Stiftungen

"Abkommen mit Kuba wäre richtiger Schritt"

Torge Löding ist Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Mexiko
Torge Löding ist Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Mexiko.

Herr Löding, die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat auch in diesem Jahr mit einem eigenen Programm an der Internationalen Buchmesse in Havanna teilgenommen. Welche Bedeutung hat diese Messe für die Arbeit der Stiftung?

Kuba-Politik im Fokus

Justo Cruz, Steffen Niese, Harald Neuber (v.l.n.r.)
Justo Cruz, Steffen Niese, Harald Neuber (v.l.n.r.)

Im Beisein von Journalisten, Diplomaten und Vertretern kubanischer Organisationen hat der deutsche Politologe Steffen Niese auf der 21. Buchmesse in Havanna am Montag die zweite Auflage seiner Untersuchung der deutschen Kuba-Politik seit 1990 vorgestellt. Die neue Edition wurde um mehrere Themen erweitert, so etwa die Arbeit deutscher Parteistiftungen, und ins Spanische übersetzt.

Deutsche Stiftungen kritisch betrachtet

Blick auf das Podium
Von links nach rechts: Harald Neuber, Übersetzer, Wolfgang Gehrcke, Francisco Brown, Ingo Niebel

Cuba Sí informierte über die verdeckten Interventionen parteinaher Institutionen in Lateinamerika

Vor gut zwei Jahrhunderten errichteten die Spanier die Festung La Cabaña, um den Hafen von Havanna gegen Angriffe von See zu schützen. Nach der siegreichen Revolution 1959 richtete Ernesto Che Guevara dort seinen ersten Befehlsstand ein. Die alte Kommandantur beherbergt heute ein Museum zu seinen Ehren und den Vortragssaal "José Antonio Portuondo".

Buchmesse in Havanna eröffnet

Logo der 20. Buchmesse in Havanna
Logo der 20. Buchmesse in Havanna

Mit deutlich mehr Ausstellern und Programmpunkten als in den vergangenen Jahren hat am Freitag in der kubanischen Hauptstadt Havanna die 20. Internationale Buchmesse ihre Tore geöffnet. Verlage und Organisationen aus 47 Ländern werden sich dem kubanischen und internationalen Publikum bis zum 20. Februar auf der im 18. Jahrhundert errichteten Festungsanlage "La Cabaña" präsentieren. In diesem Jahr werden zudem zehn weitere Veranstaltungsorte genutzt. Gastländer sind in diesem Jahr die Mitgliedsstaaten des anti-neoliberalen Staatenbundes ALBA.

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