Aktuelles

„Gutes für viele und nicht für wenige“

Cuba Sí ist auf der 22. Internationalen Buchmesse Havanna mit einem umfangreichen Programm vertreten.
Buchmesse
Das Logo der diesjährigen Buchmesse in Havanna

Am 15. Februar öffneten sich die Tore des Buchmessegeländes auf der Festung San Carlos de la Cabaña für die Besucher. Mit „Leer es crecer“ (Lesen bedeutet wachsen) ist dieses große Fest der Literatur seit vielen Jahren überschrieben. Die Buchmesse Havanna ist nicht - wie in anderen Ländern - eine rein kommerzielle Veranstaltung, sondern ein kubanisches Volksfest.

Unsere Waffe ist die Kraft der Solidarität

Serdar Agit Boztemur berichtet über das Solidaritätstreffen mit Angehörigen der Cuban Five in Havanna.
Mitglieder des Netzwerk Cuba und der Autor des Berichtes beim Solitreffen mit An
Mitglieder des Netzwerk Cuba und der Autor des Berichtes beim Solitreffen mit Angehörigen der Cuban Five in Havanna

Kubafreunde auf der ganzen Welt kennen den Fall der Cuba Five - aber kein Zeitungsbericht, keine Internetinformation kann solch eine Emotion auslösen, wie ich sie bei der persönlichen Begegnung mit Angehörigen der fünf kubanischen Helden erlebte. Im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft hatte ich am 13. Februar gemeinsam mit Harri Grünberg, Florian Thiele und Petra Wegener vom Netzwerk Kuba e.V. die großartige Gelegenheit, an einem Solitreffen für Ramón, Antonio, Gerardo, René und Fernando teilzunehmen.

Lesen, lernen und vernetzen

Die Buchmessedelegation von Cuba Sí besuchte in Havanna den 2. Internationalen Workshop für soziale Netzwerke und alternative Medien.
Workshop alternative Medien in Havanna
Blick in den Versammlungssaal des Workshops im Palacio de Convenciones in Havanna

Zwei interessante Veranstaltungen fanden - sicher nicht zufällig - im Vorfeld der 22. Internationalen Buchmesse in Havanna statt. Ende vergangener Woche endete im Palacio de Convenciones der alle zwei Jahre stattfindende Pädagogische Kongress, an dem mehr als 3000 nationale und internationale Gästen teilnahmen. Die Lehrer und Erzieher sprachen sich für einen ungehinderten Zugang zu Bildung aus, der keinem versperrt sein dürfe. Der UNESCO-Vertreter Qian Tang erinnerte daran, dass weltweit immer noch über 132 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule gehen können.

22. Internationale Buchmesse in Havanna eröffnet

Ein Bericht von Alain Valdéz Sierra (Granma)
Wie in den vergangenen Jahren auch, erwarten wir wieder einen großen Anrang am Cuba Sí-Stand.

Mit einem breiten literarischen und musikalischen Angebot sowie verschiedenen künstlerischen Darbietungen im Kubanischen Pavillion öffnete am Freitag, dem 8. Februar, die 22. Internationale Buchmesse Havanna ihre Pforten. Ein überwiegend junges Publikum überflutete regelrecht die verschiedenen Verkaufsräume, um sich über die Neuheiten der kubanischen Verlage zu informieren. Obwohl die Messe offiziell erst am 14. Februar beginnt, können sich Interessierte hier im Kubanischen Pavellion schon einen Überblick über das Angebot verschaffen, zu dem das große Literaturfest dann einlädt.

Kubaner wählten neues Parlament

Verzerrte Berichte in deutschen Konzernmedien
Mehr als 8 Millionen Kubaner wählten National- und Provinzversammlungen
Mehr als 8 Millionen Kubaner wählten National- und Provinzversammlungen

Am Sonntag fanden in Kuba die Wahlen zur Nationalversammlung und zur Zusammensetzung der 16 Provinzparlamente statt. Rund 8,5 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Über die Wahlen in Kuba berichten deutsche Konzernmedien wie gewohnt einseitig, aus dem Zusammenhang gerissen und verkürzt bis zur Falschaussage. Immer wieder wird behauptet,

Die vier Traktoren sind da!

Erfolgreicher Abschluss der Cuba Sí-Spendenaktion
Traktoren für die Cuba Sí-Projekte bei ihrer Ankunft im Hafen von Havanna
18. Januar 2013: Vier nigelnagelneue Traktoren samt Zubehör für die Cuba Sí-Projekte bei ihrer Ankunft im Hafen von Havanna

Im April 2012 rief Cuba Sí die Spendenaktion "Vier Traktoren für Kuba" ins Leben. Hinter der Idee stand die Notwendigkeit, die Fuhrparks unserer Landwirtschaftprojekte in den Provinzen Mayabeque (ehem. Havanna), Guantánamo, Sancti Spíritus und Pinar del Río zu modernisieren und zu erweitern. Dafür haben wir einen wichtigen Schritt getan!

Topp, die Wette gilt...

In jeder Stadt ein Infostand. Unser Land in linker Hand!
500 Infostände und öffentlichkeitswirksame Aktionen - DIE LINKE aktiv
Ob Infostand oder öffentlichkeitswirksame Veranstaltung - 500 Initiativen sind gefordert und die Wette ist gewonnen!

Klaus H. Jann, leidenschaftlich-linkes Urgestein aus Wülfrath, mobilisiert mit seinen ungewöhnlichen Ideen beständig DIE LINKE. Seine legendären Wetten schließt er regelmäßig mit seiner Wettpartnerin, einer Unternehmerin mit linkem Herzen, ab. Und auch 2013 heißt es – „Topp, die Wette gilt!“

Leben und Arbeiten auf dem Land im Agrarprojekt Mayabeque

-leider ausgebucht-
Einfache landwirtschaftliche Tätigkeiten erwarten die Workcamper.
Einfache Tätigkeiten bei der Feldarbeit und in den Betrieben erwarten die Workcamper.

Haben Sie Interesse, Kuba kennenzulernen, aber keine Lust auf Pauschalurlaub? Dann sind unsere Workcamps vielleicht das Richtige! Sie bieten die Gelegenheit, das alltägliche Leben auf der sozialistischen Insel zu erleben.

Wirtschaftreformen, Blockade, "Sandy"

Wohin geht der Weg Kubas? Vortrag und Diskussion am 12. Dezember 2012 im Berliner Liebknechthaus
Neue Möglichkeiten in der kubanischen Wirtschaft
Neue Möglichkeiten in der kubanischen Wirtschaft

Kuba lässt die wenigsten unberührt – in der bürgerlichen Presse wiederholen sich Vokabeln wie „Regime“, „Diktatur“, „maroder Tropensozialismus“ und wir lesen, die Menschenrechtslage sei sowieso prekär. In der Linken begegnen wir neben romantischen Vorstellungen über Che Guevara und die Revolution auch Anerkennung und Hochachtung vor den Leistungen eines sozialistischen Gesellschaftsmodells, das sein vorbildliches Bildungs- und Gesundheitswesen und seine Friedenspolitik trotz aller Feindseligkeiten einer seit mehr als 50 Jahre andauernden Blockade behauptet.

Hurrikan Sandy

Auch Cuba Sí-Milchprojekte in Provinz Guantánamo stark betroffen
Zerstörtes Wohnhaus eines Büffelzüchters im Projektgebiet des Kreises Yateras

Am 25. Oktober 2012 wurde der Osten Kubas von einem Wirbelsturm der Kategorie 2 heimgesucht. Vor allem in den Provinzen Santiago de Cuba, Guantánamo und Holguín richtete "Sandy" Schäden in Milliardenhöhe an. 180.000 Wohnhäuser sowie zahlreiche Schulen und Krankenhäuser wurden beschädigt oder gar ganz zerstört, die Stromversorgung in weiten Teilen der betroffenen Regionen schwer beschädigt. 100.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche wurden verwüstet oder überschwemmt.

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