Aktuelles

Bundesvereinigung der VVN-BdA Gemeinnützigkeit entzogen

Eine Online-Petition mit dem selbsterklärendem Namen "Die VVN muss gemeinnützig bleiben" ruft zur Solidarität auf. Esther Bejarano schreibt an Finanzminister Scholz.
VVN-BdA-Fahne beim Protest gegen einen Nazi-Gedenkaufmarsch am 19. August 2017 in Berlin, Foto Christian-Ditsch.de

Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. ist die Gemeinnützigkeit entzogen worden. Einen entsprechenden Beschluss hatte das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin bereits am 4. November gefasst, wie am Freitag bekannt wurde. Der Entzug betrifft die Bundesvereinigung, damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden. Weitere erhebliche Nachforderungen sind zu erwarten und auch zukünftig drohen wesentlich höhere steuerliche Belastungen.

Der Sozialismus muss antirassistisch sein

Die nach dem Sieg im Januar 1959 ergriffenen Maßnahmen versetzten den strukturellen Komponenten des Rassismus einen vernichtenden Schlag. Die andere große Schlacht geht über die Verbreitung erzieherischer und kultureller Methoden, die zu einer neuen Subjektivität beitragen. Autor: Pedro de la Hoz
Werk des kubanischen Künstlers Raúl Martínez

An einem Stand auf der Buchmesse erweckte die Aufschrift auf einem T-Shirt meine Aufmerksamkeit: „Die Rassen gibt es nicht, den Rassismus aber doch“. Fernando Ortiz schrieb 1946 in El engaño de las razas, ein bedeutendes Essay in der Evolution eines anthropologischen Denkens, das ihn dazu führte, die kubanische Ethnie als völlige Integration vorzustellen. Der Weise demontierte wissenschaftlich und konzeptuell die Anwendung rassischer Standards, um die Menschen zu klassifizieren und zu versuchen, die Überlegenheit einiger über andere aufgrund der Hautfarbe zu rechtfertigen.

Regionalgruppentreffen der AG Cuba Sí verabschiedet Abschlusserklärung

Beim diesjährigen Bundestreffen vom 18. bis 20. Oktober haben die Regionalgruppen der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE erneut ihre politische und materielle Solidarität mit dem sozialistischen Kuba, mit der legitimen Regierung des Präsidenten Maduro in Venezuela und mit allen weiteren antiimperialistischen und emanzipatorischen Volksbewegungen in Lateinamerika und der Karibik gegen den anhaltenden hegemonialen Anspruch der US-Administration und gegen die Einmischungsversuche europäischer Regierungen in die inneren Angelegenheiten der Länder dieser Region bekräftigt.

 

Angriff auf Botschaft Venezuelas in Washington!

Mehr denn je: Venezuela braucht unser aller Solidarität! Entgegen jeglicher diplomatischer Konventionen: US-Polizei bricht Türen von Venezuelas Vertretung in Washington auf.
Aktivisten verteidigen die venezolanische Botschaft in Washington
Verteidiger der Botschaft Venezuelas in Washington machen ihre Haltung deutlich (13.5.2019, Foto junge Welt vom 15.5.2019)

In Washington hat sich am Montag abend (Ortszeit) die Lage um die Botschaft Venezuelas zugespitzt. Polizeibeamte brachen die Türen der diplomatischen Vertretung auf und drangen in das Gebäude ein. Innen übergaben sie den anwesenden Personen ein Schreiben ohne Briefkopf und ohne Unterschrift, in dem diese zum Verlassen aufgefordert werden. Schon zuvor waren die Strom- und die Trinkwasserversorgung der Botschaft unterbrochen worden.

Brigaden nach Kuba (Teil 3)

Auch die letzten Tage unserer Sondierungsbrigade wurden von interessanten Gesprächen bei kubanischen Institutionen und aufschlussreichen Besuchen wie z.B. dem Kultur- und Gemeindeprojekt „Ventana al Valle“ in Viñales bestimmt.
Im Gespräch mit Elio Gámez, dem Vizepräsidenten des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP), (v.l.:Flo, David, Yodier Cabrera Rosales, Elio Gámez, Edna)

Ein Tagesausflug in die Provinz Pinar del Río brachte uns z.B. zu drei verschiedenen Kulturprojekten, die doch eins gemeinsam haben: Sie alle bieten den Menschen, die in ihren Gemeinden oder in ihrer Provinz leben, die Möglichkeit am kulturellen Leben aktiv teilzunehmen. Ein besonderer Fokus liegt bei allen drei Projekten auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Cuba Sí im Gespräch mit dem Grimme-Preisträger und Regisseur von "Transit Havanna"

Jörg Rückmann sprach mit Daniel Abma.

Cuba Sí hatte am 22. März den Filmregisseur Daniel Abma zu Gast, um mit ihm seinen Film „Transit Havanna“ zu schauen. Vorher stand uns Daniel für dieses kurze Interview zur Verfügung, bevor er nach der Filmvorführung auch dem sehr interessierten Publikum Rede und Antwort stand. 

Berlin/22.03: Film+Gespräch "Transit Havanna"

Szene aus "Transit Havanna" - Foto: Johannes Praus
Szene aus "Transit Havanna" - Foto: Johannes Praus

Dieser Dokumentarfilm von Regisseur Daniel Abma gibt abseits von Stereotypen einen sehr feinfühligen Einblick in das Leben von Transgender Kubanern. Es ist weitgehend unbekannt, dass das Transgenderthema in Kuba so progressiv angegangen wird. Einmal im Jahr kommen zwei Ärzte aus Holland und Belgien nach Havanna und führen dort auf Initiative von Mariela Castro kostenfrei geschlechtsangleichende Operationen durch. Mariela Castro organisiert dies im Sinne der sozialistischen Revolution.

Neues Video: Eine Zahnarztpraxis für Kuba

Eine Zahnärztin aus Düsseldorf spendet ihre komplette Praxis
Cuba Sí-Mitstreiter beim Verpacken der Praxiseinrichtung
Cuba Sí-Mitstreiter beim Verpacken der Praxiseinrichtung

Ende Oktober dieses Jahres haben wir uns auf den Weg nach Düsseldorf gemacht, um dort eine komplette Zahnarztpraxis abzubauen und sie zur Zwischenlagerung nach Berlin zu bringen. Diese Zahnarztpraxis - bestehend aus zwei voll ausgestatteten Patientenstühlen, einer großen und einer kleinen Röntgenanlage, einem Sterilisator, einem Entwickler und mehreren Schränken mit Zahnarzt-Instrumenten - wurde uns von der Zahnärztin Frau Dr. Friedländer gespendet.

Brief des Netzwerk Cuba e.V. an den US-Botschafter in der BRD

Als Dachorganisation aller Kuba-Solidaritätsgruppen in der Bundesrepublik Deutschland nimmt das Netzwerk Cuba e.V. in einem Brief an John B. Emerson, Botschafter der USA in Deutschland, Stellung zu den Aktionen der USAID gegen Kuba. Berlin, 15. August 2014
Figur Oscar Niemeyers auf dem Gelände der Informatik-Universität in Havanna
Kuba behauptet sich gegen den übermächtigen Nachbarn aus dem Norden. Figur des brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer (1907 – 2012), die seit 2008 auf dem Gelände der Informatik-Universität in Havanna zu sehen ist.

„If one compares outcomes to stated objectives, U.S. policy toward Cuba may be the most significant failure in the history of American foreign policy.“ (Vicki Huddleston and Carlos Pascual in „Learning to Salsa: New Steps in U.S.-Cuba Relations“, Brookings 2010)

S.E. John B. Emerson,

Feliz cumpleaños Compañero Fidel

Heute am 13.August feiern wir den 88. Geburtstag des Comandante en Jefe Fidel Castro
Bildquelle: Ecured Cuba

Compañero Fidel,

Im Namen der Mitstreiterinnen und Mitstreiter der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE, möchten wir Dir unsere herzlichsten Glückwünsche zu Deinem 88. Geburtstag übermitteln.

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