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            <title>Cuba sí - AG in der Partei DIE LINKE: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Cuba sí - AG in der Partei DIE LINKE</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 05 Nov 2026 12:52:50 +0100</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-450169</guid>
                <pubDate>Sun, 01 Nov 2026 14:59:47 +0100</pubDate>
                <title>Bericht der Jugendbrigade 2026</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/bericht-der-jugendbrigade-2026/</link>
                
                <description>Trotz neuartiger Entwicklungen in der Causa des US-Imperialismus reiste die nunmehr dritte gemeinsame Jugendbrigade von Die Linke.SDS, der linksjugend [‘solid] und Cuba sí vom 23.04.2026 bis zum 11.05.2026 uneingeschüchtert und entschlossen nach Kuba.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in Zeiten der offenen geistigen Mobilmachung aller Bereiche der Gesellschaft als Unterdrückung einer sich weltweit zuspitzenden Krise war es für uns wichtiger denn je, unserem internationalistischen und antiimperialistischen Anspruch gerecht zu werden. Das kubanische Volk hat der genozidalen Blockade über 67 Jahre hinweg nicht nur standhalten, sondern auch zeigen können, wie eine Alternative zum Kapitalismus aussehen kann.<br><br>Dieser Bericht wurde auf Basis individueller Reiseberichte der Brigadist*innen von einer dreiköpfigen Gruppe jener erarbeitet und soll einen Eindruck von unseren Erfahrungen, neu erlernten Kenntnissen und unseren zukünftigen Vorhaben vermitteln.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Reisen &amp; Brigaden</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-450063</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 14:49:42 +0100</pubDate>
                <title>Notwendigkeit, die US-Blockade gegen Kuba zu beenden, heute mehr denn je: Es ist dringend, zu verhindern, dass Kuba zu einem stillen Gaza wird.</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/notwendigkeit-die-us-blockade-gegen-kuba-zu-beenden-heute-mehr-denn-je-es-ist-dringend-zu-verhindern-dass-kuba-zu-einem-stillen-gaza-wird/</link>
                <author>Justo Cruz/cubainformacion.tv</author>
                <description>Am kommenden 27. Oktober wird Kuba den Vereinten Nationen erneut seine diplomatische Initiative vorlegen, deren Ziel es ist, die Vereinigten Staaten dazu zu bewegen, die ungerechte und unmenschliche Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen die Insel zu beenden. Der offizielle Titel der Resolution lautet: „Notwendigkeit der Beendigung der von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während im offiziellen englischen Titel der Vereinten Nationen das Wort „embargo“ erscheint, in der offiziellen spanischen Fassung ist von „bloqueo“ die Rede. Hinter diesem scheinbar unbedeutenden Unterschied steckt eine klare Absicht, auch wenn viele sie auf den ersten Blick nicht erkennen.<br><br>Es ist nicht dasselbe, einem Land ein Handelsembargo aufzuerlegen, wie es einer Blockade zu unterwerfen.<br><br>Es wird zunehmend schwieriger zu verstehen, dass es auf der Welt noch immer Menschen gibt, die sich bei der Beschreibung dieser Politik der Beschränkungen und Sanktionen, mit der aufeinanderfolgende US-Regierungen versuchen, das kubanische Volk zu ersticken, weiterhin des Wortes „Embargo“ statt „Blockade“ bedienen. Leider begehen auch einige linke Aktivisten und Politiker häufig diesen semantischen Fehler, ohne die verheerenden Folgen zu bedenken, die dies für den Kampf des kubanischen Volkes um die Aufhebung der Blockade haben kann.<br><br>Während das Wort „Embargo“ die Vorstellung eines Handelsverbots nahelegt, das ein Land einem anderen auferlegt, beispielsweise wenn die US-Regierung den Kauf kubanischer Produkte oder den Verkauf US-amerikanischer Produkte an Kuba verbietet, geht der Begriff „Blockade“ weit darüber hinaus. Er umfasst nicht nur Handelsbeschränkungen zwischen dem sanktionierten Land und demjenigen, das die Sanktionen verhängt, sondern auch Maßnahmen, die darauf abzielen, wirtschaftliche, finanzielle und Handelsbeziehungen mit Unternehmen und Finanzinstituten in Drittstaaten zu verhindern. Genau das geschieht in der Praxis mit Kuba.<br><br>Nehmen wir ein Beispiel. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die von den Vereinigten Staaten verhängte Blockade den Erwerb von Medikamenten, medizinischen Geräten und Ersatzteilen für das kubanische Gesundheitssystem erschwert und in vielen Fällen sogar verhindert. Ein Beispiel dafür ist der Fall des spanischen Unternehmens Telstar.<br><br>Das genannte Unternehmen, das zur deutschen Syntegon-Gruppe gehört und seinen Sitz in Terrassa bei Barcelona hat, weigerte sich, ein Ersatzteil für ein medizinisches Gerät des Internationalen Orthopädischen Wissenschaftskomplexes Frank País in Havanna zu verkaufen. Es geht um ein einziges Ersatzteil, das ein kubanisches Krankenhaus benötigt, in dem auch Patienten aus anderen Teilen der Welt behandelt werden.<br><br>Diese Weigerung bedeutet nicht zwangsläufig, dass das spanische Unternehmen grundsätzlich nicht bereit wäre, das Ersatzteil nach Kuba zu verkaufen, und ebenso wenig, dass Spanien ein allgemeines Embargo gegen unser Land verhängt hätte. Das Unternehmen verkauft das Ersatzteil nicht nach Kuba, weil es befürchtet, vom US-Finanzministerium sanktioniert zu werden, so wie es bereits zahlreichen anderen Unternehmen in Europa und in verschiedenen Teilen der Welt ergangen ist.<br><br>Haben wir es also mit einem Handelsembargo oder mit einer Blockade zu tun?<br><br>Ein weiteres, noch anschaulicheres Beispiel ist folgendes: Erst vor wenigen Wochen teilte die US-Küstenwache offiziell mit, dass ihre Spezialeinheiten am 5. September auf hoher See zwischen Mexiko und Kuba den unter der Flagge der Komoren fahrenden Frachter Grace unter vorgehaltener Waffe geentert hätten. Das Schiff war Berichten zufolge auf dem Weg nach Kuba. Es wurde gewaltsam in den mexikanischen Hafen Progreso gebracht, wo nach Angaben der mexikanischen Marine Treibstoff in seinen Tanks gefunden wurde.<br><br>„Die hohe See ist kein Zufluchtsort für Gesetzlosigkeit“, erklärte der Kommandant der US-Küstenwache, Admiral Kevin Lunday. Als ihn jedoch ein Journalist der Zeitung <i>La Jornada</i> fragte, auf welcher Rechtsgrundlage das Schiff geentert worden sei, ließ der US-Militär die Frage unbeantwortet.<br><br>Der stellvertretende kubanische Außenminister Carlos Fernández de Cossío bezeichnete diese Beschlagnahmungen als „Piraterie“ und schrieb, es sei „illegal, unmoralisch und kriminell, ein ganzes Volk aus politischen Gründen durch kollektive Bestrafung wirtschaftlich zu ersticken“.<br><br>Diese Aktion geht über ein Embargo und sogar über eine bloße Handelsblockade hinaus. In diesem Fall würden wir von einer Seeblockade sprechen, von einem Akt moderner Piraterie. Die Vereinigten Staaten haben nicht automatisch das Recht, ein ausländisches Schiff zu beschlagnahmen, nur weil es Öl nach Kuba transportiert. Es ist eine Sache, wenn die USA ihren eigenen Unternehmen den Handel mit Kuba verbieten, und eine ganz andere, ob sie dieses Verbot einem Schiff eines anderen Landes auf hoher See auferlegen dürfen.<br><br>Nach internationalem Recht und insbesondere nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (SRÜ) unterliegen Schiffe auf hoher See grundsätzlich der Hoheitsgewalt des Staates, dessen Flagge sie führen. Die Vereinigten Staaten dürfen solche Schiffe nicht willkürlich entern und beschlagnahmen, erst recht nicht, wenn sie sich in Gewässern befinden, die der Hoheitsgewalt eines anderen Landes unterstehen.<br><br>Darüber hinaus erklärt die eigene Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde der Vereinigten Staaten (NOAA), dass Eingriffe der US-Küstenwache auf Schiffen unter ausländischer Flagge außerhalb der Gewässer unter US-amerikanischer Hoheitsgewalt normalerweise die Zustimmung des Flaggenstaates voraussetzen, sofern keine anerkannte Ausnahme nach internationalem Recht greift. Die entscheidende Frage lautet also, ob in diesem Fall eine solche Ausnahme vorlag.<br><br>Selbst eine 2026 in Just Security veröffentlichte Analyse zu den US-amerikanischen Maßnahmen, mit denen die Ölversorgung Kubas verhindert werden soll, stellt infrage, ob nationale Sanktionen für sich genommen eine rechtliche Ermächtigung darstellen können, um auf See Zwangsmaßnahmen gegen Drittstaaten auszuüben.<br><br>Wo ist also die Rechtsgrundlage, die die Beschlagnahmung von Eigentum eines anderen Landes rechtfertigt?<br><br>Wozu gibt es das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (SRÜ), wenn Länder wie die Vereinigten Staaten es nicht respektieren?<br><br>Wozu gibt es dann überhaupt die Vereinten Nationen?<br><br>Wenn die Europäische Union eine Rechtsposition vertritt, die sich gegen die extraterritoriale Anwendung der Gesetze von Drittstaaten richtet, und seit 1996 über das sogenannte Blocking Statute verfügt, das europäische Wirtschaftsteilnehmer ausdrücklich vor bestimmten extraterritorialen Auswirkungen US-amerikanischer Sanktionen schützen soll, wie ist es dann möglich, dass die Regierung Trump ihre Sanktionen und Beschränkungen weiterhin völlig ungestraft gegen europäische Unternehmen durchsetzt?<br><br>Wie ist es möglich, dass die Regierung von Donald Trump weiterhin verhindern darf, dass Öl nach Kuba gelangt, obwohl sie genau weiß, welche katastrophalen Folgen dies für das Leben der kubanischen Bevölkerung hat?<br><br>Am 30. März 2026 veröffentlichte BBC News Mundo eine Schlagzeile, aus der ich zitiere: „Ein russischer Öltanker erreicht Kuba mit Trumps Genehmigung – mitten in der US-Blockade gegen die Insel.“<br><br>Mit dieser Schlagzeile bezog sich das Medium auf die Ankunft des russischen Schiffes Anatoly Kolodkin im Hafen von Matanzas. Es transportierte eine humanitäre Lieferung von 100.000 Tonnen Rohöl, was etwa 730.000 Barrel Öl entspricht. Achten wir auf die Formulierung: „mit Trumps Genehmigung“.<br><br>Wie weit sind wir als internationale Gemeinschaft gekommen, wenn wir zulassen, dass Trump nach Belieben den Ölhandel mit Kuba verbietet?<br><br>Diese Lieferung war die erste, die Kuba erreichte, nachdem Präsident Donald Trump im Januar der ganzen Welt kategorisch und ausnahmslos verboten hatte, Öl an die Insel zu verkaufen. Den damals verbreiteten Informationen zufolge hatte Kuba seit diesem Zeit-punkt keine weitere Öllieferung aus dem Ausland erhalten.<br><br>Die Treibstoffblockade gegen Kuba stützt sich den veröffentlichten Informationen zufolge auf die Executive Order 14380, die am 29. Januar unterzeichnet wurde und ausländischen Unternehmen mit Sanktionen droht, wenn sie in den Energie-, Bergbau-, Finanz- und Verteidigungssektoren Kubas tätig sind.<br><br>Mexiko, damals der wichtigste Öllieferant der Insel, setzte seine Lieferungen bereits zwei Tage zuvor aus. Im Februar und im Mai kehrten zwei russische Tanker, die Treibstoff nach Kuba transportierten, aus Angst vor Sanktionen um.<br><br>US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich dazu folgendermaßen, ich zitiere: „Was wir ihnen zu zeigen versuchen, ist, dass es keine Schlupflöcher gibt … Jedes Mal, wenn sie einen neuen Mechanismus entwickeln, um sich irgendwie durchzuschlängeln, machen wir ihn einfach dicht.“<br><br>Europäische und kanadische Unternehmen gehörten zu den ersten, die von dieser Executive Order betroffen waren. Wenige Tage später kündigte das kanadische Unternehmen Sherritt, der größte ausländische Investor auf der Insel, an, seine Nickel- und Kobaltgewinnung in Kuba einzustellen. Die spanischen Hotelketten Meliá und Iberostar stellten ihren Betrieb in mehr als 27 Hotels ein.<br><br>Wir sprechen längst nicht mehr nur von wirtschaftlicher Erdrosselung. Die Trump-Regierung erstickt das kubanische Volk buch-stäblich. Die US-Regierung lässt dem kubanischen Volk keine Luft zum Atmen.<br><br>Die Folgen werfen schwerwiegende Fragen im Hinblick auf das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte auf. Kollektivstrafen sind nach dem humanitären Völkerrecht verboten und können, wenn die entsprechenden rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, ein Kriegsverbrechen darstellen. Auch die internationalen Menschenrechtsstandards verlangen, dass die Zivilbevölkerung geschützt wird und ihr keine unterschiedslos wirkenden Leiden aufgrund politischer Entscheidungen auferlegt werden, auf die sie keinen Einfluss hat.<br><br>Unschuldige Menschen für Handlungen zu bestrafen, die sie nicht begangen haben, verletzt grundlegende Prinzipien der Gerechtigkeit und der individuellen Ver-antwortlichkeit. Genau das geschieht mit dem kubanischen Volk.<br><br>Die Vereinigten Staaten diktieren ihre Bedingungen, und viele Regierungen auf der Welt scheinen sich ihnen zu beugen, obwohl es Resolutionen und Verträge gibt, die von den Vereinten Nationen unterstützt werden, einseitige Zwangsmaßnahmen verurteilen und die Zivilbevölkerung vor den Folgen von Sanktionen schützen. Verschiedene Vertreter der Vereinten Nationen haben wiederholt vor den Auswirkungen solcher Zwangsmaßnahmen gewarnt, wenn diese der Bevölkerung den Zugang zu lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmitteln, Medikamenten, Treibstoff, Wasser und Strom nehmen.<br><br>Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, erklärte im Juni 2026, dass die Sanktionen und Zwangsmaßnahmen der Vereinigten Staaten gegen Kuba weitreichende Schäden verursachten, die Bevölkerung erstickten und Menschenleben gefährdeten. Er forderte deshalb ihre sofortige Aufhebung. Außerdem prangerte er den gravierenden Mangel an Medikamenten und grundlegenden medizinischen Materialien an, der die Notaufnahmen, Intensivstationen sowie die Versorgungs-kette für Impfstoffe und Blutprodukte des kubanischen Gesundheitssystems beeinträchtigt.<br><br>Den in diesem Zusammenhang veröffentlichten Zahlen zufolge haben die Beschränkungen den Mangel an fossilen Brennstoffen verschärft und zu lang anhaltenden Stromausfällen geführt. Diese beeinträchtigen die Trinkwasserversorgung – mehr als 80 Prozent der Wasserförderung sind von Strom abhängig – sowie den Betrieb der Gesundheitsdienste. Darüber hinaus wurden schwerwiegende Folgen für die öffentliche Gesundheit festgestellt: eine Kindersterblichkeit von nahezu zehn Todesfällen je 1.000 Lebendgeburten, ein Rückgang der Nahrungsmittelproduktion um 60 Prozent und Medikamentenbestände, die lediglich 30 Prozent des normalen Niveaus erreichen.<br><br>Im August warnten Experten der Vereinten Nationen davor, dass Kuba Gefahr laufe, zu einem „stillen Gaza“ zu werden. Trotz all dieser Fakten erklärte der deutsche Außenminister Johann Wadephul im Juni dieses Jahres, er sehe keine US-amerikanische Blockade gegen Kuba. Voraussetzung für mehr Wohlstand der Kubaner sei vielmehr eine bessere Regierungsführung des Landes.<br><br>Der deutsche Minister äußerte sich in dem Wissen, dass sich sein Land stets der überwältigenden Mehrheit der Staaten angeschlossen hatte, die mit ihrer Stimme die Notwendigkeit einer Beendigung der US-Blockade unterstützten. Bei der Abstimmung im Jahr 2025 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen erneut die Resolution zur Beendigung des US-amerikanischen Embargos gegen Kuba: 165 Staaten stimmten dafür, sieben dagegen und zwölf enthielten sich.<br><br>Im Jahr 2024 hatte das Abstimmungsergebnis noch bei 187 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung gelegen. Es fällt auf, dass sowohl die Zahl der Staaten, die gegen die Resolution stimmten, als auch die Zahl der Enthaltungen deutlich gestiegen ist, auch wenn beide Zahlen im Vergleich zur Zahl der unterstützenden Staaten weiterhin gering sind. Natürlich haben auch die „diplomatischen“ Bemühungen der Vereinigten Staaten zugenommen, diese Abstimmungsergebnisse zu verändern.<br><br>Im Zusammenhang mit der Abstimmung vom 29. Oktober 2025 berichtete die Nachrichtenagentur Reuters in einer Reportage aus den Vereinten Nationen, Washington habe diplomatische Anstrengungen unternommen, um Staaten zur Änderung ihres Abstimmungsverhaltens zu bewegen. Dabei sei es gelungen, mehrere Länder dazu zu bringen, sich den Vereinigten Staaten und Israel anzu-schließen und gegen die Resolution zu stimmen.<br><br>Der stellvertretende kubanische Außenminister Carlos Fernández de Cossío erklärte seinerseits, der Druck der Vereinigten Staaten sei außergewöhnlich stark gewesen. Bloomberg berichtete am selben Tag in einem Artikel über eine US-amerikanische diplomatische Kampagne, die darauf abzielte, die Unterstützung für die Resolution zu verringern. Die Schlagzeile lautete, die Vereinigten Staaten hätten 16 Länder dazu bewegt, ihre Stimme zu ändern.<br><br>Einige Beobachter sprechen von Drohungen und Erpressung. Das rechtlich besonders problematische Verhalten besteht nicht allein darin, dass die Vereinigten Staaten beschließen, nicht mit Kuba Handel zu treiben. Problematisch ist vielmehr, dass sie ihre wirtschaftliche und finanzielle Macht einsetzen, um die Entscheidungen von Drittstaaten und ausländischen Unternehmen zu beeinflussen und unter Druck zu setzen.<br><br>Der deutsche Außenminister gibt bereits Hinweise darauf, welche Position seine Regierung bei der bevorstehenden Abstimmung einnehmen könnte. Wie Deutschland könnten auch andere Länder dem mögliche Druck der US-amerikanischen „Diplomatie“ letztlich nachgeben.<br><br>Als wären die Leiden des kubanischen Volkes nicht bereits schlimm genug, hat sich derzeit eine Gruppe in Kuba geborener Bürger eine Kampagne ausgedacht, die ich angesichts der Lage, in der sich das Land befindet und die wir zuvor beschrieben haben, für äußerst makaber halte.<br><br>Diese Personen, die sich selbst als „prodemokratisch“ bezeichnen, machen die kubanische Regierung für das Elend der Bevölkerung verantwortlich. Gleichzeitig fordern sie die 165 Länder, die im vergangenen Jahr für die Resolution „Notwendigkeit der Beendigung der von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade“ gestimmt haben, dazu auf, sich diesmal der Stimme zu enthalten oder gegen die Resolution zu stimmen.<br><br>Mit anderen Worten: Diese „Prodemokraten“ verlangen von der Welt, zuzulassen, dass ein Volk weiterhin erstickt und kollektiv bestraft wird – und zwar ihr eigenes Volk. Um diese Schande zu rechtfertigen, wollen sie erreichen, dass sich die Länder, die sie unterstützen, jenen anschließen, die stets gegen die Resolution gestimmt haben: den Vereinigten Staaten und Israel oder jenen, die sich dieser Gruppe 2025 angeschlossen haben, wie das Argentinien unter Milei.<br><br>Seit 1992 verabschiedet die Generalversammlung der Vereinten Nationen Resolutionen, in denen die Beendigung der US-amerikanischen Blockade gegen Kuba gefordert wird. Doch diese in Kuba geborenen Demokraten scheinen dafür einzutreten, dass das Leiden weitergeht oder, schlimmstenfalls, dass der Konflikt durch eine Militärinvasion gelöst wird, wie es in Vietnam, Irak, Afghanistan oder Libyen geschehen ist. Das nennen sie „Patria y Vida“ – „Vaterland und Leben“.<br><br>Das Perverse an dieser Initiative ist, dass ihre Initiatoren versuchen, der Welt weiszumachen, sie sprächen im Namen des kubanischen Volkes.<br><br>Wo auf der Welt hat man so etwas schon erlebt: dass ein Bürger fordert, die eigene Nation zu ersticken, und dies im Namen der Demokratie tut, als wäre die Mehrheit seiner Landsleute damit einverstanden?<br><br>Die Verabschiedung dieser Resolution beschränkt sich nicht darauf, die Aufhebung des US-blockade zu fordern. Sie fordert die Staaten außerdem dazu auf, keine Maßnahmen zu erlassen oder anzuwenden, deren extraterritoriale Auswirkungen ihre eigene Souveränität sowie die Freiheit des Handels und der Schifffahrt beeinträchtigen.<br><br>Es ist höchste Zeit, dafür zu sorgen, dass ein einseitiges System wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Zwangs nicht länger bestehen bleibt – ein System, das extraterritoriale Maßnahmen und Sekundärsanktionen umfasst, mit denen Drittstaaten und ihre Unternehmen davon abgehalten oder daran gehindert werden sollen, bestimmte Wirtschaftsbeziehungen mit Kuba zu unterhalten.<br><br><strong>Wir müssen verhindern, dass Kuba zu einem stillen Gaza gemacht wird.<br>Es ist höchste Zeit.</strong><br><br>Justo Cruz<br>&nbsp;</p>
<p>Der Artikel erschien ursprünglich am 23.10.2026 auf dem Portal <a href="https://www.cubainformacion.tv/la-columna/20261023/125681/125681-necesidad-de-poner-fin-al-bloqueo-hoy-mas-que-nunca-urge-evitar-que-conviertan-a-cuba-en-una-gaza-silenciosa" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><strong>cubainformación</strong></a> in spanischer Sprache.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449308</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 18:13:24 +0200</pubDate>
                <title>Hände weg von Kuba – Die Blockade muss fallen!</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/haende-weg-von-kuba-die-blockade-muss-fallen/</link>
                <author>Bundesausschuss Friedensratschlag</author>
                <description>Sie haben sehr intelligente Waffen entdeckt, aber wir haben eine Waffe entdeckt, eine viel mächtigere Waffe! – dass der Mensch denkt und fühlt.“ (Fidel Castro, Eine Revolution kann nur die Tochter von Kultur und Idealen sein, 1999)</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesausschuss Friedensratschlag erklärt seine uneingeschränkte Solidarität mit Kuba gegen die militärischen und ökonomischen Bedrohungen durch die US-Regierung. Der Inselrepublik gelingt es seit über 65 Jahren, einen unabhängigen Weg zum Aufbau einer humanen Gesellschaft zu gehen, diese zu verteidigen und auszubauen. Die Kubaner:innen kämpfen täglich um ihre Würde und Souveränität gegen die barbarische Blockade. Die jahrelangen völkerrechtswidrigen Zwangsmaßnahmen („Sanktionen“) und Schikanen haben erklärtermaßen kein anderes Ziel, als mit wirtschaftlicher Gewalt einen Regime-Change in Kuba herbeizuführen. Kuba steht dagegen für die strikte Einhaltung des Völkerrechts, für Frieden, Diplomatie und Völkerfreundschaft.&nbsp;</p>
<p>Kuba ist es wie kaum einem anderen in Unterentwicklung gehaltenen Land gelungen, bessere Lebensverhältnisse und gleichberechtigte Teilhabe aller zu schaffen, u.a. durch kostenlose Bildung, ein humanistisches Gesundheitswesen, Maßnahmen gegen Armut und Umweltzerstörung sowie mit wirklicher demokratischer Partizipation. Kuba lässt die Welt an den Errungenschaften der Revolution teilhaben, teilt das, was es hat und nicht das, was es übrig hat, mit allen, die in Not sind und macht eine vorbildliche Arbeit für den Frieden. Kuba ist mit seiner Standhaftigkeit gegen alle Einschüchterungs- und Erpressungsversuche durch Washington eine Quelle der Hoffnung für die ganze Welt. Es beweist damit dem US-Imperium, dass es eine humane Alternative zum „Recht des Stärkeren“ gibt. Immer mehr zeigt sich: Der Kapitalismus birgt kein Potential mehr für die menschliche Entwicklung.</p>
<p><strong>Der Bundesausschuss Friedensratschlag verlangt von der US-Regierung die sofortige Beendigung der Blockade und aller Zwangsmaßnahmen gegen Kuba!&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Auch von der EU und der Bundesregierung, die die US-Regierung mit peinlicher Servilität flankieren, verlangen wir: Halten Sie sich an das Völkerrecht!&nbsp;</strong></p>
<p>Jede Bevölkerung auf der Welt hat das Recht, ihre Geschicke in die eigene Hand zu nehmen, ihr politisches System zu gestalten und ihre Ressourcen selbst zu nutzen. Jede Verletzung der Souveränität, ob militärisch, ökonomisch oder politisch, ist völkerrechtswidrig und inakzeptabel! Auch die US-Sanktionen gegen Unternehmen und Bürger:innen der Europäischen Union, die die Isolations- und Erpressungspolitik der USA nicht mittragen, müssen zurückgewiesen und humanitäre Hilfe für die kubanische Bevölkerung sofort bereitgestellt werden.&nbsp;</p>
<p>Alle Friedens- und Solidaritätsbewegte rufen wir auf: Informiert, klärt auf, demonstriert und macht auf allen Ebenen Druck gegen die längste US-Blockade aller Zeiten! Setzt Euch für Städtepartnerschaften und Austauschprogramme ein. Beteiligt Euch an Brigaden und ladet Menschen aus Kuba ein, zu berichten. Leistet durch Spenden konkrete Unterstützung: Hier findet ihr Infos: www.Netzwerk-Cuba.org.&nbsp;</p>
<p>Und vor allem: Kämpft hier gegen Krieg und Sanktionen, für die Realisierung von Völkerrecht und Menschenrecht in allen gesellschaftlichen Bereichen.&nbsp;</p>
<p><strong>Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker!</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447879</guid>
                <pubDate>Sat, 30 May 2026 13:50:58 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit Kuba!</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/solidaritaet-mit-kuba/</link>
                <author>Die Linke</author>
                <description>Stromausfälle, Hunger, Krankenhäuser am Limit. Seit Monaten setzt Donald Trump den Karibikstaat wirtschaftlich wie politisch unter Druck. Das Land leidet unter einer de-facto-Ölblockade durch die USA, es droht eine humanitäre Katastrophe. Und jetzt droht Trump auch noch mit einem Einmarsch in Kuba.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Blockadepolitik und die ständigen Aggressionen gegen Kuba müssen endlich ein Ende haben! Die Bundesregierung und die EU dürfen nicht zulassen, dass Trump ein weiteres Land völkerrechtswidrig und mit Ansage angreift!<br><br>Was die Menschen in Kuba jetzt brauchen, ist konkrete humanitäre Unterstützung und keine weitere Eskalation!</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447716</guid>
                <pubDate>Wed, 20 May 2026 19:05:13 +0200</pubDate>
                <title>Gefahr eines Angriffs der USA auf Kuba wächst</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/gefahr-eines-angriffs-der-usa-auf-kuba-waechst/</link>
                <author>Steffen Niese, amerika21</author>
                <description>Mögliche Militärplanung in den USA. Kubas Zivilschutz gibt einen Leitfaden aus. Hapag-Lloyd und CMA-CGM setzen Kuba Routen aus</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Washington/Havanna.</strong> Die US-Regierung hat ihre Gangart gegen Kuba erneut verschärft und setzt nun zunehmend auch auf die militärische Karte. Nachdem zu Beginn des Monats bereits neue extraterritoriale Sanktionen gegen ausländische Investoren verhängt wurden, bereiten die USA&nbsp;jetzt&nbsp;allem Anschein&nbsp;nach&nbsp;einen Militärschlag gegen die Karibikinsel propagandistisch vor. So berichtete das US-Nachrichtenportal Axios am vergangenen Sonntag unter Berufung auf Geheimdienstinformationen vom Kauf militärischer Drohnen durch die Regierung in Havanna. In der von zahlreichen Nachrichtenagenturen übernommenen Meldung wurde dabei der Eindruck erweckt, dass die kubanischen Streitkräfte Präventivschläge gegen US-Ziele planten.</p>
<p>Diese Spekulationen über einen möglichen offensiven Einsatz dieser Waffen, deren Kauf nicht bestätigt wurde, wies nicht nur die kubanische Regierung umgehend zurück. Der demokratische Senator Ruben Gallego aus Arizona warf seiner Regierung das bewusste Verbreiten von Falschinformationen mit dem Ziel der Rechtfertigung einer Invasion vor. Wörtlich sprach er davon, dass "kein Land würde in der aktuellen wirtschaftlichen und militärischen Lage, in der sich Kuba befindet, jemals einen Präventivschlag gegen eine Supermacht wie die USA führen" und schlussfolgerte, dass dies "lediglich Propaganda" sei, "um Argumente für eine Invasion Kubas zu liefern".</p>
<p>Angesichts der zu befürchtenden weiteren Zuspitzung des Konflikts mit den USA hat der kubanische Zivilschutz die Bevölkerung des Landes zur Vorbereitung auf den Kriegsfall aufgerufen. Die neunseitige Handreichung "<i>Guía familiar para la protección ante una agresión militar</i>" (Familienleitfaden zum Schutz vor militärischer Aggression) richtet sich an die nicht-wehrfähigen Bevölkerungsteile hinsichtlich der Ergreifung von Maßnahmen zur Organisation, zum Schutz sowie zur Ersten Hilfe. Besonders wird in dem Handbuch auf die Gefahr von Luftangriffen hingewiesen und konkrete Verhaltensmaßnahmen dargelegt.</p>
<p>Als Reaktion auf die neuen US-Sanktionen sowie in Anbetracht einer möglichen kriegerischen Auseinandersetzung haben mit Hapag Lloyd und CMA-CGM zwei für den Kuba-Handel wichtige Reedereien bis auf Weiteres ihr Kuba-Geschäft ausgesetzt. Es ist damit zu rechnen, dass mit dieser Entscheidung bis zu 60 Prozent der Schiffstransporte von und nach Kuba entfallen.</p>
<p>Unterdessen hat die US-Regierung vor dem Hintergrund des nach wie vor ungelösten Iran-Konflikts die Ausnahmegenehmigung zum Kauf russischen Öls um weitere 30 Tage verlängert. Damit steigt die Chance auf weitere Lieferungen aus Russland. Da nach Angaben der kubanischen Behörden die Ölreserven nahezu aufgebraucht sind, wären neuerliche Öllieferungen der Regierung in Moskau von großer Bedeutung für Kuba.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446173</guid>
                <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 11:25:49 +0100</pubDate>
                <title>Solidaritätscontainer erreicht Kuba</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/solidaritaetscontainer-erreicht-kuba/</link>
                <author>Botschaft der Republik Kuba, Cuba sí</author>
                <description>Am 19. Februar teilte Botschaft der Republik Kuba auf dem Nachrichtendienst &quot;X&quot; die Ankunft eines Containers mit medizinischen Hilfsgütern in der Provinz Sancti Spíritus mit. Hierzu teilte die Botschaft mit:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein Container der Solidaritätsorganisation Cuba Sí Deutschland ist in Sancti Spíritus, Kuba, eingetroffen. Er enthält Hilfsgüter für das Gesundheitssystem und die kubanische Bevölkerung. Vielen Dank für die seit über 50 Jahren ununterbrochene Unterstützung der Solidaritätsbewegung mit Kuba in Deutschland.</p></blockquote>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Projekte Gesundheit</category><category>Spenden</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-445617</guid>
                <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 11:26:40 +0100</pubDate>
                <title>Erst Venezuela, jetzt Kuba? Wir stehen an der Seite der kubanischen Revolution!</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/erst-venezuela-jetzt-kuba-wir-stehen-an-der-seite-der-kubanischen-revolution/</link>
                <author>Stellungnahme von Linksjugend [&#039;solid], DieLinke.SDS und Cuba sí</author>
                <description>Am Donnerstag erklärte der US-Präsident Kuba zur „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ und rief per Exekutivanordnung den nationalen Notstand für die USA aus. Das Dekret sieht vor, dass die USA künftig Strafzölle auf Waren aus Ländern erheben können, die direkt oder indirekt Öl an Kuba liefern. Nach der, laut Medienberichten erfolgten, Einstellung der Öllieferungen aus Venezuela und Mexiko ist dies der nächste Versuch, die kubanische Wirtschaft vollumfänglich zum Erliegen zu bringen. Aktuell ist nicht abzusehen, ob diesem Akt des Staatsterrorismus zeitnah weitere handelspolitische oder militärische Aktionen folgen, wie es vor weniger als einem Monat in Venezuela der Fall war.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die USA setzen damit ihre Politik des maximalen Drucks fort, die seit jahrzehnten offen darauf abzielt, „Kuba Geld und Lieferungen zu verweigern, um die Geld- und Reallöhne zu senken, [und] Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung herbeizuführen“ (US-Präsident Eisenhower). Diese offen formulierte Strategie der wirtschaftlichen Strangulation ist von 1960 bis heute Leitlinie der US-Außenpolitik gegenüber Kuba. Unabhängig davon, welche Regierung in Washington an der Macht ist, bleibt das Ziel dasselbe: die Zerschlagung der kubanischen Revolution und die Wiederherstellung kapitalistischer Verhältnisse unter US-Vorherrschaft. Die jüngste Exekutivanordnung fügt sich nahtlos in diese Politik der Aggression ein und stellt einen weiteren eklatanten Bruch des Völkerrechts dar.&nbsp;</p>
<p>Gleichzeitig soll die Konstruktion einer vermeintlichen Bedrohung durch Kuba von den wachsenden innenpolitischen Spannungen in den USA ablenken. Hunderttausende organisieren sich gegen das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, darunter auch die Black Panthers. Der Druck auf die Administration Trump wächst. Die US-Regierung ist offenkundig nicht dazu in der Lage, die eigene ökonomische und politische Krise unter Kontrolle zu bringen und reagiert deshalb mit gesteigerter Aggressivität nach außen und Repression nach innen.&nbsp;</p>
<p>Seit dem Schlag gegen Venezuela hat Kuba stets die Solidarität mit der Bolivarischen Republik Venezuela bekundet und deutlich gemacht, sich im Falle weiterer Aggressionen nicht dem US-Imperium zu beugen. Trotz aller Angriffe und Schwierigkeiten leistet Kuba seit über 60 Jahren Widerstand und verteidigt bis heute die Errungenschaften der Revolution: ein kostenloses Gesundheits- und Bildungssystem, internationale Solidarität und das Recht auf eine souveräne Entwicklung. Der Weg des kubanischen Volkes symbolisiert die Hoffnung auf Selbstbestimmung und Entwicklung im Interesse der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Gerade deshalb ist Kuba dem US-Imperialismus ein Dorn im Auge.&nbsp;</p>
<p>Unsere Antwort ist klar: Auch wir beugen uns nicht dem Willen des US-Imperialismus und stehen weiter solidarisch an der Seite Kubas, das uns eine Alternative zu Kapitalismus und Krieg aufweist. Deshalb fordern wir ein Ende der mörderischen Blockade und eine sofortigen Stopp jeglicher Aggressionen gegen die kubanische Republik. <i><strong>¡Viva Cuba!</strong></i></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-445610</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 17:24:53 +0100</pubDate>
                <title>Neue US-Aggression gegen Kuba - Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla verurteilt die neue Eskalation der USA gegen Kuba</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/neue-us-aggression-gegen-kuba-aussenminister-bruno-rodriguez-parrilla-verurteilt-die-neue-eskalation-der-usa-gegen-kuba/</link>
                <author>Cuba sí/MINREX</author>
                <description>wenige Wochen nach dem Angriff der USA auf Venezuela gerät nun wie befürchtet Kuba ins Visier. Nachdem in den vergangenen Tagen vor allem US-Außenminister Rubio mit Drohungen gegen Kuba auf sich aufmerksam machte, hat Trump nun konkrete Maßnahmen angekündigt. Am gestrigen Donnerstag erklärte der US-Präsident Kuba zur „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ und rief per Exekutivanordnung den nationalen Notstand für die USA aus. Das Dekret sieht vor, dass die USA künftig Strafzölle auf Waren aus Ländern erheben können, die direkt oder indirekt Öl an Kuba liefern. Nach der laut Medienberichten erfolgten Einstellung der Öllieferungen aus Venezuela und Mexiko ist dies nun der nächste Schritt, um die kubanische Wirtschaft vollumfänglich zum Erliegen zu bringen. Obgleich derzeit nicht abzusehen ist, welche Konsequenzen dieser neuerliche Akt des Staatsterrorismus zeitigen wird und ob zeitnah weitere handelspolitische und/oder militärische Aktionen stattfinden werden, ist mit einer weiteren Verschlechterung der Lage in Kuba zu rechnen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erklärung des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez Parilla vom 30. Januar 2026:</strong></p><blockquote><p class="text-justify">Wir verurteilen aufs Schärfste die neue Eskalation der USA gegen Kuba.</p>
<p class="text-justify">Nun wird vorgeschlagen, eine vollständige Blockade der Treibstofflieferungen an unser Land zu verhängen.</p>
<p class="text-justify">Um dies zu rechtfertigen, stützt man sich auf eine lange Liste von Lügen, die Kuba als eine Bedrohung darstellen sollen, die es nicht ist. Jeden Tag gibt es neue Beweise dafür, dass die einzige Bedrohung für den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität in der Region und der einzige bösartige Einfluss derjenige ist, den die US-Regierung auf die Nationen und Völker Unseres Amerikas ausübt, die sie ihrem Diktat unterwerfen, ihrer Ressourcen berauben, ihrer Souveränität berauben und ihrer Unabhängigkeit berauben will.</p>
<p class="text-justify">Die USA greifen auch zu Erpressung und Zwang, um andere Länder dazu zu bringen, sich ihrer weltweit verurteilten Blockadepolitik gegen Kuba anzuschließen, und drohen ihnen bei einer Weigerung mit der Verhängung willkürlicher und missbräuchlicher Zölle, die gegen alle Regeln des freien Handels verstoßen.</p>
<p class="text-justify">Wir verurteilen vor der Weltöffentlichkeit diesen brutalen Akt der Aggression gegen Kuba und sein Volk, das seit mehr als 65 Jahren der längsten und grausamsten Wirtschaftsblockade ausgesetzt ist, die jemals gegen eine ganze Nation verhängt wurde, und dem nun extreme Lebensbedingungen auferlegt werden sollen.</p></blockquote>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443844</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 14:59:08 +0100</pubDate>
                <title>Kubas Präsident besucht von Cuba sí unterstützte Sonderschule in Guantánamo</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/kubas-praesident-besucht-von-cuba-si-unterstuetzte-sonderschule-in-guantanamo/</link>
                
                <description>Der Präsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba, Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez, hat am 13. November 2025 die Sonderschule „14 de Junio” in der ostkubanischen Stadt besucht. Im Beisein der Direktorin der Bildungseinrichtung, Yaima Salas Ruiz, eröffnete der Staatspräsident den Saal für Hörrehabilitation, der von Cuba sí mit modernen Computern ausgestattet wurde. Mit Unterstützung dieser speziellen Computersysteme, die in Kuba einmalig sind, wird etwa 30 Kindern mit Cochlea-Implantaten der Lernprozess künftig entscheidend erleichtert werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Projekte Gesundheit</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443747</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 11:30:56 +0100</pubDate>
                <title>US-Blockade gegen Kuba jetzt beenden!</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/us-blockade-gegen-kuba-jetzt-beenden/</link>
                <author>Die Linke im Bundestag</author>
                <description>Die Linke begrüßt das klare Votum der internationalen Gemeinschaft und steht solidarisch an der Seite Kubas. Die völkerrechtswidrige US-Blockade gegen Kuba muss beendet werden – und zwar jetzt!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1992 fordert die UN-Vollversammlung jedes Jahr die Aufhebung der völkerrechtswidrigen US-Blockade gegen Kuba. Als Reaktion auf die siegreiche Revolution von 1959 verhängte die US-Regierung unter John F. Kennedy im Jahre 1962 eine umfassende Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba zur Isolierung und Destabilisierung des Landes, die im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte verschärft und auf Drittstaaten ausgeweitet wurde.</p>
<p>Am 29. Oktober 2025 hat sich die Völkergemeinschaft erneut klar gegen die seit über 60 Jahren bestehende Blockade positioniert: 165 Staaten, darunter die Bundesrepublik Deutschland, stimmten für die kubanische Resolution zur Beendigung der Blockade – ein Erfolg für das sozialistisch regierte Kuba und das internationale Recht.</p>
<p>Jedes Jahr legt das Außenministerium Kubas einen Bericht vor, der die Menschenrechtsverletzungen durch die US-Blockade dokumentiert. Laut des diesjährigen Berichts könnte eine 10-minütige Aufhebung der Blockade den gesamten Bedarf an Hörimplantaten für hörbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche decken. Die finanziellen Schäden, die durch zwei Monate Blockade entstehen, entsprechen dem regulären, jährlichen Finanzierungsbedarf für die kubanische Stromversorgung. Maßgeblich aufgrund der US-Blockade, sowie weiterer externer Faktoren, hat sich in den letzten Jahren die wirtschaftliche Lage auf Kuba erheblich verschlechtert. Daher ist es umso wichtiger, dass den Bekenntnissen der Staatengemeinschaft nun auch konkrete Taten folgen.</p>
<p>Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Leiterin des Arbeitskreises Internationales, Menschenrechte und Frieden, Desiree Becker, erklärt zur UN-Abstimmung: „Die Bundesregierung muss ihrem UN-Votum endlich Taten folgen lassen und sich für das Ende der völkerrechtswidrigen US-Blockade einsetzen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443623</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 18:38:57 +0100</pubDate>
                <title>Nach Hurrikan &quot;Melissa&quot;: Dringender Spendenaufruf für Kuba!</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/nach-hurrikan-melissa-dringender-spendenaufruf-fuer-kuba/</link>
                <author>Netzwerk Cuba</author>
                <description>Durch den Durchzug des Hurrikans Melissa gibt es in Kuba erhebliche Zerstörungen. Das betrifft die östlichen Provinzen. Kuba hatte sich in bewährter Weise gut auf den Hurrikan und die zu erwartenden Wiederherstellungsmaßnahmen vorbereitet. Aber das Land befindet sich aktuell in einer äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage. Darum ist unsere solidarische Hilfe gefordert!
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spendenaufruf des Netzwerk Cuba:</strong></p>
<p>In den vergangenen Tagen zog der Hurrikan Melissa mit zerstörerischer Kraft durch die Karibik. In Cuba traf es die östlichen Provinzen. Es war der mächtigste jemals in der Karibik gemessene Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu fast 300 km/h.&nbsp;</p>
<p>Zeitgleich fand die lebhafte Debatte in der UN-Vollversammlung über Cubas Antrag zur sofortigen Beendigung der US-Blockade gegen Cuba statt. Die Abstimmung war wiederum sehr eindeutig, trotz der vorherigen Drohaktionen der US-Regierung zur Beeinflussung des Abstimmungsergebnisses:&nbsp;</p>
<p>Stimmenverteilung: Ja-Stimmen: 165; Nein-Stimmen 7; Enthaltungen: 12&nbsp;</p>
<p>Die Zerstörungen in Cuba sind erheblich. Allerdings gibt es wohl keine Todesopfer zu beklagen, anders als in anderen betroffenen Ländern. Das Land hatte sich in bewährter Weise gut vorbereitet, auch schon auf die anschließend erforderlichen Wiederherstellungsmaßnahmen. Aber Cuba befindet sich aktuell in einer äußerst schwierigen, von der zerstörerischen US-Politik maßgeblich herbeigeführten wirtschaftlichen Lage, so dass Hilfe aus aller Welt dringend nötig ist.&nbsp;</p>
<p>Das Netzwerk Cuba unterstützt daher den Spendenaufruf von MediCuba Europa, auch um die Hilfe zu bündeln:&nbsp;</p>
<p>In dieser Situation ruft mediCuba-Europa zu einer dringenden Kampagne auf, Spendenmittel zu sammeln, um damit eine sanitäre und humanitäre Hilfe für die Insel zu unterstützen. Die Mittel werden unmittelbar nach Kuba gesandt, auf das offizielle Konto des Ministeriums MINCEX, und sie sind dazu bestimmt, das nationale Gesundheitswesen zu stützen, was die Folgen des Hurrikans angeht. Dies umfasst auch den Kauf oder das zur Verfügung stellen von:</p><ul class="list-normal"><li>Medizinischem Material und wesentliche Medikamente,</li><li>Trinkwasser und Sanitär-Ausrüstung,</li><li>Ausrüstung für Energie und Kommunikation,</li><li>Betriebsmittel für Krankenhäuser und Polikliniken,</li><li><p>Direkthilfe für die betroffene Bevölkerung</p><p>&nbsp;</p></li></ul><p><strong>Für Spenden in Euro stehen folgende Konten zur Verfügung:&nbsp;</strong></p>
<p><i><strong>mediCuba Europa (BancaStato)&nbsp;</strong></i><br>IBAN: CH92 0076 4301 3245 Y000 1&nbsp;<br>SWIFT/BIC: BSCTCH22XXX&nbsp;<br>Verwendungszweck: Huracán Melissa&nbsp;</p>
<p><i><strong>Netzwerk Cuba – informationsbüro – e. V.&nbsp;</strong></i><br>IBAN: DE28 4306 0967 1206 4415 00&nbsp;<br>BIC: GENODEM1GLS&nbsp;<br>Verwendungszweck: Hurrikan Melissa</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Presse</category><category>Spenden</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443549</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:45:11 +0100</pubDate>
                <title>90 Prozent der UNO fordern von USA Ende der Blockade gegen Kuba</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/90-prozent-der-uno-fordern-von-usa-ende-der-blockade-gegen-kuba/</link>
                <author>Edgar Göll/amerika21</author>
                <description>New York. Im Rahmen der diesjährigen Sitzungsperiode der UN-Vollversammlung haben 165 Staaten für die von Kuba vorgelegte Resolution mit dem Titel &quot;Notwendigkeit der Aufhebung des von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargos&quot; votiert. Zwölf Regierungen enthielten sich und sieben votierten dagegen, darunter die USA sowie Israel, die Ukraine, Argentinien, Ungarn, Paraguay und Nordmazedonien. Die US-Nachrichtenagentur Reuters titelte in ihrer Meldung: &quot;Die USA konnten bei der UN-Abstimmung zur Beendigung des Kuba-Embargos keinen entscheidenden Einfluss ausüben.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Und das außenpolitische Team von Präsident Trump hatte gehofft und darauf hingewirkt, dass die USA nicht wieder eine fast einhellige Niederlage wie in den letzten Jahren erfahren würden. So hat die US-Regierung vor wenigen Wochen Schreiben an andere Regierungen gesandt und nachdrücklich dazu aufgerufen: "Wir fordern Sie auf, diese Resolution abzulehnen." Und in der UN-Debatte erklärte der Botschafter der USA, Mike Waltz, eine Kernaussage des Schreibens: "Um es klar zu sagen: Es gibt keine Blockade gegen Kuba." Die Bemühungen waren nicht sehr erfolgreich, so folgten ihr ausschließlich Regierungen, die direkt von den USA abhängig sind.</p>
<p>Nun wurde zum 33. Mal die Forderung der Weltgemeinschaft an die USA artikuliert. In den über drei Dutzend unterstützenden Statements von Botschaftern verschiedener Staaten und Staatengruppen wurde der Unmut gegen die US-Regierung deutlich, die dies bislang ignoriert hat.</p>
<p>Einen Tag vor der Abstimmung gaben die UN-Botschafter Dutzender Staaten und Staatengruppen Statements für diese Resolution ab. Sie dankten Kuba für den internationalen Einsatz für Multilateralismus, medizinische Hilfe und Bildungsprogramme. Statements kamen von der G77+China, dem Non-Aligned Movement (NAM), der Asean, der Caricom und der OIC (Organisation of Islamic Cooperation). Die Beibehaltung der Blockadepolitik und sogar deren Verschärfung in den letzten Jahren wurde als Missachtung dieses höchsten Repräsentativgremiums der Erde bezeichnet. Mehrere Staaten äußerten ihre Solidarität mit den Karibikstaaten, die derzeit von dem zerstörerischen Hurrikan Melissa in Mitleidenschaft gezogen werden.</p>
<p>Aus der Kuba-Solidaritätsbewegung in Deutschland heißt es dazu: "Die Kluft zwischen der weitgehenden Wertschätzung Kubas in der Weltgemeinschaft einerseits, und der feindseligen Haltung der US-Administration und ihrer abhängigen Gleichgesinnten ist überdeutlich geworden. Die USA und Teile des sogenannten Westens werden zunehmend vom Globalen Süden abgehängt. Die Zeiten des US-Imperiums gehen langsam und womöglich zerstörerisch zu Ende." Die zahlreichen Argumente und Fakten der vielen positiven Statements für Kuba und die klare Verurteilung der Verletzung von Völkerrechten scheinen bei den Vertretern der USA, aber auch bei Israel, Ungarn und der Ukraine, keine Wirkung gezeigt zu haben.</p>
<p>Weltweit gab es zur Unterstützung der kubanischen Resolution und der Forderungen zahlreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten, darunter Kundgebungen, Demonstrationen, Petitionen und Online-Aktionen zur Beendigung der US-Politik gegenüber Kuba.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443302</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 12:26:27 +0200</pubDate>
                <title>Besuch der kubanischen Botschafterin bei Ines Schwerdtner</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/besuch-der-kubanischen-botschafterin-bei-ines-schwerdtner/</link>
                
                <description>Beim Besuch der kubanischen Botschafterin in Deutschland, Juana Martínez Gonzáles, bei der Parteivorsitzenden der Linken, Ines Schwerdtner, wurde die Thematisierung der völkerrechtswidrigen US-Blockade durch die Linksfraktion im Bundestag vereinbart. Jährlich berichtet Kuba bei den Vereinten Nationen über die Auswirkungen dieser Blockade auf die Wirtschaft des Landes und das Leben der Menschen. Außer den USA und Israel, mit wechselnden Partnern, stimmen die Staaten der Welt gegen diesen mörderischen Wirtschaftskrieg, auch Deutschland. Damit dem auch Taten folgen braucht es Druck auf die Bundesregierung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441814</guid>
                <pubDate>Fri, 23 May 2025 14:51:00 +0200</pubDate>
                <title>„Kuba lebt in ständiger Aggression. Eine militärische Aggression würde die Einkreisung durch die USA vollenden“</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/kuba-lebt-in-staendiger-aggression-eine-militaerische-aggression-wuerde-die-einkreisung-durch-die-usa-vollenden/</link>
                <author>Emir Olivares und Arturo Sánchez Jiménez</author>
                <description>Ein Interview mit dem stellvertretenden Außenminister Kubas, Carlos Fernández de Cossío.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kuba lebt nicht in Frieden, sondern in ständiger Aggression”, so Carlos Fernández de Cossío, stellvertretender Außenminister des Inselstaats. Grund dafür sei die Politik Washingtons gegen das kubanische Volk, die sich in den wirtschaftlichen Zwängen der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA manifestiere.</p>
<p>In einem Interview mit der mexikanischen Tageszeitung <em>La Jornada</em> warnte er, dass, während praktisch die ganze Welt von der Regierung Donald Trump mit Zöllen bedroht werde, gegen Kuba „der Angriff bereits im Gange ist und nur noch eine militärische Aggression fehle“, um die Belagerung zu vollenden.</p>
<p>Bei einem Besuch in Mexiko warnte er, dass die antikubanischen Kräfte in den USA wie nie zuvor direkten Einfluss nicht nur im Kongress, sondern auch in der Exekutive haben, verkörpert durch Marco Rubio, Außenminister und Sohn kubanischer Einwanderer.</p>
<p>Das gebe ihnen mehr Selbstvertrauen, enorme Macht gegen Kuba zu mobilisieren, sagte Fernández de Cossío, der sich während seines Aufenthaltes mit der Staatssekretärin für Lateinamerika, Raquel Serur, und anderen Beamten des Außenministeriums traf, um über Fragen der Migration zu diskutieren.</p>
<p>Angesichts der neuen globalen Geopolitik, mit Trump an der Macht, warnte er, dass das Weiße Haus Länder wie Panama, Grönland, Kanada direkt konfrontiere und der Fokus zunehmend auf fortschrittlichen Regierungen liegen könne.</p>
<p>„Mehrere Regierungen werden bedroht, und die USA werden versuchen, mit Gewalt, wirtschaftlichem Druck und anderen Methoden Einfluss auf die politischen Prozesse in unseren Ländern zu nehmen. Venezuela ist ein Land, das angegriffen wird. Es ist offensichtlich, dass die Region mit dieser Realität konfrontiert ist (...) Die Abwesenheit von militärischen Konflikten bedeutet nicht, dass man in Frieden lebt. Es wird weiterhin Druck auf die Länder der Hemisphäre ausgeübt, Maßnahmen zu ergreifen, um „Chinas ‚schädlichen Einfluss‘ zu verringern“, sagte er.</p>
<p>Fernández de Cossío kann auf eine lange Karriere als Diplomat zurückblicken. Er war Leiter der US-Abteilung im kubanischen Außenministerium und ist einer der politischen Experten für die Beziehungen zum großen Nachbarn im Norden. Er diente als Botschafter in Südafrika und als Vertreter im Friedensprozess zwischen Kolumbien und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens.</p>
<p>Er vertrat die Auffassung, dass Räume wie die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten der Schlüssel zur Schaffung eines Gegengewichts zu Washington sind. Sie muss über deklaratorische Bemühungen und Formalitäten hinausgehen. Dies zu erreichen ist nicht einfach.</p>
<p><strong>Herausforderungen in der Migration</strong></p>
<p><em>Welche Herausforderungen ergeben sich aus Trumps neuer einwanderungsfeindlicher Politik für die Region?</em></p>
<p>Wenn die große Kluft zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsländern nicht verringert wird, ist es nur natürlich, dass der Zustrom von Menschen aus dem Süden in den Norden auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen zunehmen wird. Dies geschieht in Afrika, in Asien und auf unserem Kontinent, wo der Zustrom regelmäßig oder unregelmäßig in die Vereinigten Staaten von Amerika erfolgt. Die Realität ist von Land zu Land unterschiedlich.</p>
<p><em>Und für Kuba?</em></p>
<p>Der Fall von Kuba ist besonders. Die USA haben gegen Kuba eine Dynamik eingesetzt, die die Migration auf regulärem oder irregulärem Weg sowohl forciert als auch anzieht. Die offizielle Politik Washingtons ist wirtschaftlicher Zwang; die Blockade, die darauf abzielt, die Lebensbedingungen so schwierig wie möglich zu machen, löst einen Migrationsimpuls aus.</p>
<p>Darüber hinaus sind kubanische Einwanderer seit den 1960er Jahren privilegiert, unabhängig davon, wie sie die Grenze überqueren, ob auf dem See- oder Landweg; sie werden assimiliert, erhalten den Flüchtlingsstatus, werden geschützt und erhalten Arbeit. Darüber hinaus gibt es den Cuban Adjustment Act, der besagt, dass kubanische Einwanderer unabhängig von der Art ihrer Einreise ein Jahr nach ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten können. Kein Bürger eines anderen Landes auf der Welt hat dieses Privileg. Wenn Washington dieser Realität kein Ende setzt, wird der irreguläre Zustrom weitergehen</p>
<p><em>Was halten Sie von der US-amerikanischen Propaganda, die in den Massenmedien und auf Internetplattformen gegen die Migration verbreitet wird, angeführt von der Ministerin für Heimatschutz, Kristi Noem?</em></p>
<p>Es ist ein medialer Opportunismus, der auf die Unterstützung der Bevölkerung abzielt. Sie kriminalisieren ungerechterweise alle Migranten. In gewissem Maße ist die Gesellschaft von Anfang an polarisiert, mit kulturellen und rassistischen Vorurteilen. Und es fällt diesen Politikern nicht schwer, diese Gefühle zu schüren, um eine Politik der Ablehnung von Einwanderern zu fördern und sie für viele Probleme verantwortlich zu machen: Drogenkonsum, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und soziale Polarisierung. Wenn einige Migranten in Kriminalität und soziale Unruhen verwickelt sind, so liegt das daran, dass diese Phänomene bereits in den USA existieren.</p>
<p><em>Was sind die Folgen von Trumps Zolleskalation für Kuba?</em></p>
<p>Was den Handel betrifft, so trifft es Kuba nicht mehr direkt. Ich wünschte, sie könnten höhere Zölle erheben, denn das würde eine Lockerung der Blockade erfordern. Die Blockade ist so absolut, dass es schwierig ist, etwas spezifisch Neues zu erwähnen, aber die Aufnahme Kubas in die Liste der Staaten, die angeblich den Terrorismus sponsern, ist ein Faktor, der zusätzliche Zwangsmaßnahmen und extraterritoriale Maßnahmen auslöst, die es für Kuba noch komplizierter machen, Produkte und Kredite auf anderen Märkten zu erwerben oder Bank- und Finanzbeziehungen mit Institutionen in Drittländern zu unterhalten, weil diese befürchten, als Komplizen einer als terroristisch eingestuften Nation abgestempelt zu werden.</p>
<p>Die internationale Gemeinschaft lehnt die Wirtschaftsblockade ab, und es ist paradox, dass in der UN-Generalversammlung die einzigen beiden Staaten, die sie verteidigen, diejenigen sind, die massiven Terrorismus betreiben: die Vereinigten Staaten und Israel. Die Situation der Palästinenser ist das deutlichste Beispiel.</p>
<p>In der Vergangenheit waren die USA der Meinung, dass Kuba zu ihnen gehört, aber in Wirklichkeit ist es eine Unfähigkeit zu akzeptieren, dass Kuba ein souveräner Staat ist und das Recht hat, ein solcher zu sein.</p>
<p><strong>Kampagne gegen Ärzte-Brigaden</strong></p>
<p><em>Ist die Kampagne gegen die kubanischen Ärztebrigaden Teil dieser neuen Zwangspolitik?</em></p>
<p>Ja. Seit Februar drohen die USA den Ländern, in denen medizinische Kooperationsprogramme mit Kuba laufen, dass deren Bedienstete und Familienangehörige die Möglichkeit genommen wird, in die USA zu reisen und ihr Visum verlieren. Heute gibt es in rund 60 Ländern solche Programme, die Tausenden von Menschen medizinische Versorgung bieten. Es handelt sich um ein historisches Projekt, für das Kuba von Regierungen, mehreren UN-Generalsekretären und sogar einem US-Präsidenten (Barack Obama) gelobt worden ist.</p>
<p>Die Kampagne zielt auf zwei Dinge ab: Dieses Symbol des Erfolgs der kubanischen Gesellschaft soll in Misskredit gebracht werden, da eine der Prioritäten der antikubanischen Kräfte darin besteht, die Anerkennung des Erfolgs Kubas zu verhindern. Zweitens soll eine legitime Einnahmequelle abgeschnitten werden, die sich aus Abkommen mit Ländern ergibt, die sich in einer günstigeren Situation befinden als wir (z. B. Mexiko), obwohl es sich historisch gesehen um Dienstleistungen handelt, für die wir keinen Cent erhalten haben.</p>
<p><em>Bringt die neue, von Trump diktierte Geopolitik zusätzlichen Druck auf die Hemisphäre?</em></p>
<p>Sie ist Teil des feindseligen und anmaßenden Verhaltens der US-Regierung gegenüber der Region und stellt nicht nur für Kuba, sondern für die gesamte Region eine Herausforderung dar. Es wird Druck ausgeübt, Maßnahmen zu ergreifen, um den schädlichen Einfluss Chinas zu mindern. Wir halten das für absurd. Bei einer kürzlichen Anhörung im Kongress wurden angebliche chinesische Militärbasen in Kuba gezeigt (im Kalten Krieg waren es russische). Sie zeigten Bilder von etwas, das ein Fußballfeld oder ein Reisfeld sein könnte, um zu sagen: Dies ist der Beweis dafür, dass es chinesische Militärbasen in Kuba gibt, aber es war kein einziger Militär anwesend, niemand vom Pentagon oder der CIA, von den Institutionen, die angeblich Zeugen dafür sein sollen.</p>
<p>Mit diesem bedrohlichen Verhalten wird versucht, den US-Willen in der Hemisphäre durchzusetzen. Wir haben es in Panama gesehen, wir sehen es in Grönland, obwohl es nicht zu dieser Region gehört, und in Kanada. Das ist eine Herausforderung für alle, und es ist gefährlich.</p>
<p><em>Was waren die Fehler des revolutionären Regimes?</em></p>
<p>Fidel Castro hat einmal gesagt, dass der größte Fehler darin bestand, zu glauben, dass jemand wüsste, wie man den Sozialismus aufbaut, und dass es einfach wäre, dies zu tun. In Kuba mögen in einigen Faktoren der Wirtschaftspolitik, in Elementen der Sozialpolitik spezifische Fehler gemacht worden sein, aber es ist sehr schwierig, dies zu beurteilen, wenn man von den Herausforderungen absieht, die durch die Aggression einer Macht wie den Vereinigten Staaten auferlegt wurden.</p>
<p><em>Sind die Ideale von Martí, Fidel Castro und anderen noch gültig?</em></p>
<p>Die Ideen von Martí, Fidel, Marx, Engels, Lenin und anderen Marxisten sind immer noch gültig und bilden weiterhin das Muster unseres Denkens. Die Herausforderung, vor der wir bei der Jugend stehen, ist sehr groß, weil die großen Konzerne ein schwer zu durchbrechendes Kommunikationsmonopol ausüben, das zusammen mit einer sehr schlechten wirtschaftlichen Lage einen sehr ernsten und gefährlichen Einfluss auf die Bevölkerung hat. Wir arbeiten damit, wir nehmen es als eine Herausforderung an, eine sehr große Herausforderung.</p>
<p>Quelle. <a href="https://www.resumenlatinoamericano.org/2025/05/11/cuba-carlos-fernandez-cossio-cuba-no-vive-en-paz-sino-en-agresion-permanente-y-solo-falta-la-agresion-militar-para-completar-el-cerco-de-eeuu-video/" target="_blank" rel="noreferrer">Resumen Latinoamericano</a>, 11. Mai 2025.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441816</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 14:59:00 +0100</pubDate>
                <title>Karibische Staatsoberhäupter verteidigen Einsatz kubanischer Ärzte gegen US-Drohungen</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/karibische-staatsoberhaeupter-verteidigen-einsatz-kubanischer-aerzte-gegen-us-drohungen/</link>
                <author>via Telesur</author>
                <description>Mehrere Staats- und Regierungschefs der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) verteidigten vehement die kubanischen Ärztemissionen in ihren Ländern und verwiesen auf ihre nationale Souveränität und Unabhängigkeit. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der Drohungen von US-Außenminister Marco Rubio erklärten sie weiter, dass die Gesundheitssysteme ihrer Länder ohne Kubas medizinische Hilfe zusammenbrechen würden.</p>
<p>„Ich würde lieber mein US-Visum verlieren, als 60 arme, hart arbeitende Menschen sterben zu lassen“, sagte der Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen, Ralph Gonsalves, und verwies auf die Dialysebehandlungen, die kubanische Ärzte für Patienten in seinem Land durchführen.</p>
<p>Auch der Premierminister von Trinidad und Tobago, Keith Rowley, erklärte, sein Land sei in hohem Maße auf die medizinischen Fachkräfte angewiesen, die es im Laufe der Jahrzehnte aus Indien, den Philippinen und vor allem aus Kuba erhalten habe. Er wies auch die von den USA vorgebrachte Aussage, das kubanische Medizinprogramm beute Menschen aus, als falsch zurück.</p>
<p>Die jamaikanische Außenministerin Kamina Johnson Smith wies ihrerseits darauf hin, dass auf ihrer Insel mehr als 400 kubanische Mediziner leben, darunter Ärzte, Krankenschwestern, Biomediziningenieure und Techniker, deren Dienste „für unser Gesundheitssystem von Bedeutung sind“.</p>
<p>Zur Unterstützung von Johnson Smith wies Grenadas Premierminister Dickon Mitchell auf den historischen Kontext dieser Unterstützung hin und sagte: "Wir haben eine legitime Partnerschaft mit der Regierung und dem Volk von Kuba, die seit mehreren Jahrzehnten die Bevölkerung von Grenada im medizinischen Bereich unterstützt haben.“</p>
<p>Der US-Außenminister Marco Rubio hatte zuvor „die Ausweitung einer bestehenden kubabezogenen Visabeschränkungspolitik“ angekündigt, „die auf Zwangsarbeit im Zusammenhang mit dem kubanischen Arbeitsexportprogramm abzielt“.</p>
<p>Rubio, selbst Sohn kubanischer Einwanderer, die Kuba auf der Suche nach dem „amerikanischen Traum“ verlassen haben, sagte in der auf der Website des US-Außenministeriums veröffentlichten Erklärung, dass die neue Politik auch für die unmittelbaren Angehörigen derjenigen gilt, die das kubanische Programm unterstützen.</p>
<p>Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung verurteilte Rowley die USA scharf für ihre Aussage, die karibischen Länder als Menschenhändler zu bezeichnen und sie zu beschuldigen, sich an einem Programm zu beteiligen, in dem Menschen ausgebeutet werden. „Das ist die Interpretation von jemandem“, sagte der Premierminister von Trinidad und Tobago.</p>
<p>Wie seine Amtskollegen in Antigua und Barbuda sowie St. Vincent und die Grenadinen bekräftigte Rowley, die Souveränität von Trinidad und Tobago zu schützen.</p>
<p>Der Premierminister von Antigua und Barbuda, Gaston Browne, forderte, dass die USA die Länder der Karibik mit einem gewissen Maß an Respekt behandeln sollten, anstatt die Region im Hinblick auf das Überleben ihrer Gesundheitssysteme zu bedrohen.</p>
<p>Die Staatsoberhäupter der karibischen Länder verteidigten weiterhin die kubanische Praxis der Einstellung von medizinischem Personal in ihren jeweiligen Ländern. Sie betonten, dass sie souveräne und unabhängige Nationen seien und selbst entscheiden würden, mit welchen Ländern sie Beziehungen unterhalten wollten.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.resumenlatinoamericano.org/2025/03/12/cuba-lideres-caribenos-defienden-la-contratacion-de-medicos-cubanos-ante-amenazas-de-eeuu/" target="_blank" rel="noreferrer">Telesur</a> vom 12. März 2025</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
                <enclosure url="https://cuba-si.org/fileadmin/lcmsagcubasi/kubanische_aerzte.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441818</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 15:17:00 +0100</pubDate>
                <title>Kuba-Italien: Förderung von Ernährungssicherheit und erneuerbaren Energien </title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/kuba-italien-foerderung-von-ernaehrungssicherheit-und-erneuerbaren-energien/</link>
                
                <description>Italienische NGOs fördern das internationale Projekt Línea Verde für gesunde Ernährung, Ernährungssouveränität und den Ausbau erneuerbarer Energien in Gemeinden in Westkuba.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die italienische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (AICS) startet in diesen Tagen das Projekt „Línea Verde Internacional“ (Internationale Grüne Linie), dessen Ziel es ist, gesunde Ernährung, Ernährungssouveränität und erneuerbare Energien in Gemeinden im Westen Kubas zu fördern.</p>
<p>Die Initiative, vorgestellt am 25. Februar 2025, wird unter der Leitung des Zentrums für Proteinpflanzenforschung (CIPB) und mit Unterstützung des AICS die Ernährungssicherheit für gefährdete Bevölkerungsgruppen durch die nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln mit hohem Nährwert verbessern.</p>
<h4>Gesamtwert von 3 Millionen Euro</h4>
<p>Die Gesamtfinanzierung des Projekts, das eine Laufzeit von 36 Monaten hat, beläuft sich auf rund drei Millionen Euro, die vorrangig in Ernährungsprojekte und erneuerbare Energien fließen. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Wertschöpfungskette der Moringapflanze und anderer Eiweißpflanzen in den Gemeinden Los Palacios, Guane und Mantua, die zur Provinz Pinar del Río gehören, sowie in den Stadtteilen La Lisa und Playa in Havanna.</p>
<p>„Línea Verde bekräftigt das fortwährende Engagement der AICS und ihrer Partner, die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaften durch nachhaltige und widerstandsfähige Praktiken zu verbessern, indem das Projekt praktische Lösungen für die Nahrungsmittel- und Energiesicherheit anbieten, sagte Antonio Festa, Direktor des AICS-Büros in Havanna.</p>
<p>Mehr als dreitausend Personen in den unterstützten Regionen komme das Projekt zugute, so Festa weiter. Andere Einrichtungen wie das Landwirtschaftsministerium der Republik Kuba, das Institut für Agroforstwirtschaftliche Forschung und das Institut für Grundlagenforschung in der tropischen Landwirtschaft sind ebenfalls beteiligt.</p>
<p>Zu ihnen gesellen sich die italienischen Nichtregierungsorganisationen CISP und ARCS Arci Culture Solidali sowie die Universität von Pinar del Rí o und die Vereinigung Hermanos Saiz Montes de Oca.</p>
<h4>Weitere Zusammenarbeit zwischen Italien und Kuba</h4>
<p>Die italienische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit, die Europäische Union und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) haben Ende 2024 ein weiteres gemeinsames Projekt mit dem Namen „Programm für den ökologischen Übergang zu nachhaltigen Gemeinden in Kuba“ gestartet, von dem mehr als eine halbe Million Kubaner (531.266) profitieren werden.</p>
<p>Diese Idee zielt ebenfalls auf die Förderung der Energieautonomie und der Agrarökologie durch lokale Entwicklung ab, diesmal jedoch in den Gemeinden Guanabacoa in Havanna, auf der Insel der Jugend, in Martí in Matanzas, in den Kommunen Manicaragua und Remedios in der Provinz Villa Clara sowie in Yaguajay, Trinidad und Cabaiguán (Sancti Spíritus).</p>
<p>Diese andere Initiative, die auf kubanischer Seite vom Ministerium für Wirtschaft und Planung und vom Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt über das Zentrum für lokale und kommunale Entwicklung koordiniert wird, wird mit insgesamt 32,8 Millionen Euro finanziert, die von der Europäischen Union (31 Millionen Euro), dem AICS (1,7 Millionen Euro) und dem UNDP (150.000 Euro) bereitgestellt werden.</p>
<p>Quelle: Prensa Latina/<a href="https://www.resumenlatinoamericano.org/2025/02/25/cuba-impulsaran-proyecto-de-nutricion-y-energia-renovable-con-la-cooperacion-de-italia-fotos/" target="_blank" rel="noreferrer">Resumen Latinoamericana</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441817</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 15:02:00 +0100</pubDate>
                <title>Guantánamo erhebt seine Stimme - Antiimperialistische Großdemonstration mit Präsident Díaz-Canel</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/guantanamo-erhebt-seine-stimme-antiimperialistische-grossdemonstration-mit-praesident-diaz-canel/</link>
                <author>Cubadebate/Resumen Latinoamericano</author>
                <description>Der Platz der Revolution Mariana Grajales Coello in Guantánamo war am 26. Februar 2025 Ort einer großen antiimperialistischen Manifestation, bei der sich unzählige Guantanameros versammelten, um ihre entschiedene Ablehnung der feindseligen Politik der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba zum Ausdruck zu bringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>An der Veranstaltung, die in den frühen Morgenstunden begann, nahm auch Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez teil, der die Bürger bei ihrer Verteidigung der nationalen Souveränität begleitete.</p>
<p><strong>Illegale US-Militärbasis in Guantánamo</strong></p>
<p>Einer der bewegendsten Momente des Tages war die Rede von Ana Laura Campello Pérez, einer Journalistikstudentin und Vertreterin der Grenzbrigade Antonio Maceo. Mit fester Stimme erinnerte Campello daran, dass „vor 122 Jahren unter dem berüchtigten Platt Amendment die Abtretung eines Teils von Caimanera für die Einrichtung eines US-Marinestützpunktes unterzeichnet wurde“. Die junge Frau forderte die Rückgabe dieses Gebiets und betonte, dass „die Kubaner die illegale Besetzung unseres Landes nicht akzeptieren“.</p>
<p>Juana Eglis Fernández Louit, Generalsekretärin des Gewerkschaftsverbands CTC in Guantánamo, bekräftigte diese Worte, indem sie darauf hinwies, dass „der Marinestützpunkt in Guantánamo ein Symbol für ausländische Einmischung und eine ständige Erinnerung an die Kämpfe ist, die noch vor uns liegen“.</p>
<p>Während der Manifestation wurden ebenso die von den USA verhängte Wirtschaftsblockade und die mehr als 240 Maßnahmen, die diese in den letzten Jahren verschärft haben, verurteilt. Fernández Louit betonte, dass „diese Politik es nicht geschafft hat, das kubanische Volk zu brechen, sondern unsere Entschlossenheit zur Verteidigung der Souveränität und des Friedens gestärkt hat“.</p>
<p>Außerdem wiesen die Teilnehmer die Aufnahme Kubas in die Liste der Länder zurück, die angeblich den Terrorismus sponsern, eine Anschuldigung, die sie als „unbegründet und manipulativ“ bezeichneten.</p>
<p>Der Erste Sekretär des Komitees der Kommunistischen Partei in der Provinz Guantánamo, Yoel Pérez García, bekräftigte das Vertrauen in den Sieg des kubanischen Volkes. (…)</p>
<p><strong>Protest gegen US-Gefangenenlager</strong></p>
<p>Die Mobilisierung war auch eine Reaktion auf die jüngste Entscheidung der US-Regierung, 30.000 Migranten, die als gefährliche Kriminelle gelten, in den Marinestützpunkt Guantánamo zu verlegen. Das kubanische Außenministerium warnte davor, dass diese Maßnahme zu einem Szenario der Gefahr und Unsicherheit in der Region führen und die regionale Stabilität bedrohen könnte.</p>
<p>In den Farben der Nationalflagge gekleidet, sandten Arbeiter der 15 Gewerkschaften des Landes, Pioniere, Studenten der Studentenvereinigung, Föderationen und Cederistas sowie Vertreter der Gemeinden Caimanera, El Salvador und Manuel Tames eine klare Botschaft an die Welt: Kuba wird sich dem Druck von außen nicht beugen und weiterhin sein Recht auf Selbstbestimmung verteidigen.</p>
<p>Quelle: Cubadebate/<a href="https://www.resumenlatinoamericano.org/2025/02/26/cuba-guantanamo-alza-su-voz-tribuna-antimperialista-en-la-plaza-mariana-grajales-con-la-presencia-de-diaz-canel/" target="_blank" rel="noreferrer">Resumen Latinoamericano</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441821</guid>
                <pubDate>Thu, 23 Jan 2025 15:26:00 +0100</pubDate>
                <title>Trumps neuer Willkürakt gegen Kuba</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/trumps-neuer-willkuerakt-gegen-kuba/</link>
                <author>Vorstand des Netzwerk Cuba e.V.</author>
                <description>Unmittelbar nach seinem Amtsantritt machte der neue US-Präsident die Entscheidung seines Vorgängers rückgängig, Kuba von der Terrorismusliste zu streichen. Hier die Pressemitteilung des Netzwerks Cuba e.V. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung des Vorstands</strong></p>
<p>Unmittelbar nach der Vereidigung für seine zweite Amtszeit als Präsident der USA annulierte Donald Trump unter anderem eine Anordnung seines Vorgängers Joe Biden. Dieser hatte erst vor wenigen Tagen angeordnet, Kuba von der umstrittenen US-Liste der Länder, die den Terrorismus unterstützen (SSoT), zu streichen. Die Begründung lautete, dass es „derzeit keine glaubwürdigen Beweise für eine anhaltende Unterstützung des internationalen Terrorismus durch Kuba“ geben würde.</p>
<p>Ohne jegliche gegenteilige Begründung hat nun der neue Präsident Trump die Verordnung Bidens für nichtig erklärt. Kuba verbleibt deshalb willkürlich auf dieser desaströsen Liste. Bereits die Aufnahme Kubas in jene völkerrechtlich problematische Liste am Ende der ersten Amtszeit von Trump im Januar 2021 erfolgte ohne jegliche Begründung.</p>
<p>Kuba also wird weiterhin umfangreiche Blockierungen von Finanztransaktionen und Geldtransfers, von Exporten und Importen erleiden. Damit wird der Wirtschaftskrieg mit dem Ziel, Kubas Wirtschaft zu schädigen und seine Entwicklung zu hemmen und empfindlich zu stören, weitergehen.</p>
<p>Die Regierungsmitglieder Kubas reagierten sehr deutlich. Präsident Miguel Díaz-Canel schrieb, dass die Maßnahme von Trump ein Akt der Arroganz und Verachtung sei, der nicht überrasche und eindeutig auf Dominanz abziele. Tatsächlich fordern die UN-Vollversammlungen seit vielen Jahren ein Ende der völkerrechtwidrigen US-Politik gegen Kuba. Und ein hochrangiges und international besetztes Tribunal in Brüssel hatte die mehrfachen Rechtsverletzungen der Bockadepolitik der USA gegen Kuba eindeutig nachgewiesen und deren Beendigung gefordert. All diese mit größter Mehrheit und Fundiertheit geforderte Umkehr wird von den US-Regierungen ignoriert und stattdessen Unrecht praktiziert.</p>
<p>Kubas Außenminister Bruno Rodríguez bezeichnete diese und andere neue Maßnahmen der USA als „mittelalterlich und einen zivilisatorischen Rückschritt“. Er sagte, dass „Präsident Trump im Rausch der Arroganz ohne Begründung entscheidet, dass Kuba den Terrorismus unterstützt. Er weiß, dass er lügt. Er ist entschlossen, die Bestrafung und den Wirtschaftskrieg gegen kubanische Familien zu verschärfen“.</p>
<p>Das Außenministerium Chinas verlautbarte, dass Washingtons wiederholter Gebrauch der Liste „den Tatsachen widerspricht“ und „das hegemoniale, willkürliche und tyrannische Gesicht der Vereinigten Staaten vollständig offenbart“. Reaktionen aus Deutschland und der EU stehen noch aus: ob sie wohl die permanente Völkerrechtsverletzung weiter mitmachen?</p>
<p>Berlin, 22. Januar 2025</p>
<p>Vorstand des Netzwerk Cuba e.V.</p>
<p>Weitere Informationen: 0157-82421146</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441822</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 15:29:00 +0100</pubDate>
                <title>USA streicht Kuba von der Terrorliste</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/usa-streicht-kuba-von-der-terrorliste/</link>
                <author>MINREX/Kuba</author>
                <description>Der scheidende US-Präsident Joe Biden veranlasst am 14. Januar 2025 die Streichung Kubas von einer Liste angeblich den Terrorismus fördernder Staaten. Die Entscheidung kommt 4 Jahre zu spät. Nachfolger Donald Trump kann sie bereits am 20. Januar 2025 wieder rückgängig machen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://cubaminrex.cu/en/united-states-takes-steps-right-direction-blockade-remains-force" target="_blank" rel="noreferrer">Erklärung</a> des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kuba</strong></p>
<p>Am 14. Januar 2025 gab die US-Regierung die Entscheidung bekannt,</p>
<p>1) Kuba von der Liste des Außenministeriums der Länder, die angeblich den Terrorismus sponsern, zu streichen;</p>
<p>2) von der präsidialen Prärogative Gebrauch zu machen, um Klagen vor US-Gerichten gemäß Titel III des Helms-Burton-Gesetzes zu verhindern; und</p>
<p>3) die Liste der eingeschränkten kubanischen Einrichtungen zu streichen, die eine Gruppe von Institutionen bezeichnet, mit denen US-Bürger und -Institutionen keine Finanztransaktionen durchführen dürfen, was sich auf Drittländer ausgewirkt hat.</p>
<p>Trotz ihrer begrenzten Natur ist dies eine Entscheidung in die richtige Richtung und entspricht der anhaltenden und entschiedenen Forderung der Regierung und des Volkes von Kuba sowie der breiten, nachdrücklichen und wiederholten Forderung zahlreicher Regierungen, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, der im Ausland lebenden Kubaner, der politischen, religiösen und sozialen Organisationen und zahlreicher politischer Persönlichkeiten in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern. Die kubanische Regierung dankt allen für ihren Beitrag und ihre Sensibilität.</p>
<p>Mit dieser Entscheidung wird den spezifischen Zwangsmaßnahmen ein Ende gesetzt, die, wie viele andere auch, der kubanischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen und die Bevölkerung stark belasten. Dies ist und war ein Thema im offiziellen Austausch Kubas mit der US-Regierung.</p>
<p>Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Wirtschaftsblockade und viele der Dutzende von Zwangsmaßnahmen, die seit 2017 zu ihrer Verstärkung eingeführt wurden, weiterhin in Kraft bleiben, mit voller extraterritorialer Wirkung und unter Verletzung des Völkerrechts und der Menschenrechte aller Kubaner.</p>
<p>Um nur einige Beispiele zu nennen: die illegale und aggressive Verfolgung von Treibstofflieferungen, auf deren Einfuhr Kuba ein legitimes Recht hat, geht weiter. Die grausame und absurde Verfolgung der rechtmäßigen internationalen medizinischen Kooperationsabkommen Kubas mit anderen Ländern wird fortgesetzt, wodurch Millionen von Menschen der Gesundheitsversorgung beraubt werden und das Potenzial des kubanischen Gesundheitswesens eingeschränkt wird. Die internationalen Finanztransaktionen Kubas oder von Staatsangehörigen, die mit Kuba in Verbindung stehen, sind weiterhin verboten und werden mit Repressalien belegt. Auch Handelsschiffe, die in Kuba anlegen, sind weiterhin bedroht.</p>
<p>Andererseits ist es jedem US-Bürger, jedem Unternehmen und jeder Tochtergesellschaft eines US-Unternehmens untersagt, mit Kuba oder kubanischen Einrichtungen Handel zu treiben, abgesehen von sehr begrenzten und geregelten Ausnahmen. Schikanen, Einschüchterungen und Drohungen gegen Staatsangehörige aller Länder, die mit Kuba Handel treiben oder dort investieren wollen, gehören weiterhin zur offiziellen Politik der USA. Kuba ist nach wie vor ein Reiseziel, das die US-Regierung ihren Bürgern untersagt.</p>
<p>Der Wirtschaftskrieg ist nach wie vor das Haupthindernis für die Entwicklung und den Aufschwung der kubanischen Wirtschaft, der hohe menschliche Kosten für die Bevölkerung mit sich bringt, und er ist weiterhin ein Anreiz für die Auswanderung.</p>
<p>Die heute von den Vereinigten Staaten verkündete Entscheidung korrigiert in sehr begrenzter Weise Aspekte einer grausamen und ungerechten Politik. Es handelt sich um eine Korrektur, die jetzt, am Rande eines Regierungswechsels, stattfindet, obwohl sie schon vor Jahren als elementarer Akt der Gerechtigkeit hätte erfolgen müssen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen und ohne Vorwände zu erfinden, um Untätigkeit zu rechtfertigen, wenn man richtig handeln wollte. Um Kuba von der willkürlichen Liste der staatlichen Förderer des Terrorismus zu streichen, hätte es ausgereicht, die Wahrheit, das völlige Fehlen von Gründen für eine solche Einstufung und die vorbildlichen Leistungen unseres Landes im Kampf gegen den Terrorismus anzuerkennen, was sogar von US-Regierungsstellen zugegeben wurde.</p>
<p>Es ist bekannt, dass die US-Regierung die heute beschlossenen Maßnahmen in Zukunft wieder rückgängig machen könnte, wie es bereits bei anderen Gelegenheiten geschehen ist und als Zeichen für die fehlende Legitimität, Ethik, Konsequenz und Vernunft in ihrem Verhalten gegenüber Kuba.</p>
<p>Um dies zu tun, werden US-Politiker in der Regel nicht aufhören, Rechtfertigungen zu finden, solange die 1960 vom damaligen stellvertretenden Außenminister Lester Mallory beschriebene Vision und sein Ziel, die Kubaner durch wirtschaftliche Einkreisung, Elend, Hunger und Verzweiflung zu unterwerfen, bestehen bleibt. Sie werden nicht vor Rechtfertigungen zurückschrecken, solange diese Regierung weiterhin nicht in der Lage ist, das Recht Kubas auf Selbstbestimmung anzuerkennen und zu akzeptieren, und solange sie bereit ist, die politischen Kosten der internationalen Isolierung zu tragen, die durch ihre völkermörderische und illegale Politik der wirtschaftlichen Erstickung Kubas verursacht wird.</p>
<p>Kuba wird sich dieser Politik der wirtschaftlichen Kriegsführung, den Einmischungsprogrammen und den Desinformations- und Diskreditierungsmaßnahmen, die jedes Jahr mit zig Millionen Dollar aus dem US-Bundeshaushalt finanziert werden, weiterhin entgegenstellen und sie anprangern. Kuba wird auch weiterhin bereit sein, mit diesem Land eine Beziehung des Respekts zu entwickeln, die auf dem Dialog und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der jeweils anderen Seite beruht, trotz aller Unterschiede.</p>
<p>Havanna, 14. Januar 2025</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-441823</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 15:31:00 +0100</pubDate>
                <title>Die neue Cuba Sí Revista ist erschienen!</title>
                <link>https://cuba-si.org/start/aktuelles-aus-kuba/detail/news/die-neue-cuba-si-revista-ist-erschienen/</link>
                
                <description>Die erste Ausgabe in diesem Jahr thematisiert neben den verheerenden Auswirkungen der US-Blockade die Perspektive einer zweiten Präsidentschaft Donald Trumps, Kubas Möglichkeiten in einer BRICS-Partnerschaft und seinen ungebrochenen Internationalismus. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Ausgabe der Zeitschrift <em>revista </em>der Arbeitsgemeinschaft Cuba sí in der Partei Die Linke in diesem Jahr thematisiert neben den verheerenden Auswirkungen der US-Blockade die Perspektive einer zweiten Präsidentschaft Donald Trumps, Kubas Möglichkeiten in einer BRICS-Partnerschaft und den ungebrochenen Internationalismus des sozialistischen Landes.&nbsp;</p>
<p>Die Solidarität mit Kuba ist wichtiger denn je – angesichts der Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident droht Kuba eine Verschärfung des wirtschaftlichen und politischen Drucks. Parallel lebt Kuba weiterhin beispielhaft Internationalismus und Völkerfreundschaft. Die <em>revista </em>informiert, wie Kuba trotz der schwierigen Lage das Gesundheits- und Bildungswesen in Italien, Nicaragua und der Westsahara unterstützt.</p>
<p>Berichte über die vielfältigen Aktionen der (inter)nationalen Solibewegung gegen die US-Blockade und Kubas Nennung auf der US-Terrorliste zeigen, wie jeder selbst aktiv werden kann für ein Ende dieses seit mehr als 60 Jahren andauernden Unrechts. Beispiele praktischer Solidarität aus den Cuba sí-Regionalgruppen unterstreichen dies ebenso wie die Artikel über das Treffen der europäischen Kubasolidarität im November 2024 in Paris und das Fachgespräch der Gruppe Die Linke im Bundestag im Dezember 2024.</p>
<p>Über Kuba hinaus geht der Block nach Venezuela und Nicaragua: Ein Wahlbegleiter&nbsp;berichtet über seine Eindrücke der Präsidentschaftswahl im Juli 2024 und ein Internationalist über die Feierlichkeiten zum 45. Jahrestag der Sandinistischen Volksrevolution. Ein weiterer Beitrag geht der Frage nach, ob Kubas Status als Partnerland der BRICS ein Ausweg aus der gravierenden wirtschaftlichen Krise sein kann.</p>
<p>Die neue „Cuba sí-Revista“ liegt wie immer in geduckter und <a href="https://cuba-si.org/fileadmin/lcmsagcubasi/Revistas/revista_2025-01_web.pdf" class="link-download" title="download link">digitaler</a> Form vor. Gern nehmen wir Bestellungen entgegen und freuen uns über Ihre Hinweise, Anregungen und Kritik.</p>
<p>Eine erkenntnisreiche und spannende Lektüre wünscht Ihnen und Euch die Redaktion.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuelles aus Kuba</category>
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