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Deutscher Vorstoß nach Kuba

Di, 2012-02-21 01:30
Nach langem Stillstand ist ein Kulturabkommen zwischen Berlin und Havanna unterschriftsreif. Die eigentlichen Absichten sind wirtschaftspolitisch

Havanna/Berlin. Trotz des "Gemeinsamen Standpunktes" der Europäischen Union gegenüber Kuba will die Regierung des sozialistischen Karibikstaates den Weg zu einem Kulturabkommen mit Deutschland freimachen. Nach Informationen aus dem Bundestag wird dafür sogar eine Reise von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) nach Kuba erwogen. Mit solch einer Vereinbarung würde zugleich die jahrelange Stagnation der bilateralen Beziehungen beendet.

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Die Wiederentdeckung des deutschen Exils (2)

Di, 2012-02-21 00:00
Paco Ignacio Taibo II stellte in Kuba einen Sammelband über deutsche Literaten in Mexiko vor

Mexiko war für einige der größten deutschsprachigen Schriftsteller der 1930er und 1940er Jahre das letzte Refugium nach einer mitunter jahrelangen Flucht vor dem Hitlerregime. Egon Erwin Kisch, Gustav Regler, Ludwig Renn, Anna Seghers und Bodo Uhse fanden sich nach Zwischenstationen in Frankreich und den USA Ende der 1930er Jahre in Mexiko-Stadt wieder. Hier setzen sie gemeinsam den Kampf gegen den inzwischen massenhaft mordenden Faschismus fort, den sie schon 1935 auf dem Pariser Kongress zur Verteidigung der Kultur öffentlich angeklagt hatten. In Mexiko entstand der Heine-Club, gemeinsam gab man als Organ der gleichnamigen Gruppe die Zeitschrift Freies Deutschland heraus. Regler setzte sich im mexikanischen Exil mit dem Stalinismus auseinander, Seghers begann 1945 die Arbeit an ihrem Epos "Die Toten bleiben jung" über die individuellen und gesellschaftlichen Hintergründe des aufkommenden Faschismus im Deutschland, das ihre Familie ermordet hatte.

Hintergrund & Analyse | Deutschland | Kuba | Kultur

Die Wiederentdeckung des deutschen Exils (1)

Di, 2012-02-21 00:00
Interview mit Paco Ignacio Taibo II zur Literatur deutscher Emigranten

Paco Ignacio Taibo II wurde über Mexiko hinaus vor allem durch seine Biografien von Ernesto "Che" Guevara und Pancho Villa bekannt. Gemeinsam mit dem Mexiko-Büro der deutschen Rosa-Luxemburg-Stiftung hat er eine Mini-Anthologie mit fünf Texten deutscher Exilliteraten in Mexiko veröffentlicht. Das Projekt für soll nun ausgeweitet und vertieft werden.

Paco, Sie haben auf der Buchmesse in Havanna einen Band deutscher Exilliteraten in Mexiko vorgestellt: Egon Erwin Kisch, Gustav Regler, Ludwig Renn, Anna Seghers und Bodo Uhse. Welche Rolle spielen diese Schriftsteller in Mexiko?

Ich denke, dass an sie nur eine vage Erinnerung besteht, weil ihre Werke damals auf Deutsch geschrieben und nie systematisch übersetzt wurden. Deswegen weiß man in Mexiko nur wenig über ihre politische Geschichte und, wichtiger noch, über ihr literarisches Schaffen.

Was lohnt sich zu erinnern?

Hintergrund & Analyse | Deutschland | Kuba | Mexiko | Kultur | Medien

Kuba mal eben kurz erklärt

Fr, 2012-02-17 22:22
Leonardo Padura stellt auf der Buchmesse in Kuba eine Sammlung von Kurzreportagen vor

Leonardo Padura ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Kubas. Was viele seiner Fans aber nicht wissen: Der Protagonist des neuen kubanischen Kriminalromans und Schöpfer der Figur des Ermittlers Mario Conde ist vor allem Journalist. Vor Erscheinen seines ersten Romans 1991 gehörte Padura mehrere Jahre lang den Redaktionen der Wochenzeitung El Caimán Barbudo, der Tageszeitung Juventud Rebelde und der Zeitschrift La Gaceta de Cuba an. „In diesen Jahren habe ich meinen Blick für die Gesellschaft und ihre Menschen geschärft“, sagte er am Mittwoch vor gut 150 Gästen, die sich auf der 21. Internationalen Buchmesse von Havanna in den Portuondo-Saal zwängten, der nach Angaben der Veranstalter gerade einmal 60 Gästen Platz bietet.

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Kuba will für Amerikas-Gipfel nicht zurück in OAS

Do, 2012-02-16 08:30

Havanna. Kuba will am Gipfel der Amerikas im April in Kolumbien teilnehmen. Sollte Kuba eingeladen werden, werde das Land der Einladung auch folgen, beantwortete Kubas Außenminister Bruno Rodríguez am Rande des Treffens mit seinen Kollegen aus den ALBA-Staaten eine Frage der kolumbianischen Regierung. Kuba ist bislang nicht eingeladen worden. Deshalb hatte Ecuadors Präsident Rafael Correa angeregt, dass kein Mitglied der Bolivarischen Allianz für Amerika an dem Gipfel Mitte April teilnehmen sollte.

Die USA hatten als Bedingung für die Einladung zuletzt den Beitritt Kubas zur Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) genannt. Dies lehnt Kuba ab. Die OAS sei eine Organisation zur Dominanz, Besatzung und Aggression und werde von den USA zur Ausplünderung Lateinamerikas und der Karibik genutzt, sagte Rodríguez.

Kurzmeldung | Amerikas | Kuba | Politik

ALBA-Außenminister beraten über Teilnahme an Amerikas-Gipfel

Mi, 2012-02-15 11:10

Havanna. Die Außenminister der ALBA-Staaten beraten über die Teilnahme am Gipfel der Amerikas im April in Kolumbien. Das heutige Treffen ist von Rafael Correa angeregt worden. Der ecuadorianische Präsident schlägt vor, dass kein Staat der linksgerichteten Bolivarianischen Allianz für Amerika an dem Gipfel am 14. und 15. April teilnehmen sollte, wenn Kuba nicht eingeladen wird. Er wolle damit keine Probleme schaffen, sagte Correa in Richtung des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos. Ihm gehe es um einen Dialog. Es könne nicht sein, dass ein Staat wie Kuba von einem Treffen ausgeschlossen werde, der sich Gipfel der Amerikas nennt.

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Kuba-Blockade erreicht EU durch Hintertür

Di, 2012-02-14 06:30
50 Jahre nach Beginn der Kuba-Blockade: Immer mehr Unternehmen setzen US-Gesetze auch in der EU durch

Berlin/Havanna. Der Streit um die Durchsetzung der US-Blockade gegen Kuba in Ländern der Europäischen Union durch den Internetbezahldienst Paypal setzt sich nun trotz eines gerichtlichen Vergleichs in Deutschland fort. Nach Informationen von amerika21.de ist bei deutschen Zollbehörden ein Ermittlungsverfahren wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen die Außenwirtschaftsverordnung anhängig. Das Verfahren fällt mit dem 50. Jahrestag der US-Gesetze gegen Kuba zusammen, die im Februar 1962 von Präsident John F. Kennedy unterzeichnet worden waren.

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Aktivisten und Intellektuelle beraten mit Fidel Castro

Mo, 2012-02-13 00:00
Treffen mit mit Ex-Präsidenten am Rande von Buchmesse. Thema Friedens- und Umweltpolitik

Havanna. Kubas ehemaliger Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat mit Intellektuellen und Aktivisten aus Lateinamerika, Europa und den USA gemeinsame Initiativen für die Friedens- und Umweltbewegung diskutiert. Bei dem "Treffen von Intellektuellen für den Frieden und den Schutz der Umwelt" in der kubanischen Hauptstadt Havanna ging es auch um die drohenden Kriege und Interventionen in Syrien und Iran. Teilnehmer aus mehreren Kontinenten haben am Rande der Internationalen Buchmesse in Havanna gemeinsame Initiativen besprochen.

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Buchvorstellung von Fidel Castros Memoiren

Mi, 2012-02-08 00:03

Wenige Tage vor Beginn der Internationalen Buchmesse in der kubanischen Hauptstadt Havanna hat der ehemalige Staats- und Regierungschef Fidel Castro zwei neue Memoirenbände unter dem Titel "Guerrillero del tiempo" (Guerillero der Zeit) vorgestellt. Das Werk von der kubanischen Journalistin Katiuska Blanco, das auf der Buchmesse ab Freitag in den Verkauf kommen soll, behandelt die Biografie des inzwischen 85-jährigen von dessen Kindheit an bis zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Kubanischen Revolution 1959.

Bei der Präsentation am Wochenende in Havanna stellten Castro und Blanco den Band in einem sechsstündigen Gespräch vor.

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Fidel Castro stellt neue Memoiren vor

Mi, 2012-02-08 00:01
Zweibändiges Werk wird auf der 21. Buchmesse in Havanna erhältlich sein. Bücherschau beginnt am Freitag mit über 120 Ausstellern

Havanna. Wenige Tage vor Beginn der Internationalen Buchmesse in der kubanischen Hauptstadt Havanna hat der ehemalige Staats- und Regierungschef Fidel Castro zwei neue Memoirenbände unter dem Titel "Guerrillero del tiempo" (Guerillero der Zeit) vorgestellt. Die Bände mit fast 1.000 Seiten wurden von der kubanischen Journalistin Katiuska Blanco verfasst, die im Jahr 2003 bereits ein Buch über die Familiengeschichte der Castros veröffentlicht hat. Das neue Werk, das auf der Buchmesse ab Freitag in kubanischen Pesos in den Verkauf kommen soll, behandelt die Biografie des inzwischen 85-jährigen von dessen Kindheit an bis zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Kubanischen Revolution 1959.

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UNO-Wirtschaftskommission lobt Sozialpolitik in Kuba und Venezuela

Di, 2012-02-07 13:03

Havanna. Die UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) hat die Erfolge der Politik gegen Armut und soziale Ungleichheit in Kuba und Venezuela hervorgehoben. "Lateinamerika muss viel von Kuba lernen", sagte die Direktionssekretärin der Kommission, Alicia Bárcena, auf einer Konferenz in Havanna. Das Land weise neben Uruguay die geringste soziale Ungleichheit auf. In den zwei Jahrzehnten vor der 2008 ausgebrochenen Finanzkrise sei die Ungleichheit in der Region gestiegen. Die Krise habe jedoch "die Kontinuität des Modells gebrochen, das dachte, dass der Markt alles erledigen könnte". Dies habe gezeigt, dass eine "fortschreitende und fortschrittliche" Politik gegen die Armut notwendig sei, so Bárcenas.

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KP Kubas hält an Einparteiensystem fest

Di, 2012-01-31 08:03
Konferenz der regierenden PCC debattiert über "Erneuerung" des Sozialismus'. Wenige Änderungen, Kampf gegen Korruption im Fokus

Havanna. Am Sonntag ist in der kubanischen Hauptstadt Havanna die erste Konferenz der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) zu Ende gegangen. Dabei beschloss die Partei, wichtige Ämter in Zukunft für maximal zehn Jahre zu vergeben. Insgesamt strebt die Partei eine Verjüngung an, um die "historische Generation" der Revolutionäre abzulösen.

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Kuba: Der unbekannte, weltberühmte Dissident

Mo, 2012-01-30 12:45
Wie ein bis zu seinem Tod anonymer Gefangener in Kuba postum berühmt wurde

Der Tod eines Häftlings in Kuba sorgt erneut für Schlagzeilen. Seit der Nachricht am 19. Januar sind weltweit unzählige Meldungen über den mutmaßlichen Dissidenten Wilman Villar Mendoza veröffentlicht worden. Kubas Regierung hat diese Darstellungen zurückgewiesen.

Recherchiert hatte in dem umstrittenen Fall kaum jemand. Wenn Villar Mendoza ein bekannter Regierungsgegner war und sich, wie nun berichtet wird, seit zwei Monaten im Hungerstreik befand: Wäre darüber nicht zuvor berichtet worden? Und was macht ein politisch motivierter Hungerstreik für Sinn, wenn er nicht öffentlich gemacht wird?

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Kommunistische Partei Kubas debattiert auf Kongress eigene Rolle

So, 2012-01-29 00:00

Havanna. Am gestrigen Samstag hat in der kubanischen Hauptstadt in Anwesenheit von 811 Delegierten die erste Nationalkonferenz der regierenden Kommunistischen Partei Kubas (PCC) begonnen. Ziel des zweitägigen Treffens ist es, "in aller Sachlichkeit und mit kritischem Verstand" eine Bilanz der Parteiarbeit zu ziehen, heißt es in einer Meldung der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Prensa Latina.

Die Versammlung tagt bis zum heutigen Sonntag im Kongresszentrum von Havanna. Der PCC gehören derzeit landesweit 800.000 Mitglieder an.

Kurzmeldung | Kuba | Politik

Kuba beginnt Förderung von Erdöl vor Küste

Sa, 2012-01-28 00:00

Havanna. Kuba wird nach Informationen des staatlichen Energieunternehmens Cubapetróleo (CUPET) in den kommenden Tagen die Offshore-Förderung von Erdöl im Golf von Mexiko beginnen. Man sei derzeit noch mit der Installation der Förderplattform Skarabeo 9 befasst, die in China und Singapur gefertigt wurde und die Kuba in dieser Woche erreicht hatte.

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Kuba veröffentlicht Details über toten Gefangenen

Di, 2012-01-24 00:00
Kontroverse um verstorbenen Häftling dauert an. 31-Jähriger wird als politischer Gefangener dargestellt

Havanna. Der Tod eines Häftlings in Kuba sorgt weiterhin für Kontroversen. Der 31-jährige Wilman Villar Mendoza war in der vergangenen Woche in Haft verstorben. Während rechtsgerichtete politische Akteure in den USA und Europa den Verstorbenen als "politischen Gefangenen" bezeichnen, ist die sozialistische Regierung Kubas diesen Darstellungen entgegengetreten. Villar Mendoza sei nicht wegen politischer Vergehen inhaftiert gewesen, hieß es in einer Erklärung der Staatsführung, die auf dem Onlineportal Cubadebate.cu veröffentlicht wurde.

Nachricht | Kuba | Medien | Menschenrechte

Kuba: Toter Gefangener war kein Dissident und nicht im Hungerstreik

So, 2012-01-22 07:30

Havanna. Die kubanische Regierung ist Berichten entgegengetreten, nach denen ein Häftling vor wenigen Tagen an den Folgen eines politisch motivierten Hungerstreiks zu Tode gekommen ist. Regierungskritische Medien hatten vermeldet, dass der Kubaner Wilman Villar Mendoza aufgrund von Nahrungsverweigerung in Haft verstorben ist.

Entsprechende Darstellungen bezeichnete die sozialistische Regierung in Havanna nun als Teil einer Medienkampagne. Villar Mendoza sei tatsächlich an den Folgen eines schweren Atemwegsinfektes verstorben, hieß es aus Havanna unter Berufung auf medizinische Berichte. Die Darstellung findet sich unter anderem in einem Kommuniqué, das von dem regierungsnahen Onlineportal Cubadebate.cu veröffentlicht wurde.

Kurzmeldung | Kuba | Medien | Politik

Gebt Guantánamo an Kuba zurück

So, 2012-01-22 00:00
Beitrag zur historischen und völkerrechtlichen Situation der US-Militärbasis auf Kuba aus der New York Times

In den elf Jahren seit der Eröffnung des Internierungslager in Guantánamo hat die quälende Debatte darüber, ob die Einrichtung geschlossen werden oder dauerhaften Charakter erhalten soll, einen schwereren Fehler überschattet, der mehr als ein Jahrhundert zurück liegt und alle US-Amerikaner etwas angeht: unsere fortwährende Besetzung von Guantánamo selbst. Es ist höchste Zeit, diese imperialistische Enklave an Kuba zurück zu geben.

Von dem Moment an, als die Vereinigten Staaten Kuba im Juni 1901 dazu zwangen, uns die Marinebasis in der Bucht von Guantánamo zu verpachten, war die US-Präsenz dort mehr als ein Stachel im Fleisch Kubas. Sie hat dazu gedient, die Welt an die lange Geschichte von interventionistischem Militarismus der USA zu erinnern. Nur wenige Gesten hätten eine so heilsame Wirkung auf die lähmend verfahrene Situation in den US-kubanischen Beziehungen gehabt wie die Übergabe dieses begehrten Stück Landes.

Hintergrund & Analyse | Kuba | USA | Militär | Politik

Kubas Santería-Priester treffen Prognose für 2012

Mo, 2012-01-16 09:00
Vorhersagen der afrokubanischen Geistlichen werden seit 1986 jeden Januar veröffentlicht. Santería entstand als Schutz der schwarzen Sklaven

Havanna. Für das begonnen Jahr haben die als "Babalaos" bekannten Santería-Priester für Kuba und für die Welt weitreichende soziale Veränderungen

Nachricht | Kuba | Kultur

Amnesty International kritisiert erneut Prozess gegen "Cuban Five" in USA

Do, 2012-01-12 09:11

London/Washington. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in ihrem Jahresbericht 2011 das Verfahren gegen fünf in den USA inhaftierte Kubaner zum wiederholten Male als "unfair" kritisiert. Der entsprechende Passus wurde in dem Kapitel über die USA veröffentlicht und weist vor allem auf staatliche Zahlungen für Journalisten hin, die das Verfahren mit Propagandameldungen beeinflusset haben.

Bereits im Oktober 2010 hatte Amnesty International in einem Brief an die Justizbehörden eine bislang verwehrte Neuauflage des Verfahrens gefordert – bislang ohne Ergebnis.

Das US-amerikanische Komitee zur Befreiung der als "Cuban Five" bekannten politischen Gefangenen nahm den Amnesty-International-Bericht nun zum Anlass, erneut die umgehende Haftentlassung der Männer zu fordern.

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