Blockade

Cuba Sí-Container mit dringend benötigten medizinische Geräten in Havanna angekommen

Quelle: http:/www.canalcaribe.icrt.cu/icap-recibe-donativo-del-movimiento-de-solidaridad-con-cuba-en-alemania/

Der Container wurde am 7. Mai von Cuba Sí-Mitstreitern gepackt und auf die Seereise nach Kuba geschickt. Im Container befanden sich – entspechend Absprachen mit den kubanischen Partnern – u.a. dringend benötigte medizinische Geräte (Narkosegerät, Beatmungsgeräte, Zubehör für Beatmungsgeräte, Atemgasanfeuchter, Phototherapielampe, Transkutaner Blutgasmonitor, EKG-Gerät), 20 Digital-Thermometer und sonstige medizinische Verbrauchsartikel, 55 Rollatoren, 27 Rollstühle, 20 Paar Gehilfen, Berufsbekleidung für das Krankenhaus, Handtücher, Bettlaken, Bettbezüge und Kopfkissenbezüge.

"Zynisch und menschenverachtend"

Druck aufbauen für Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba. Ein Gespräch mit Hans-Peter Weymar, Mitinitiator einer Petition an die Bundesregierung im Interview mit Volker Hermsdorf ("jungen Welt", 1. Juli 2020)

Vor einer Woche haben Sie mit anderen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur einen Aufruf initiiert, in dem Sie die Bundesregierung auffordern, sich aktiv für die Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba einzusetzen. Wie ist die Aktion angelaufen?

Aktuelles Spendenprojekt: Solarer Tunneltrockner für Guantánamo

Mangoernte, Foto: Cuba Sí

Die Entwicklung der Landwirtschaft hat eine herausgehobene Bedeutung in der Kubanischen Wirtschaft, um die Ernährungssicherheit zu stabilisieren.

Bestandteil dieser Bemühungen ist die Errichtung von Minindústrias in den landwirtschaftlichen Einheiten. In diesen kleinen Fabriken werden aus den anfallenden Erzeugnissen z. B. Säfte, Mus und Marmeladen hergestellt. Damit werden Wege zur Verarbeitung der produzierten Früchte und Gemüse minimiert und teils hohe Verluste in der Reifezeit vermieden.

US-Blockade nimmt Kuba die Luft

Lektorin Ulrike Dorfmüller über die Petition der Kulturschaffenden an die Bundesregierung, ein Interview in der Tageszeitung "neues deutschland" am 25. Juni 2020 von Andreas Knobloch

Wie macht sich die US-Blockade gegen Kuba im Alltag, aber auch in Ihrem Arbeitsfeld, im Kultur- und Bildungsbereich, bemerkbar?

Aufruf zur Beendigung der Blockade Kubas

Etwa 60 bekannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur – unter anderem Fatih Akin, Rolf Becker, Noam Chomsky, Hanna Schygulla, Margarethe von Trotta, Konstantin Wecker und Jean Ziegler – haben am Montag einen Aufruf unterzeichnet, in dem sie ein Ende des Wirtschaftskrieges gegen Kuba fordern:


Es ist unerträglich: Kubanische Ärzteteams unterstützen 27 Länder im Kampf gegen das Coronavirus – und die Trump-Administration verschärft weiterhin ihre völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Kuba!

"Hurrikan der Kreativität" gefordert

Kuba lockert Corona-Maßnahmen und muss wirtschaftlichen Rückstand aufholen. Von Andreas Knobloch, Havanna, aus "neues deutschland" vom 14. Juni 2020
Der Präsident dankte allen, die sich mit Leib und Seele engagiert haben und jenen, die daran mitgearbeitet haben, die disziplinarischen Maßnahmen durchzusetzen, die die Lage erforderte. Foto: Estudios Revolución

Nach drei Monaten Abstandhalten fiebern auch die Kubaner dem Ende der Beschränkungen entgegen - und sicherlich auch so mancher Tourist, der seinen Herbst- oder Winterurlaub auf der Insel zu verbringen gedenkt.

Schluss mit der Sanktionspolitik!

Beschluss des Vorstandes der Partei DIE LINKE vom 6. Juni 2020

Von Seiten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Antonio Guterres ist die Botschaft klar: Unilaterale Sanktionen müssen insbesondere zu Corona-Pandemiezeiten ausgesetzt werden, weil sie Menschenleben kosten. Er  forderte, dass die Corona-Pandemie die Zeit für Solidarität sein muss. Der Verzicht auf Sanktionen sei notwendig, so Guterres wiederholend, „um den Zugang zu Nahrungsmitteln, lebenswichtigen Gesundheitsvorräten und medizinischer Unterstützung im Rahmen von COVID-19 zu gewährleisten.

Wir helfen mit Spenden die Folgen der US-Blockade im medizinischen Bereich zu mildern

Am 7. Mai 2020 wurde ein Container für die Geburtsklinik „Ramón González Coro“ gepackt und in nach Kuba geschickt.
Foto: Cuba Sí

Am 7. Mai 2020 wurde von Cuba Sí-Mitstreitern ein Container für Solidaritätsprojekt Geburtsklinik „Ramón González Coro“ gepackt und auf die Seereise nach Kuba geschickt. Im Container befinden sich – entspechend Absprachen mit den kubanischen Partnern – u.a.

„Pseudo-Trump“ für Deutschland?!

Man könnte nicht ganz unbegründet zu der Einschätzung kommen, dass sich der Minister Gerd Müller von der CSU (also „christlich-sozial“???) zum Handlanger Trumps machen möchte. Wie sonst sind die neuesten Festlegungen in seinem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu verstehen. Gegenüber der "FAZ" äußerte der Minister: „Die Neukonzeption führt dazu, dass wir uns in verschiedenen Ländern aus der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit zurückziehen … Wir gehen damit weg von der Gießkanne.“ Die Regionalgruppe von Cuba Sí Frankfurt (Oder) veröffentlichen wir die nachfolgende Stellungnahme, die wir auch an das genannte Bundesministerium übermittelt haben.
Cuba 2020, Grafik: Juventud Rebeld/Osva

Stellungnahme

Die Tageszeitung „neues deutschland“ informierte und kommentierte am 30. April 2020 über ein „Reformkonzept“, das auch unmittelbar Kuba betreffen wird, nachzulesen im Internet unter den angeführten Links:

1. Mai in Berlins Altstadt von Köpenick

Am 1. Mai 2020 trafen sich spontan – unter Beachtung des persönlichen Mindestabstandes – Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí in der Partei DIE LINKE zu einer Solidäritätskundgebung mit der sozialistischen Karibikinsel Kuba. Sie forderten die Beendigung der von den USA seit 60 Jahren angeführten Blockade Kubas.
Cuba Sí-Demo am 1. Mai 2020 in der Altstadt von Berlin-Köpenick, Foto: Cuba Sí
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