Netzwerk Cuba

Cuba Sí - Yoani No!

Rund 60 Kuba-Freunde demonstrierten am 8. Mai 2013 vor dem „Instituto Cervantes“ in Berlin gegen den Auftritt der kubanischen Systemgegnerin Yoani Sánchez. Ein Bericht.
Yoani Sanchez, Berlin, Dissidenten, Instituto Cervantes,TAZ
Harri Grünberg, Vorsitzender des Netzwerk Cuba e.V., spricht auf der Demo vor dem Instituto Cervantes. (Foto: Flori)

„Charla con Yoani Sánchez“ stand auf einem Schild an der Eingangstür des „Instituto Cervantes“ (charla: Gespräch, Unterhaltung, Plauderei). Und so lief die Veranstaltung am 8. Mai 2013, organisiert von „TAZ“, „Reporter ohne Grenzen“ und dem spanischen Kulturinstitut, dann auch ab: Geplaudert hat Frau Sánchez viel, gesagt hat sie wenig. Vor allem dann, wenn die Plauderei mit ihren Anhängern im Saal von einer Frage unterbrochen wurde, die eine wirklich konkrete Antwort oder eine klare Positionierung von ihr forderte. So wurde sie z. B.

Sie werden heimkehren!! – Aktionstag für die „Cuban Five“

Zahlreiche Aktionen anlässlich des Tags der politischen Gefangenen
Mahnwache für die Cuban 5 am 16. März von 11:00-15:00 Uhr vor der US-Botschaft
Mahnwache für die Cuban 5 am 16. März von 11:00-15:00 Uhr vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor

Insgesamt mehr als 2 Millionen Menschen sind in den USA weggesperrt – eine unfassbar hohe Zahl. Darunter sind politische Gefangene – unter unfassbaren Haftbedingungen. Nur durch weltweite Solidaritätskampagnen sind die bekanntesten von ihnen dem Henker entkommen – wie Angela Davis, wie Mumia Abu Jamal, der aber immer noch lebenslänglich weggesperrt wird ebenso wie der todkranke Leonard Peltier.

Lasst die Cuban 5 endlich heimkehren!

Aufruf zur Mahnwache - 14 Jahre internationaler Protest gegen Menschenrechtsverletzungen der USA
Die Cuban 5 deckten geplante US-Angriffe auf Kuba auf.
Die Cuban 5 deckten geplante US-Angriffe auf Kuba auf. Nach einem fragwürdigen Gerichtsverfahren verbüßen sie hohe Haftstrafen in den USA.

Mahnwache für die Freilassung von fünf kubanischen Gefangenen am 12. 9. 2012

  • in Berlin von 15.00 – 17.00 Uhr vor der Botschaft der USA auf dem Pariser Platz
  • in Düsseldorf von 17.30 – 19.00 Uhr vor dem US-Konsulat auf dem Bertha-von-Suttner-Platz

 

Presseerklärung des Vorstands des Netzwerk Cuba e.V.:

Freiheit für die Cuban 5!

17. März 2012: Bundesweiter Aktionstag in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf

Vormerken: Aktionen am 17. März 2012!

Buchmesse: Cuba Sí auf Erfolgskurs

Positive Bilanz der diesjährigen Ausstellung in Havanna. Erstmals Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Stiftung

Havanna. Nach den zehn Tagen der 21. Internationalen Buchmesse von Havanna haben Delegationsvertreter von Cuba Si und ihrer kubanischen Partnerorganisation ACPA eine positive Resonanz der gemeinsamen Präsenz gezogen. Es sei in diesem Jahr noch besser als bisher gelungen, die kollektive Arbeit im landwirtschaftlichen und politischen Bereich darzustellen, urteilten Vertreter beider Organisationen.

"Ein realistisches Bild von Kuba herstellen"

Interview mit dem Vorsitzenden des Netzwerks Cuba, Harri Grünberg, über die Lage in dem Karibikstaat, Medienpolitik und die Ausweitung der Solidaritätsbewegung

Harri Grünberg ist seit Januar 2011 Vorsitzender des Netzwerks Cuba, einem Zusammenschluss von gut 40 Kuba-Solidaritätsgruppen in Deutschland.

Herr Grünberg, Sie waren mit anderen führenden Mitgliedern des Netzwerks Cuba zwei Wochen in Havanna. Wie ist Ihr Eindruck vom Land?

Solidarisch in Havanna

Vertreter deutscher Kuba-Gruppen stellen ihre Arbeit auf der Buchmesse in Havanna vor
Harri Grünberg, Justo Cruz, Harald Neuber, Brigitte Schiffler, Frank Schwitalla
Auf dem Podium: Harri Grünberg, Justo Cruz, Harald Neuber, Brigitte Schiffler, Frank Schwitalla (v.l.n.r.)

Vorstandsmitglieder des Netzwerks Cuba, dem Dachverband der politischen und entwicklungspolitischen Kuba-Gruppen in Deutschland, haben im Rahmen der 21. Internationalen Buchmesse Kubas ihre Arbeit vorgestellt. Bei der Veranstaltung auf der mittelalterlichen Festungsanlage über dem Hafen von Havanna, der Cabaña, schilderten die Gäste vor rund 50 Zuhörern die Geschichte der deutschen Kuba-Solidaritätsbewegung und stellten kommende Projekte vor.

20 Jahre Cuba Sí - der Film zum Jubiläum

Ein lebendiger Eindruck der bunten, vielseitigen und spannenden Geschichte von Cuba Sí.
Der Film zum 20. Geburtstag von Cuba Sí

20 Jahre gelebte Solidarität waren uns Anlass für einen filmischen Rückblick.

Herausgekommen ist ein 45-minütiger emotionaler und sympathischer Dokumentarfilm, der einen Bogen spannt von den Anfängen bis zur Gegenwart: Mitbegründer und Aktivisten der ersten Stunde erinnern sich an abenteuerliche Spendenaktionen, die Cuba Sí-Regionalgruppen werden vorgestellt, langjährige Wegbegleiter der Partei DIE LINKE und befreundeter Soliorganisationen kommen zu Wort ebenso wie unsere Partner und Freunde in Kuba.

Empört über kubafeindlichen Einheitsbrei in den Medien

Kritik an einseitiger und verzerrender Darstellung zum Unfalltod des kubanischen "Dissidenten" Payá

Der kürzliche Verkehrsunfall des cubanischen Systemgegners Payá und dessen mediale Resonanz im deutschen Medien offenbart exemplarisch, wie stark Schwarz-Weiß-Malerei und blinde, uninformierte Cuba-Feindlichkeit noch immer vorherrschen, und der Kalte Krieg gegen Kuba noch immer nicht überwunden ist. Schlagzeilen wie „Mysteriöse Umstände - Regimekritiker stirbt bei Autounfall“ und „Inselstaat ohne Freiheit - Führender Dissident Kubas getötet“ selbst in sogenannten seriösen Tageszeitungen belegen diesen Missstand.

Vaatz verunglimpft Cuba

CDU-Bundestagsmitglied hetzt über angebliche Zwangsarbeit

In einem kurzen Interview im Deutschlandfunk am 10. Mai 2012 mit dem Titel "Feindbild Konzern. CDU-Politiker kritisiert gegen Großunternehmen gerichteten Empörungsmechanismus" äußert sich Hr. Vaatz in einer Art und Weise in Bezug auf Cuba, die sowohl substanzals auch niveaulos ist und den Tatbestand der Verunglimpfung erfüllen dürfte.

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