Neue US-Aggression gegen Kuba - Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla verurteilt die neue Eskalation der USA gegen Kuba
wenige Wochen nach dem Angriff der USA auf Venezuela gerät nun wie befürchtet Kuba ins Visier. Nachdem in den vergangenen Tagen vor allem US-Außenminister Rubio mit Drohungen gegen Kuba auf sich aufmerksam machte, hat Trump nun konkrete Maßnahmen angekündigt. Am gestrigen Donnerstag erklärte der US-Präsident Kuba zur „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ und rief per Exekutivanordnung den nationalen Notstand für die USA aus. Das Dekret sieht vor, dass die USA künftig Strafzölle auf Waren aus Ländern erheben können, die direkt oder indirekt Öl an Kuba liefern. Nach der laut Medienberichten erfolgten Einstellung der Öllieferungen aus Venezuela und Mexiko ist dies nun der nächste Schritt, um die kubanische Wirtschaft vollumfänglich zum Erliegen zu bringen. Obgleich derzeit nicht abzusehen ist, welche Konsequenzen dieser neuerliche Akt des Staatsterrorismus zeitigen wird und ob zeitnah weitere handelspolitische und/oder militärische Aktionen stattfinden werden, ist mit einer weiteren Verschlechterung der Lage in Kuba zu rechnen.
Erklärung des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez Parilla vom 30. Januar 2026:
Wir verurteilen aufs Schärfste die neue Eskalation der USA gegen Kuba.
Nun wird vorgeschlagen, eine vollständige Blockade der Treibstofflieferungen an unser Land zu verhängen.
Um dies zu rechtfertigen, stützt man sich auf eine lange Liste von Lügen, die Kuba als eine Bedrohung darstellen sollen, die es nicht ist. Jeden Tag gibt es neue Beweise dafür, dass die einzige Bedrohung für den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität in der Region und der einzige bösartige Einfluss derjenige ist, den die US-Regierung auf die Nationen und Völker Unseres Amerikas ausübt, die sie ihrem Diktat unterwerfen, ihrer Ressourcen berauben, ihrer Souveränität berauben und ihrer Unabhängigkeit berauben will.
Die USA greifen auch zu Erpressung und Zwang, um andere Länder dazu zu bringen, sich ihrer weltweit verurteilten Blockadepolitik gegen Kuba anzuschließen, und drohen ihnen bei einer Weigerung mit der Verhängung willkürlicher und missbräuchlicher Zölle, die gegen alle Regeln des freien Handels verstoßen.
Wir verurteilen vor der Weltöffentlichkeit diesen brutalen Akt der Aggression gegen Kuba und sein Volk, das seit mehr als 65 Jahren der längsten und grausamsten Wirtschaftsblockade ausgesetzt ist, die jemals gegen eine ganze Nation verhängt wurde, und dem nun extreme Lebensbedingungen auferlegt werden sollen.

