Geschichte

Sonderausstellung "Tamara Bunke - Zwischen Mythos und Wirklichkeit" in Santa Clara eröffnet

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Cuba Sí und der HTW Berlin. Nachlass von Tamara Bunke übergeben. Eröffnung in Anwesenheit von Fernando González (Cuban 5).
Tamara-Bunke Ausstellung. Eröffnung
Fernando González (Cuban 5, Bildmitte) mit Elisabeth Dietze (2.v.r. vorn), Prof. Rump (2.v.l.hinten) und Studierenden des Fachbereichs Museumskunde der HTW Berlin bei der Ausstellungseröffnung in Santa Clara.

Am 29. August 2015 wurde in der Gedenkstätte “Comandante Ernesto Che Guevara” in Santa Clara, Kuba, die Ausstellung “Zwischen Mythos und Wirklichkeit” über Leben und Wirken von Tamara Bunke feierlich eröffnet. Die Sonderausstellung informiert mittels Fotografien, Dokumenten und persönlichen Gegenständen über das Leben von “Tania la Guerrillera”.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines zweijährigen Forschungsprojektes von Cuba sí und dem Studien­gang Museumskunde der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin unter Leitung von Professor Oliver Rump.

Tamara Bunke: Internationalistin aus der DDR

Cuba Sí bringt persönliche Gegenstände von "Tania la Guerillera" nach Kuba. Übergabe durch Hans Modrow
Ausstellung der persönlichen Gegenstände im ICAP in Havanna
Ausstellung der persönlichen Gegenstände im ICAP in Havanna

Havanna. Rund 150 Personen haben am Mittwochnachmittag in Havanna an der Übergabe persönlicher Habseligkeiten der deutschen Internationalistin und Guerilla-Kämpferin Tamara Bunke teilgenommen. Im "Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft" (ICAP) übergab der ehemalige Ministerpräsident der DDR und Ehrenvorsitzende der Linkspartei, Hans Modrow, den Nachlass an die ICAP-Direktorin Kenia Serrano. Die persönlichen Gegenstände der einzigen Frau im Guerillakommando Che Guevaras in Bolivien 1967 waren von der deutschen Solidaritätsorganisation Cuba Sí nach Kuba gebracht worden.

Viva Salvador Allende! Viva la Unidad Popular!

Erinnern an Chile - Veranstaltung anlässlich des 11. September 1973

Es war eine große Hoffnung für die Welt, als 1969 die Unidad Popular in Chile die Wahl gewann und die Regierung Allende die gesellschaftlichen Veränderungen beginnen konnte, für die sie die Stimmenmehrheit erhalten hatte. Der Profit aus den Kupferminen in Volkes Eigentum, der auch als Milch für alle Kinder floß. In den Augen der USA ein gefährliches Signal für Südamerika.

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