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Grußwort der Jugendbrigade zum Arbeiter-Kampftag

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir, die Jugendbrigade von Cuba sí, dem Studierendenverband DieLinke.SDS und Linksjugend ['Solid], grüßen euch an diesem Arbeiterkampftag aus Havanna, Kuba.

Gemeinsam mit unseren kubanischen Genoss*innen begehen wir heute den internationalen Tag der Arbeit.

International, weil es nicht nur um die Kämpfe und Erfolge der Arbeitenden in einem, sondern in allen Ländern geht. International, weil diese untrennbar miteinander verbunden sind. 

Wir sehen, dass die Bevölkerung Kubas ihre sozialen und demokratischen Errungenschaften gegen die Diktatur und den Imperialismus durchsetzen konnte. Vor 65 Jahren erzwangen sie die erste Niederlage des US-Imperialismus. Während der Alphabetisierungskampagne wehrten sie eine amerikanische Invasion in der Schweinebucht ab. Bis heute, trotz über 60 Jahren völkerrechtswidriger Blockade, sind Gesundheit und Bildung kostenlos und für alle zugänglich, die Arbeit demokratisch und selbstbestimmt organisiert. 

Der Erfolg des kubanischen Volkes, den sie mit den Völkern der Welt teilen, wird trotz Blockade durch die selbstbewusste und kämpferische Bevölkerung aufrecht erhalten. Ihre Freude und Zuversicht sind ihre stärksten Waffen gegen den US-geführten Imperialismus. 

Jetzt ist es an uns. Unser Kampf ist mit ihrem verbunden. Denn die USA und Deutschland befinden sich im ökonomischen Niedergang, ihre Herrschaft gerät ins wanken. Durch Sanktionen und Krieg wollen sie den Abstieg verhindern. 

In der Krise steht nichts mehr fest, aber alles zur Diskussion. In was für einer Welt wir morgen leben, können wir heute erkämpfen! Nehmen wir siegessicher, wie unsere kubanischen Geschwister, den Kampf für unsere Befreiung auf. Gegen den sozialen Kahlschlag, die Entdemokratisierung und Kriegsvorbereitung - für eine friedliche, demokratische und gerechte Gesellschaft. Denn nur so können wir uns selbst befreien und die Blockade brechen. Das bedeuten Solidarität und Völkerfreundschaft.

"Die permanente Lehre Fidels ist, dass es doch geht." sagte Raúl Castro über seinen Bruder, dessen 100sten Geburtstag wir dieses Jahr feiern. Die Menschen auf Kuba haben gezeigt, dass es sogar unter widrigsten Bedigungen geht. 

Lasst uns von ihnen lernen, unser Schicksal in die eigenen Hände nehmen und die Entschlossenheit, dass eine bessere Welt möglich ist und dass wir sie erkämpfen in unseren Herzen verewigen.

¡Hasta la victoria, siempre!

Hoch die internationale Solidarität!