig unsere Hilfe dort ist und wie dankbar die Mütter und Väter der dort behandelten Kinder sind. Cuba Sí wird die solidarische Hilfe für das Krankenhaus in Havanna fortsetzen. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin mit Ihrer Spende.